Domäneneigenschaften
Auf der Registerkarte Verwalten können Sie Domäneneigenschaften einschließlich Datenbankeigenschaften, Gateway-Konfiguration und Dienstebenen konfigurieren.
Klicken Sie auf die Registerkarte Verwalten, um Eigenschaften anzuzeigen und zu bearbeiten. Wählen Sie im Navigator eine Domäne aus. Dann klicken Sie auf Eigenschaften, um die Inhaltsangabe einzublenden. In der Inhaltsübersicht stehen die Domäneneigenschaften.
Sie können die Eigenschaften konfigurieren, wenn Sie die Domäne ändern möchten. Sie können die Datenbankeigenschaften in der Admin Console nicht ändern. Sie müssen diese Eigenschaften mit dem Befehl „UpdateGatewayNode“ ändern. Sie können SMTP-Eigenschaften für Warnungen und die Eigenschaften der Domänenausfallsicherheit ändern.
Sie können die folgenden Domäneneigenschaften konfigurieren:
- •Allgemeine Eigenschaften. Bearbeiten der allgemeinen Eigenschaften wie Dienstbelastbarkeit und Dispatch-Modus.
- •Datenbankeigenschaften. Anzeigen der Datenbankeigenschaften wie Datenbankname und Datenbank-Host.
- •Gateway-Konfigurationseigenschaften. Konfigurieren eines Knotens als Gateway und Angeben des Speicherorts zum Schreiben von Protokollereignissen.
- •Dienstebenenverwaltung. Dienstebenen erstellen und konfigurieren.
- •SMTP-Konfiguration. Bearbeiten der SMTP-Einstellungen für den Ausgangs-Mailserver zum Aktivieren der Warnmeldungen.
- •Benutzerdefinierte Eigenschaften. Bearbeiten der für die Informatica-Umgebung einmaligen oder nur in Sonderfällen zutreffenden benutzerdefinierten Eigenschaften. Beim Erstellen einer Domäne hat diese keine benutzerdefinierten Eigenschaften. Benutzerdefinierte Eigenschaften dürfen Sie nur nach Anweisung des globalen Kundensupports von Informatica verwenden.
Allgemeine Eigenschaften
Im Bereich "Allgemeine Eigenschaften" können Sie allgemeine Eigenschaften für die Domäne konfigurieren.
Klicken Sie zum Bearbeiten der allgemeinen Eigenschaften auf Bearbeiten.
Die folgende Tabelle beschreibt die Eigenschaften, die im Bereich Allgemeine Eigenschaften bearbeitet werden können:
Eigenschaft | Beschreibung |
|---|
Name | Schreibgeschützt. Der Name der Domäne. |
Resistenz-Timeout | Anzahl von Sekunden, in denen ein Anwendungsdienst versucht, eine Verbindung oder eine erneute Verbindung zum PowerCenter-Repository-Dienst oder zum PowerCenter-Integrationsdienst herzustellen. Die gültigen Werte liegen im Bereich zwischen 0 und 1000000. Voreingestellt ist 30 Sekunden. |
Grenzwert für Resistenz-Timeout | Maximale Anzahl von Sekunden, in denen die Anwendungs-Clients oder Anwendungsdienste versuchen können, eine Verbindung oder eine erneute Verbindung zum PowerCenter-Repository-Dienst oder zum PowerCenter-Integrationsdienst herzustellen. Standardwert ist 180 Sekunden. |
Neustartzeitraum | Maximale Zeit in Sekunden, in denen die Domäne versucht, einen Anwendungsdienstprozess neu zu starten. Die gültigen Werte liegen im Bereich zwischen 0 und 1000000. |
Maximale Anzahl Neustartversuche innerhalb des Neustartzeitraums | Gibt an, wie oft die Domäne versucht, einen Anwendungsdienstprozess neu zu starten. Gültige Werte sind 0 bis 1000. Wenn Sie den Wert auf 0 festlegen, versucht die Domäne nicht, den Dienstprozess neu zu starten. |
