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Konfigurieren der Knoteneigenschaften

Knoteneigenschaften werden in der Ansicht „Eigenschaften“ des Knotens konfiguriert. Sie können Eigenschaften wie die Knotenrollen, die Fehlerschweregradstufe und die niedrigste und höchste Portnummer konfigurieren.
    1Klicken Sie im Administrator Tool auf die Registerkarte Verwalten > Ansicht Dienste und Knoten.
    2Wählen Sie im Domänen-Navigator einen Knoten aus.
    3Klicken Sie auf die Ansicht Eigenschaften.
    In der Ansicht „Eigenschaften“ stehen die Knoteneigenschaften in separaten Abschnitten.
    4Klicken Sie in der Ansicht Eigenschaften für den Abschnitt mit der Eigenschaft, die Sie festlegen möchten, auf Bearbeiten.
    5Bearbeiten Sie die folgenden Eigenschaften:
    Eigenschaft „Knoten“
    Beschreibung
    Name
    Name des Knotens. Der Name unterliegt nicht der Groß-/Kleinschreibung und muss innerhalb der Domäne eindeutig sein. Er darf weder mehr als 128 Zeichen enthalten noch mit @ beginnen. Außerdem darf er weder Leerzeichen noch die folgenden Sonderzeichen enthalten:
    ` ~ % ^ * + = { } \ ; : ' " / ? . , < > | ! ( ) ] [
    Beschreibung
    Beschreibung des Knotens Die Beschreibung darf nicht mehr als 765 Zeichen enthalten.
    Hostname
    Hostname des vom Knoten dargestellten Computers.
    Port
    Die vom Knoten verwendete Portnummer.
    Gateway-Knoten
    Gibt an, ob der Knoten als Gateway eingesetzt werden kann. Wenn diese Eigenschaft deaktiviert ist, handelt es sich um einen Worker-Knoten.
    Dienstrolle
    Gibt an, ob dem Knoten die Dienstrolle zugewiesen wurde. Wenn die Eigenschaft aktiviert ist, können Anwendungsdienste auf dem Knoten ausgeführt werden. Wenn sie deaktiviert ist, können keine Anwendungsdienste auf dem Knoten ausgeführt werden. Deaktivieren Sie diese Eigenschaft nur, wenn der Knoten einem Datenintegrationsdienst-Gitter zugewiesen ist und Mappings auf dem Knoten ausgeführt werden sollen.
    Standardwert ist „Aktiviert“.
    Berechnungsrolle
    Gibt an, ob dem Knoten die Berechnungsrolle zugewiesen wurde. Wenn die Eigenschaft aktiviert ist, kann der Knoten Berechnungen durchführen. Wenn sie deaktiviert ist, kann der Knoten keine Berechnungen durchführen.
    Für einen Knoten ist die Berechnungsrolle erforderlich, wenn der Datenintegrationsdienst Jobs auf diesem Knoten ausführt. Wenn der Datenintegrationsdienst auf dem Knoten keine Jobs ausführt, können Sie die Berechnungsrolle deaktivieren. Das Deaktivieren oder Aktivieren der Berechnungsrolle hat keine Auswirkungen auf die Leistung.
    Standardwert ist „Aktiviert“.
    Backup-Verzeichnis
    Verzeichnis zum Speichern der Repository-Backup-Dateien. Der Zugriff auf das Verzeichnis muss über den Knoten möglich sein.
    Fehlerschweregradstufe
    Ebene der Fehlerprotokollierung für den Knoten. Diese Meldungen werden in den Protokollmanager-Anwendungsdienst und die Dienstmanager-Protokolldateien geschrieben. Legen Sie eine der folgenden Meldungsebenen fest:
    • - ERROR Schreibt ERROR-Codemeldungen in das Protokoll.
    • - WARNING Schreibt WARNING- und ERROR-Codemeldungen in das Protokoll.
    • - INFO Schreibt INFO-, WARNING- und ERROR-Codemeldungen in das Protokoll.
    • - TRACING Schreibt TRACE-, INFO-, WARNING- und ERROR-Codemeldungen in das Protokoll.
    • - DEBUG Schreibt DEBUG-, TRACE-, INFO-, WARNING- und ERROR-Codemeldungen in das Protokoll.
    Standardwert ist WARNING.
    Niedrigste Portnummer
    Niedrigste von den Dienstprozessen auf dem Knoten verwendete Portnummer. Starten Sie Informatica-Dienste neu, um die Änderungen zu übernehmen. Der Standardwert ist der bei der Definition des Knotens eingegebene Wert.
    Höchste Portnummer
    Höchste von den Dienstprozessen auf dem Knoten verwendete Portnummer. Starten Sie Informatica-Dienste neu, um die Änderungen zu übernehmen. Der Standardwert ist der bei der Definition des Knotens eingegebene Wert.
