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HTTP-Verbindungseigenschaften

Verwenden Sie eine HTTP-Verbindung, um eine Verbindung von einer REST-Webdienst-Verbraucher-Umwandlung zu einem Webdienst herzustellen. Die HTTP-Verbindung ist ein Web-Verbindungstyp. Sie erstellen eine HTTP-Verbindung im Developer Tool. Sie können eine HTTP-Verbindung im Administrator Tool oder im Developer Tool verwalten.
HINWEIS: Die Reihenfolge der Verbindungseigenschaften kann je nach Tool, in dem Sie diese anzeigen, variieren.
In der folgenden Tabelle werden die Eigenschaften von HTTP-Verbindungen erläutert:
Eigenschaft
Beschreibung
Name
Name der Verbindung. Der Name unterliegt nicht der Groß-/Kleinschreibung und muss innerhalb der Domäne eindeutig sein. Der Name darf nicht mehr als 128 Zeichen und weder Leerzeichen noch die folgenden Sonderzeichen enthalten:
~ ` ! $ % ^ & * ( ) - + = { [ } ] | \ : ; " ' < , > . ? /
ID
Zeichenfolge, die der Datenintegrationsdienst zum Erkennen der Verbindung verwendet. Bei der ID wird die Groß- und Kleinschreibung nicht beachtet. Sie darf maximal 255 Zeichen umfassen und muss in der Domäne eindeutig sein. Sie können diese Eigenschaft nach dem Erstellen der Verbindung nicht mehr ändern. Als Standardwert dient der Verbindungsname.
Benutzername
Benutzername, der mit dem Web-Dienst verbunden werden soll. Geben Sie einen Benutzernamen ein, wenn Sie die HTTP-Authentifizierung oder die WS-Security aktiviert haben.
Wenn die Web-Dienst-Verbraucher-Umwandlung WS-Security-Ports enthält, erhält die Umwandlung einen dynamischen Benutzernamen durch einen Eingangsport. Der Datenintegrationsdienst überschreibt den Benutzernamen, der in der Verbindung definiert ist.
Passwort
Passwort für den Benutzernamen. Geben Sie ein Passwort ein, wenn Sie die HTTP-Authentifizierung oder die WS-Security aktiviert haben.
Wenn die Web-Dienst-Verbraucher-Umwandlung WS-Security-Ports enthält, erhält die Umwandlung ein dynamisches Passwort durch einen Eingangsport. Der Datenintegrationsdienst überschreibt das Passwort, das in der Verbindung definiert ist.
Endpunkt-URL
URL für den Web-Dienst, auf den zugegriffen werden soll. Der Datenintegrationsdienst überschreibt die URL, die in der WSDL-Datei definiert ist.
Wenn die Web-Dienst-Verbraucher-Umwandlung einen Endpunkt-URL-Port enthält, erhält die Umwandlung die URL durch einen Eingangsport. Der Datenintegrationsdienst überschreibt die URL, die in der Verbindung definiert ist.
Timeout
Dauer in Sekunden, die der Datenintegrationsdienst auf eine Antwort vom Webdienst-Provider wartet, ehe die Verbindung geschlossen wird. Geben Sie einen Timeout-Wert zwischen 1 und 10.000 Sekunden an.
HTTP-Authentifizierungstyp
Art der Benutzer-Authentifizierung via HTTP. Wählen Sie einen der folgenden Werte aus:
  • - Keine. Keine Authentifizierung.
  • - Automatisch. Der Datenintegrationsdienst wählt den Authentifizierungstyp, den der Webdienst-Provider verwendet.
  • - Basis Sie müssen der Domäne des Webdienst-Providers einen Benutzernamen und ein Passwort bereitstellen. Der Datenintegrationsdienst sendet den Benutzernamen und das Passwort zur Authentifizierung an den Webdienst-Provider.
  • - zusammengefasst Sie müssen der Domäne des Webdienst-Providers einen Benutzernamen und ein Passwort bereitstellen. Der Datenintegrationsdienst generiert eine verschlüsselte Meldungszusammenfassung aus dem Benutzernamen und dem Passwort und sendet diese an den Webdienst-Provider. Der Provider generiert einen temporären Wert für den Benutzernamen und das Passwort und speichert diesen in seinem Active Directory auf dem Domänen-Controller. Er vergleicht den Wert mit der Meldungszusammenfassung. Wenn beide übereinstimmen, authentifiziert Sie der Webdienst-Provider.
  • - NTLM Sie müssen einen Domänennamen, einen Servernamen oder einen Standardbenutzernamen und ein Passwort bereitstellen. Der Webdienst-Provider authentifiziert Sie anhand der Domäne, mit der Sie verbunden sind. Er erhält den Benutzernamen und das Passwort vom Windows Domain Controller und vergleicht sie mit dem Benutzernamen und Passwort, das Sie bereitgestellt haben. Wenn beide übereinstimmen, authentifiziert Sie der Webdienst-Provider. Bei der NTLM-Authentifizierung werden keine verschlüsselten Passwörter im Active Directory des Domain Controllers gespeichert.
Trust-Zertifikatsdatei
Die Datei enthält ein Bundle aus vertrauenswürdigen Zertifikaten, die der Datenintegrationsdienst verwendet, wenn er das SSL-Zertifikat des Web-Dienstes authentifiziert. Geben Sie den Dateinamen und den kompletten Verzeichnispfad ein.
Voreinstellung ist <Informatica-Installationsverzeichnis>/services/shared/bin/ca-bundle.crt.
Dateiname des Clientzertifikats
Clientzertifikat, das der Web-Dienst verwendet, um einen Client zu authentifizieren. Geben Sie die Clientzertifikatsdatei an, wenn der Web-Dienst den Datenintegrationsdienst authentifizieren muss.
Passwort des Clientzertifikats
Passwort des Clientzertifikats Geben Sie das Passwort des Clientzertifikats an, wenn der Web-Dienst den Datenintegrationsdienst authentifizieren muss.
Clientzertifikat - Typ
Format der Clientzertifikatsdatei. Wählen Sie einen der folgenden Werte aus:
  • - PEM. Dateien mit der Dateiendung .pem.
  • - DER. Dateien mit der Dateiendung .cer oder .der
Geben Sie den Clientzertifikatstyp an, wenn der Webdienst den Datenintegrationsdienst authentifizieren muss.
Dateiname des privaten Schlüssels
Der private Schlüssel für das Clientzertifikat. Geben Sie den Dateinamen des privaten Schlüssels an, wenn der Web-Dienst den Datenintegrationsdienst authentifizieren muss.
Passwort des privaten Schlüssels
Passwort für den privaten Schlüssel des Clientzertifikats. Geben Sie das Passwort des privaten Schlüssels an, wenn der Web-Dienst den Datenintegrationsdienst authentifizieren muss.
Privater Schlüssel - Typ
Typ des privaten Schlüssels. Der unterstützte Typ ist PEM.