Sendemodus | Der Modus, den der Load Balancer verwendet, um PowerCenter-Integrationsdienst-Aufgaben auf Knoten in einem Gitter zu verteilen. Wählen Sie einen der folgenden Sendemodi aus: - - MetricBased
- - RoundRobin
- - Adaptiv
|
Sichere Kommunikation aktivieren | Konfiguriert Dienste zur Verwendung des TLS-Protokolls, um Daten sicher innerhalb der Domäne zu übertragen. Durch das Aktivieren sicherer Kommunikation für die Domäne verwenden Dienste sichere Verbindungen zur Kommunikation mit anderen Informatica-Anwendungsdiensten und -Clients. Stellen Sie sicher, dass alle Domänenknoten verfügbar sind, bevor Sie die sichere Kommunikation für die Domäne aktivieren. Wenn ein Knoten nicht verfügbar ist, können Änderungen der sicheren Kommunikation nicht auf den Dienstmanager des Knotens angewendet werden. Um die Änderungen zu übernehmen, müssen Sie die Domäne neu starten. Setzen Sie diese Eigenschaft auf True oder False. |
Dienstresistenz-Timeout | Die maximale Anzahl von Sekunden, die Anwendungs-Clients und Anwendungsdienste versuchen können, eine Verbindung zum Datenintegrationsdienst oder dem Modellrepository-Dienst aufzubauen. Der Standardwert ist 180 Sekunden. |
Datenbankeigenschaften
Im Bereich „Datenbankeigenschaften“ können Sie die Datenbankeigenschaften für die Domäne anzeigen, z.B. den Namen und Host der Datenbank. Sie können diese Eigenschaften nicht in der Admin-Konsole bearbeiten. Sie müssen diese Eigenschaften mit dem Befehl „UpdateGatewayNode“ aktualisieren.
In der folgenden Tabelle werden die Datenbankeigenschaften beschrieben:
Eigenschaft | Beschreibung |
|---|
Datenbanktyp | Datenbanktyp, der die Metadaten der Domänenkonfiguration speichert |
Datenbankhost | Der Name des Computers, der die Datenbank hostet. |
Datenbankport | Die von der Datenbank verwendete Portnummer. |
Datenbankname | Der Name der Datenbank. |
Datenbankbenutzer | Benutzerkonto für die Datenbank, die die Informationen der Domänenkonfiguration enthält. |
Datenbank-TLS aktiviert | Gibt an, ob es sich bei der Datenbank für das Domänenkonfigurations-Repository um eine sichere Datenbank handelt. TRUE, wenn die Domänenkonfigurations-Repository-Datenbank sicher ist. Sie können ein sicheres Domänenkonfigurations-Repository verwenden, wenn die sichere Kommunikation für die Informatica-Domäne aktiviert ist. |
HINWEIS: Der Dienstmanager verwendet die DataDirect-Treiber, die in der Installation von Informatica enthalten sind. Informatica bietet keine Unterstützung für die Verwendung von anderen Datenbanktreibern.
Gateway-Konfigurationseigenschaften
Im Bereich für die Gateway-Konfigurationseigenschaften können Sie einen Knoten als Gateway für eine Domäne konfigurieren und das Verzeichnis angeben, in das der Dienstmanager dieses Knotens die Protokollereignisdateien schreibt.
Beim Bearbeiten von Gateway-Konfigurationseigenschaften werden keine früheren Protokolle eingeblendet. Außerdem gelten die geänderten Eigenschaften nur für Neustart- und Failover-Szenarien.
Klicken Sie zum Bearbeiten der Gateway-Konfigurationseigenschaften auf Bearbeiten.
Um Gateway-Konfigurationseigenschaften zu sortieren, klicken Sie auf die Spaltenüberschrift, nach der Sie sortieren möchten.
