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SAP-Verbindungseigenschaften

Verwenden Sie eine SAP-Verbindung, um auf eine SAP-Tabelle oder ein SAP BW-Objekt zuzugreifen. Bei der SAP-Verbindung handelt es sich um die Verbindung einer Unternehmensanwendung. Sie können eine SAP-Verbindung im Administrator-Tool oder im Developer-Tool verwalten.
HINWEIS: Die Reihenfolge der Verbindungseigenschaften kann je nach Tool, in dem Sie diese anzeigen, variieren.
In der folgenden Tabelle werden die Eigenschaften von SAP-Verbindungen erläutert:
Eigenschaft
Beschreibung
Benutzername
Erforderlich. Benutzername für das SAP-Quellsystem, auf das Sie zugreifen möchten.
Passwort
Erforderlich. Passwort für den Benutzernamen.
Verbindungstyp
Erforderlich. Typ der Verbindung, die erstellt werden soll.
Wählen Sie einen der folgenden Werte aus:
  • - Anwendung. Erstellen Sie eine Anwendungsverbindung, wenn Sie eine Verbindung zu einem bestimmten SAP-Anwendungsserver herstellen möchten.
  • - Lastausgleich. Erstellen Sie eine Lastausgleichsverbindung, wenn Sie SAP-Lastausgleich verwenden möchten.
Standardwert ist „Anwendung“.
Je nach ausgewähltem Verbindungstyp werden die entsprechenden Felder der Verbindungseigenschaften im Dialogfeld Verbindungsdetails aktiviert. Das Developer Tool stellt die Felder der Verbindungseigenschaften, die auf einen bestimmten Verbindungstyp nicht anwendbar sind, abgeblendet dar.
Hostname
Erforderlich, wenn Sie eine SAP-Anwendungsverbindung erstellen.
Hostname oder IP-Adresse des SAP-Servers, zu dem eine Verbindung hergestellt werden soll.
Systemnummer
Erforderlich, wenn Sie eine SAP-Anwendungsverbindung erstellen.
SAP-Systemnummer.
Name des Nachrichtenhosts
Erforderlich, wenn Sie eine SAP-Lastausgleichsverbindung erstellen.
Hostname des SAP-Nachrichtenservers.
R3-Name/SysID
Erforderlich, wenn Sie eine SAP-Lastausgleichsverbindung erstellen.
Name des SAP-Systems.
Gruppe
Erforderlich, wenn Sie eine SAP-Lastausgleichsverbindung erstellen.
Gruppenname des SAP-Anwendungsservers.
Client
Erforderlich. SAP-Clientnummer.
Sprache
Optional. Für Zuordnungen und Arbeitsabläufe zu verwendende Sprache.
Muss mit der Codepage des Developer Tools kompatibel sein.
Wenn Sie diese Option leer lassen, verwendet das Developer Tool die Standardsprache des SAP-Systems.
Verfolgen
Optional. Verwenden Sie diese Option zum Verfolgen der vom SAP-System durchgeführten JCo-Aufrufe. SAP speichert die Informationen über die JCo-Aufrufe in einer Ablaufverfolgungsdatei.
Geben Sie einen der folgenden Werte an:
  • - 0. Aus
  • - 1. Vollständig
Standardwert ist 0.
Über die folgenden Verzeichnisse können Sie auf die Ablaufverfolgungsdateien zugreifen:
  • - Verzeichnis <Informatica-Installationsverzeichnis>/tomcat/bin auf dem Computer, auf dem die Informatica-Dienste installiert sind
  • - Verzeichnis <Informatica-Installationsverzeichnis>/clients/DeveloperClient auf dem Computer, auf dem das Developer Tool installiert ist
Zusätzliche Parameter
Optional. Geben Sie einen beliebigen anderen Verbindungsparameter ein, den Sie verwenden möchten.
Verwenden Sie das folgende Format:
<parameter name>=<value>
Staging-Verzeichnis
Pfad im SAP-System, in dem die Staging-Datei erstellt wird.
Quellverzeichnis
Pfad, der die Quelldatei enthält. Der Datenintegrationsdienst muss auf den Pfad zugreifen können.
