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ODBC-Verbindungseigenschaften

Verwenden Sie eine ODBC-Verbindung für den Zugriff auf ODBC-Daten. Eine ODBC-Verbindung ist eine relationale Datenbankverbindung. Sie können eine ODBC-Verbindung im Administrator tool, Developer tool oder Analyst Tool erstellen und verwalten.
HINWEIS: Die Reihenfolge der Verbindungseigenschaften kann je nach Tool, in dem Sie diese anzeigen, variieren.
In der folgenden Tabelle werden die Eigenschaften von ODBC-Verbindungen erläutert:
Eigenschaft
Beschreibung
Datenbanktyp
Der Datenbanktyp.
Name
Name der Verbindung. Der Name unterliegt nicht der Groß-/Kleinschreibung und muss innerhalb der Domäne eindeutig sein. Der Name darf nicht mehr als 128 Zeichen und weder Leerzeichen noch die folgenden Sonderzeichen enthalten:
~ ` ! $ % ^ & * ( ) - + = { [ } ] | \ : ; " ' < , > . ? /
ID
Zeichenfolge, die der Datenintegrationsdienst zum Erkennen der Verbindung verwendet. Bei der ID wird die Groß- und Kleinschreibung nicht beachtet. Sie darf maximal 255 Zeichen umfassen und muss in der Domäne eindeutig sein. Sie können diese Eigenschaft nach dem Erstellen der Verbindung nicht mehr ändern. Als Standardwert dient der Verbindungsname.
Beschreibung
Die Beschreibung der Verbindung. Die Beschreibung darf nicht mehr als 765 Zeichen enthalten.
Benutzername
Der Benutzername der Datenbank.
Passwort
Das Passwort für den Benutzernamen der Datenbank.
Pass-Through-Sicherheit aktiviert
Aktiviert Pass-Through-Sicherheit für die Verbindung. Wenn Sie Pass-Through-Sicherheit für eine Verbindung aktivieren, verwendet die Domäne nicht die im Verbindungsobjekt definierten Anmeldeinformationen, sondern den Benutzernamen und das Passwort des Clients, um sich an der entsprechenden Datenbank anzumelden.
Eigenschaften für den Datenzugriff: Verbindungszeichenfolge
ODBC-Verbindungs-URL für den Zugriff auf Metadaten in der Datenbank.
<Name der Datenquelle>
Codepage
Die Codepage, die zum Lesen aus einer Quelldatenbank oder zum Schreiben in eine Zieldatenbank oder Zieldatei verwendet wird.
Umgebungs-SQL
SQL-Befehle zum Einrichten der Datenbankumgebung beim Herstellen einer Verbindung zur Datenbank. Der Datenintegrationsdienst führt die Verbindungsumgebungs-SQL bei jeder Verbindung mit der Datenbank aus.
Transaktions-SQL
SQL-Befehle zum Einrichten der Datenbankumgebung beim Herstellen einer Verbindung zur Datenbank. Der Datenintegrationsdienst führt die Verbindungsumgebungs-SQL zu Beginn jeder Transaktion aus.
Wiederholungsperiode
Diese Eigenschaft ist für die zukünftige Verwendung reserviert.
SQL-Kennungszeichen
Art des Zeichens, das von der Datenbank verwendet wird, um Delimiter-IDs in SQL-Abfragen einzuschließen. Die verfügbaren Zeichen richten sich nach dem Datenbanktyp.
Wählen Sie (Keine) aus, wenn die Datenbank reguläre IDs verwendet. Wenn der Datenintegrationsdienst SQL-Abfragen erzeugt, schließt der Dienst IDs nicht in Delimiter-Zeichen ein.
Wählen Sie ein Zeichen aus, wenn die Datenbank Delimiter-IDs verwendet. Wenn der Datenintegrationsdienst SQL-Abfragen erzeugt, schließt der Dienst Delimiter-IDs in dieses Zeichen ein.
Unterstützte Kennungen für gemischte Groß-/Kleinschreibung
Aktivieren Sie diese Eigenschaft, wenn die Datenbank IDs für gemischte Groß-/Kleinschreibung verwendet. Bei aktivierter Eigenschaft schließt der Datenintegrationsdienst alle IDs innerhalb des Zeichens ein, das für die Eigenschaft SQL-Kennungszeichen ausgewählt wurde.
Wenn die Eigenschaft SQL-Kennungszeichen auf „Kein“ festgelegt ist, wird die Eigenschaft Unterstützte IDs für gemischte Groß-/Kleinschreibung deaktiviert.
ODBC-Provider
Der Datenbanktyp, zu dem ODBC eine Verbindung herstellt. Geben Sie zur Pushdown-Optimierung den Datenbanktyp an, damit der Datenintegrationsdienst die native Datenbank-SQL generieren kann. Mögliche Werte:
  • - Andere
  • - Sybase
  • - Microsoft_SQL_Server
  • - Snowflake
Standardwert ist „Andere“.
HINWEIS: Verwenden Sie eine ODBC-Verbindung, um eine Verbindung zu Microsoft SQL Server herzustellen, wenn der Datenintegrationsdienst unter UNIX oder Linux ausgeführt wird. Verwenden Sie eine native Verbindung zu Microsoft SQL Server, wenn der Datenintegrationsdienst unter Windows ausgeführt wird.