Die folgende Tabelle beschreibt die Eigenschaften, die Sie im Bereich für die Gateway-Konfigurationseigenschaften bearbeiten können:
Eigenschaft | Beschreibung |
|---|
Knotenname | Schreibgeschützt. Der Name des Knotens |
Status | Der Status des Knotens |
Gateway | Wählen Sie diese Option, um den Knoten als Gateway zu konfigurieren. Wenn die Domäne eine sichere Domänen-Konfigurationsdatenbank verwendet, müssen Sie die Truststore-Datei und das Passwort für die Datenbank angeben. Um den Knoten als Worker-Knoten zu konfigurieren, löschen Sie diese Option. |
Protokollverzeichnispfad | Der Verzeichnispfad für die Protokollereignisdateien. Kann der Protokollmanager nicht in den Verzeichnispfad schreiben, schreibt er Protokollereignisse in die Datei node.log auf dem Master-Gateway-Knoten. |
Sicheres Domänenkonfigurations-Repository
Wenn Sie einen Knoten als Gateway-Knoten konfigurieren und die Domäne eine sichere Domänen-Konfigurationsdatenbank verwendet, müssen Sie die Truststore-Datei und das Passwort für die sichere Datenbank angeben.
Wenn Sie mehrere Gateway-Knoten für die Domäne konfigurieren, legen Sie die Datenbank-Truststore-Datei und das Passwort für alle Gateway-Knoten fest.
In der folgenden Tabelle werden die Datenbankeigenschaften beschrieben:
Eigenschaft | Beschreibung |
|---|
Datenbank-Truststore-Passwort | Passwort für die Truststore-Datei |
Datenbank-Truststore-Speicherort | Pfad und Dateiname der Truststore-Datei für die sichere Datenbank. |
HINWEIS: Damit Sie eine sichere Domänenkonfigurations-Repository-Datenbank verwenden können, muss die Option „Sichere Kommunikation“ für die Domäne aktiviert sein.
Dienstebenenverwaltung
Im Bereich Dienstebenenverwaltung können Sie Dienstebenen anzeigen, hinzufügen und bearbeiten.
Dienstebenen legen die Priorität unter den Tasks fest, die darauf warten, versendet zu werden. Wenn der Load Balancer mehr Aufgaben zu versenden hat als der der PowerCenter Integration Service gleichzeitig ausführen kann, stellt der Load Balancer diese Aufgaben in die Dispatch-Warteschlange. Wenn mehrere Tasks in der Dispatch-Warteschlange stehen, bestimmt der Load Balancer anhand der Dienstebenen die Reihenfolge, in der die Tasks aus der Warteschlange verteilt werden.
Da es sich bei den Dienstebenen um Domäneneigenschaften handelt, können Sie für all Repositorys in einer Domäne die gleichen Dienstebenen verwenden. Sie erstellen und bearbeiten Dienstebenen in den Domäneneigenschaften der Domäne oder mithilfe von infacmd.
Sie können die Standard-Dienstebene bearbeiten, aber nicht löschen. Diese Standard-Dienstebene hat eine Dispatch-Priorität von 5 und eine maximale Dispatch-Wartezeit von 1800 Sekunden.
Um eine Dienstebene hinzuzufügen, klicken Sie auf Hinzufügen.
Um eine Dienstebene zu bearbeiten, klicken Sie auf den Link für die Dienstebene.
Um eine Dienstebene zu löschen, wählen Sie die Dienstebene aus und klicken auf die Schaltfläche Löschen.
