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Herstellen einer Verbindung zu einer Teradata-Datenbank

Installieren und konfigurieren Sie native Clientsoftware auf den Computern, auf denen der Datenintegrationsdienst- oder PowerCenter-Integrationsdienst-Prozess ausgeführt wird. Um die Kompatibilität zwischen Informatica und Datenbanken sicherzustellen, verwenden Sie die entsprechenden Datenbank-Client-Bibliotheken.
Installieren Sie den Teradata-Client, den Teradata-ODBC-Treiber sowie weitere eventuell benötigte Teradata-Client-Software auf dem Computer, auf dem der Datenintegrationsdienst oder der PowerCenter-Integrationsdienst ausgeführt wird. Außerdem müssen Sie die ODBC-Konnektivität konfigurieren.

Konfigurieren der ODBC-Konnektivität

Sie können ODBC-Konnektivität für eine Teradata-Datenbank konfigurieren.
Die folgenden Schritte bieten eine Orientierungshilfe zur Konfiguration der ODBC-Konnektivität. Spezifische Anweisungen finden Sie in der Dokumentation zur Datenbank.
    1Um die Konnektivität für den Integration-Service-Prozess zu konfigurieren, melden Sie sich am Computer als Benutzer an, der einen Dienstprozess starten kann.
    2Legen Sie die Umgebungsvariablen TERADATA_HOME, ODBCHOME und PATH fest.
    TERADATA_HOME. Legen Sie die Variable so fest, dass sie auf das Installationsverzeichnis des Teradata-Treibers verweist. Die Standardeinstellungen lauten wie folgt:
    Bei Verwendung einer Bourne-Shell:
    $ TERADATA_HOME=/opt/teradata/client/<version>; export TERADATA_HOME
    Bei Verwendung einer C-Shell:
    $ setenv TERADATA_HOME /opt/teradata/client/<version>
    ODBCHOME. Legen Sie die Variable so fest, dass sie auf das ODBC-Installationsverzeichnis verweist. Beispiel:
    Bei Verwendung einer Bourne-Shell:
    $ ODBCHOME=$INFA_HOME/ODBC<version>; export ODBCHOME
    Bei Verwendung einer C-Shell:
    $ setenv ODBCHOME $INFA_HOME/ODBC<version>
    PATH. Um das Hilfsprogramm ddtestlib auszuführen, damit überprüft wird, ob der DataDirect ODBC-Treibermanager die Treiberdateien laden kann, legen Sie die Variable folgendermaßen fest:
    Bei Verwendung einer Bourne-Shell:
    PATH="${PATH}:$ODBCHOME/bin:$TERADATA_HOME/bin"
    Bei Verwendung einer C-Shell:
    $ setenv PATH ${PATH}:$ODBCHOME/bin:$TERADATA_HOME/bin
    3Legen Sie die Umgebungsvariable der gemeinsam genutzten Bibliothek fest.
    Die Teradata-Client-Software enthält mehrere gemeinsam genutzte Bibliothekkomponenten, die der Integration-Service-Prozess dynamisch lädt. Legen Sie die Umgebungsvariable der gemeinsam genutzten Bibliothek so fest, dass die Dienste die gemeinsam genutzten Bibliotheken zur Laufzeit finden.
    Der Pfad der gemeinsam genutzten Bibliothek muss außerdem das Installationsverzeichnis des Informatica-Diensts(server_dir) enthalten.
    Legen Sie die Umgebungsvariable der gemeinsam genutzten Bibliothek abhängig vom Betriebssystem fest.
    In der folgenden Tabelle werden die Variablen der gemeinsam genutzten Bibliothek für jedes Betriebssystem beschrieben:
    Betriebssystem
    Variable
    Linux
    LD_LIBRARY_PATH
    AIX
    LIBPATH
    Verwenden Sie zum Beispiel die folgende Syntax für Linux:
    Für AIX
    4Bearbeiten Sie die vorhandene Datei odbc.ini oder kopieren Sie die Datei odbc.ini in das Basisverzeichnis und bearbeiten Sie sie.
    Die Datei befindet sich im Verzeichnis $ODBCHOME.
    $ cp $ODBCHOME/odbc.ini $HOME/.odbc.ini
    Fügen Sie unter dem Abschnitt [ODBC Data Sources] einen Eintrag für die Teradata-Datenquelle hinzu und konfigurieren Sie die Datenquelle.
    Beispiel für Teradata Parallel Transporter-Dienstprogramme:
    TERADATA_DSN=DataDirect 7.1 Teradata
    [TERADATA_DSN]
    Driver=/opt/teradata/client/<version>/lib64/tdataodbc_sb64.so
    Description=NCR 3600 running Teradata V1R5.2
    DBCName=<hostname>
    LastUser=
    Username=
    Password=
    Database=
    DefaultDatabase=
    UseNativeLOBSupport=Yes
    CharacterSet=UTF8
    SessionMode=ANSI
    5Setzen Sie das DateTimeFormat in der Teradata-Daten-ODBC-Konfiguration auf AAA.
    6Optional können Sie den SessionMode auf ANSI setzen. Wenn Sie den ANSI-Sitzungsmodus verwenden, führt Teradata bei einem Zeilenfehler kein Rollback der Transaktion aus.
    Wenn Sie den Teradata-Sitzungsmodus verwenden, führt Teradata bei einem Zeilenfehler ein Rollback der Transaktion aus. Im Teradata-Modus kann der Integration-Service-Prozess das Rollback nicht erkennen und meldet dies nicht im Sitzungs-Log.
    7Um eine Verbindung zu einer einzelnen Teradata-Datenbank zu konfigurieren, geben Sie den Namen der Standarddatenbank ein. Um eine einzelne Verbindung zur Standarddatenbank herzustellen, geben Sie den Benutzernamen und das Passwort ein. Lassen Sie das Feld für die Standarddatenbank leer, um eine Verbindung zu mehreren Datenbanken mit dem gleichen ODBC-DSN herzustellen.
    Weitere Informationen zur Teradata-Konnektivität finden Sie in der Dokumentation zum Teradata-ODBC-Treiber.
    8Prüfen Sie, ob der letzte Eintrag in der odbc.ini „InstallDir“ lautet und lassen Sie ihn auf das odbc-Installationsverzeichnis verweisen.
    Beispiel:
    InstallDir=<Informatica installation directory>/ODBC<version>
    9Bearbeiten Sie die .cshrc- oder die .profile-Datei, um den gesamten Satz der Shell-Befehle einzubeziehen.
    10Speichern Sie die Datei und melden Sie sich entweder ab und wieder an oder führen Sie den Quellbefehl aus.
    Bei Verwendung einer Bourne-Shell:
    $ source .profile
    Bei Verwendung einer C-Shell:
    $ source .cshrc
    11Zeichnen Sie für jede Datenquelle, die Sie verwenden, den Dateinamen unter „Driver=<parameter>“ im Datenquelleneintrag in odbc.ini auf. Verwenden Sie das Hilfsprogramm ddtestlib, um sicherzustellen, dass der DataDirect ODBC-Treibermanager die Treiberdatei laden kann.
    Wenn Sie zum Beispiel folgenden Treibereintrag haben:
    Driver=/u01/app/teradata/td-tuf611/odbc/drivers/tdata.so
    führen Sie den folgenden Befehl aus:
    ddtestlib /u01/app/teradata/td-tuf611/odbc/drivers/tdata.so
    12Testen Sie die Verbindung mit BTEQ oder einem anderen Teradata-Client-Tool.