    CPU-Profil-Benchmark
    Stuft die CPU-Leistung des Knotens im Vergleich zu einem Baseline-System ein. Wird von der Load Balancer-Komponente des PowerCenter-Integrationsdiensts verwendet.
    Beispiel: Wenn die CPU 1,5 Mal schneller als der Baseline-Computer ausgeführt wird, beträgt der Wert dieser Eigenschaft 1,5. Sie können den Benchmark berechnen, indem Sie auf Aktionen > CPU-Profil-Benchmark neu berechnen klicken. Die Berechnung dauert ca. fünf Minuten und lastet eine CPU des Computers zu 100% aus. Sie können den Wert jedoch auch manuell aktualisieren.
    Der Standardwert ist 1,0. Der Minimalwert beträgt 0,001. Der Maximalwert beträgt 1.000.000.
    Wird im adaptiven Sendemodus verwendet. Im Sendemodus auf Zufallsbasis (Round-Robin) oder im messgrößenbasierten Sendemodus wird die Eigenschaft ignoriert.
    Maximale Anzahl der Prozesse
    Maximale Anzahl der ausgeführten Sitzungs- oder Befehlsaufgaben, die für jeden auf dem Knoten ausgeführten PowerCenter-Integrationsdienstprozess zulässig sind. Wird von der Load Balancer-Komponente des PowerCenter-Integrationsdiensts verwendet.
    Wenn Sie den Wert beispielsweise auf 5 setzen, können bis zu 5 Befehlsaufgaben und 5 Sitzungsaufgaben ausgeführt werden.
    Damit der Load Balancer diesen Schwellenwert ignoriert, müssen Sie ihn auf einen hohen Wert, wie etwa 200, einstellen. Damit der Load Balancer keine Aufgaben an diesen Knoten sendet, stellen Sie diesen Schwellenwert auf 0 ein.
    Standardwert ist 10. Minimalwert ist 0. Der Maximalwert beträgt 1.000.000.000.
    Wird in allen Sendemodi verwendet.
    Maximale Länge der CPU-Ausführungswarteschlange
    Maximale Anzahl an ausführbaren Threads, die auf CPU-Ressourcen auf dem Knoten warten. Wird von der Load Balancer-Komponente des PowerCenter-Integrationsdiensts verwendet.
    Setzen Sie diesen Schwellenwert auf einen niedrigen Wert, wenn Sie Ressourcen für andere Anwendungen aufbewahren möchten. Setzen Sie diesen Schwellenwert auf einen hohen Wert (z. B. 200), wenn er vom Load Balancer ignoriert werden soll.
    Standardwert ist 10. Minimalwert ist 0. Der Maximalwert beträgt 1.000.000.000.
    Wird im metrisch basierten und adaptiven Sendemodus eingesetzt. Im Runklaufmodus wird der Wert ignoriert.
    Maximaler Speicher %
    Maximaler Prozentsatz des virtuellen Speichers, der auf dem Knoten relativ zur Gesamtgröße des virtuellen Speichers zugeordnet ist. Wird von der Load Balancer-Komponente des PowerCenter-Integrationsdiensts verwendet.
    Setzen Sie diesen Schwellenwert auf einen Wert größer 100%, wenn Sie zulassen möchten, dass beim Senden von Aufgaben mehr virtuelle Speicherkapazität als physische Speicherkapazität zugewiesen werden kann. Setzen Sie diesen Schwellenwert auf einen hohen Wert (z. B. 1.000), wenn er vom Load Balancer ignoriert werden soll.
    Standardwert ist 150. Minimalwert ist 0. Der Maximalwert beträgt 1.000.000.000.
    Wird im metrisch basierten und adaptiven Sendemodus eingesetzt. Im Runklaufmodus wird der Wert ignoriert.
    Verzeichnis für die Protokollsammlung
    Das Verzeichnis, in dem die Protokolle für den Anwendungsdienst gespeichert werden, wenn der Protokoll-Aggregator ausgeführt wird. Der Zugriff auf das Verzeichnis muss von allen Knoten in der Domäne aus möglich sein. Wenn andere Knoten nicht auf das Verzeichnis für die Protokollsammlung zugreifen können, werden die zusammengefassten Protokolle nicht im Listengitter der zusammengefassten Protokolle angezeigt. Die Benutzer, die Knotenprozesse ausführen, müssen über Lese-/Schreibberechtigungen für das Verzeichnis verfügen.
    Konfigurieren Sie das Verzeichnis für die Protokollsammlung für den Master-Gateway-Knoten in der Domäne.
    Hauptspeicherverzeichnis
    Das Verzeichnis, in dem die Hauptspeicherdateien für die Domänenprozesse gespeichert werden, wenn der Protokoll-Aggregator ausgeführt wird.
    Konfigurieren Sie das Hauptspeicherverzeichnis für alle Knoten in der Domäne.
    6Klicken Sie auf OK.