Die folgende Tabelle beschreibt die Eigenschaften, die Sie im Bereich Dienstebenenverwaltung bearbeiten können:
Eigenschaft | Beschreibung |
|---|
Name | Der Name der Dienstebene. Beim Namen wird nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden, und er muss in der Domäne eindeutig sein. Er darf nicht länger als 128 Zeichen sein oder mit @ beginnen. Er darf auch keine Leerzeichen oder die folgenden Sonderzeichen enthalten: ` ~ % ^ * + = { } \ ; : / ? . < > | ! ( ) ] [ Nachdem Sie eine Dienstebene hinzugefügt haben, können Sie ihren Namen nicht mehr ändern. |
Dispatch-Priorität | Eine Zahl, die die Dispatch-Priorität für die Dienstebene festlegt. Der Load Balancer versendet zuerst Tasks mit einer hohen Priorität, dann Tasks mit niedriger Priorität. Die Dispatch-Priorität 1 ist die höchste Priorität. Gültige Werte sind 1 bis 10. Der Standard ist 5. |
Maximale Dispatch-Wartezeit (Sekunden) | Die Zeit in Sekunden, die der Load Balancer wartet, bevor er die Dispatch-Priorität für eine Task auf die höchsten Priorität ändert. Diese Eigenschaft sorgt dafür, dass keine Task für immer in der Dispatch-Warteschlange wartet. Gültige Werte sind 1 bis 86400. Standard ist 1800. |
SMTP-Konfiguration
Mithilfe der SMTP-Konfigurationseigenschaften können Sie SMTP-Einstellungen für die Domäne konfigurieren. Der ausgehende Mailserver verwendet die SMTP-Einstellungen zum Versenden von Alarmen und Scorecard-Benachrichtigungen.
Die nachstehende Tabelle beschreibt die Eigenschaften, die sich im Bereich Datenbankeigenschaften bearbeiten lassen:
Eigenschaft | Beschreibung |
|---|
Hostname | Hostname für ausgehenden SMTP-Mailserver. Geben Sie zum Beispiel den Microsoft Exchange-Server für Microsoft Outlook ein. |
Port | Vom ausgehenden Mailserver verwendeter Port. Die gültigen Werte liegen zwischen 1 und 65535. Standardwert ist 25. |
Benutzername | Benutzername für die Authentifizierung beim Senden, wenn dies vom ausgehenden Mailserver gefordert wird. |
Passwort | Benutzerpasswort für die Authentifizierung beim Senden, wenn dies vom ausgehenden Mailserver gefordert wird. |
E-Mail-Adresse des Absenders | E-Mail-Adresse, die der Dienstmanager im Feld „Von“ beim Senden von Benachrichtigungs-E-Mails verwendet. Wenn Sie dieses Feld leer lassen, verwendet der Dienstmanager Administrator@<Hostname> als Absender. |
Benutzerdefinierte Eigenschaften für die Domäne
Konfigurieren Sie benutzerdefinierte Eigenschaften, die für bestimmte Umgebungen eindeutig sind.
In speziellen Fällen ist die Anwendung von benutzerdefinierten Eigenschaften erforderlich. Wenn Sie eine benutzerdefinierte Eigenschaft definieren, geben Sie den Eigenschaftennamen und einen Anfangswert ein. Definieren Sie die benutzerdefinierten Eigenschaften nur auf Anforderung des globalen Kundensupports von Informatica.
Konfigurieren einer Katalogdienst-URL für E-Mail-Benachrichtigungen
Konfigurieren Sie eine benutzerdefinierte Katalogdienst-URL, um über E-Mail-Benachrichtigungen auf den Katalogdienst zuzugreifen.
1Wählen Sie im Navigator eine Domäne aus.
2Dann klicken Sie in der Inhaltsübersicht auf „Eigenschaften“.
In der Inhaltsübersicht stehen die Domäneneigenschaften.
3Klicken Sie auf Benutzerdefinierte Eigenschaften bearbeiten > Neu.
Das Fenster „Neue benutzerdefinierte Eigenschaft“ wird angezeigt.
4Geben Sie im Feld „Name“ den Wert LdmCustomOptions.change.notification.ldm.catalog.custom.url ein. Geben Sie im Feld „Wert“ eine URL ein, die Ihren Anforderungen entspricht. Zum Beispiel http://hostname.informatica.com:9085/.
5Klicken Sie auf OK. Starten Sie den Katalogdienst neu.