FTP verwenden
Ermöglicht FTP-Zugriff auf SAP.
FTP-Benutzer
Erforderlich bei Verwendung von FTP.
Benutzername zum Herstellen einer Verbindung zum FTP-Server.
FTP-Passwort
Erforderlich bei Verwendung von FTP.
Passwort für den FTP-Benutzer.
FTP-Host
Erforderlich bei Verwendung von FTP.
Hostname oder IP-Adresse des FTP-Servers.
Optional können Sie eine Portnummer von 1 bis einschließlich 65535 angeben. Standardwert für FTP ist 21.
Verwenden Sie eine der folgenden Syntaxen zur Angabe des Hostnamens:
  • - hostname:port_number
  • - IP address:port_number
Wenn Sie eine Portnummer angeben, aktivieren Sie diese Portnummer für FTP auf dem Host.
Wenn Sie SFTP aktivieren, geben Sie einen Hostnamen oder eine Portnummer für einen SFTP-Server an. Standardwert für SFTP ist 22.
Wiederholungszeitraum
Zeitraum in Sekunden, während dem der Datenintegrationsdienst nach Abbruch der Verbindung versucht, eine erneute Verbindung zum FTP-Host herzustellen.
Wenn der Datenintegrationsdienst im Wiederholungszeitraum keine erneute Verbindung zum FTP-Host herstellen kann, schlägt die Zuordnung oder der Arbeitsablauf fehl.
Standardwert ist 0. Mit einem Wert von 0 wird ein unendlicher Wiederholungszeitraum angegeben.
SFTP verwenden
Ermöglicht SFTP-Zugriff auf SAP.
Name der öffentlichen Schlüsseldatei
Erforderlich, wenn Sie SFTP aktivieren und der SFTP-Server Authentifizierung mit öffentlichen Schlüsseln verwendet.
Pfad und Name der öffentlichen Schlüsseldatei.
Name der privaten Schlüsseldatei
Erforderlich, wenn Sie SFTP aktivieren und der SFTP-Server Authentifizierung mit öffentlichen Schlüsseln verwendet.
Pfad und Name der privaten Schlüsseldatei.
Passwort für privaten Schlüsseldateinamen
Erforderlich, wenn Sie SFTP aktivieren und der SFTP-Server Authentifizierung mit öffentlichen Schlüsseln verwendet und der private Schlüssel verschlüsselt ist.
Passwort zum Entschlüsseln der privaten Schlüsseldatei.
Portbereich
HTTP-Portbereich, der vom Datenintegrationsdienst verwendet werden muss, um Daten im Streaming-Modus vom SAP-Server zu lesen.
Geben Sie die minimale und maximale Portnummer mit einem Bindestrich als Trennzeichen ein. Die minimale und maximale Portnummern kann zwischen 10000 und 65535 liegen. Sie können den Portbereich auch nach Maßgabe Ihres Unternehmens eingeben.
Standardwert ist 10000-65535.
HTTPS verwenden
Wählen Sie diese Option, um HTTPS-Streaming beim Lesen von Daten aus SAP-Tabellen zu aktivieren.
Standardmäßig ist das Kontrollkästchen HTTPS verwenden nicht aktiviert.
Weitere Informationen zum Konfigurieren von HTTPS für Tabellenlesezuordnungen im Streaming-Modus finden Sie im Artikel „HTTPS Configuration for Table Reader Mappings in Streaming Mode for PowerExchange for SAP NetWeaver“ im Portal für Informatica-Dokumentationen.
Pfad der Schlüsselspeicherdatei
Erforderlich bei Verwendung von HTTPS.
Pfad zur Schlüsselspeicherdatei, die die privaten oder öffentlichen Schlüsselpaare und die zugeordneten Zertifikate enthält.
Passwort des Schlüsselspeichers
Erforderlich bei Verwendung von HTTPS.
Passwort für die Schlüsselspeicherdatei
Passwort des privaten Schlüssels
Erforderlich bei Verwendung von HTTPS.
Passwort zum Entschlüsseln der privaten Schlüsseldatei.