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Konfiguration für Failover und Wiederherstellung des PowerCenter-Integrationsdienstes

Während Failover und Wiederherstellung muss der PowerCenter-Integrationsdienst auf Vorgangsstatusdateien zugreifen und Statusinformationen verarbeiten können.
In den Vorgangsstatusdateien wird der Status aller Arbeitsablauf- und Sitzungsvorgänge gespeichert. Der PowerCenter-Integrationsdienst speichert den Status aller Arbeitsablauf- und Sitzungsvorgänge in Dateien im Verzeichnis $PMStorageDir des PowerCenter-Integrationsdienstprozesses.
In den Informationen zum Prozessstatus wird angegeben, welcher Knoten den PowerCenter-Hauptintegrationsdienst und welcher Knoten die jeweilige Sitzung ausgeführt hat. Sie können den PowerCenter-Integrationsdienst konfigurieren, um Informationen zum Prozessstatus in einem Cluster-Dateisystem oder in der PowerCenter-Repository-Datenbank zu speichern.

Speichern von Hochverfügbarkeits-Persistenz in einem Cluster-Dateisystem

Standardmäßig speichert der PowerCenter-Integrationsdienst Informationen zum Prozessstatus mit den Vorgangsstatusdateien im Verzeichnis $PMStorageDir des Integrationsdienstprozesses. Sie müssen das Verzeichnis $PMStorageDir für jeden PowerCenter-Integrationsdienstprozess zur Verwendung desselben Verzeichnisses in einem Cluster-Dateisystem konfigurieren.
Knoten, auf denen der PowerCenter-Integrationsdienst ausgeführt wird, müssen sich im selben Cluster-Dateisystem befinden, um Ressourcen gemeinsam nutzen zu können. Darüber hinaus müssen Knoten innerhalb eines Clusters im Heartbeat-Netz des Cluster-Dateisystems liegen. Verwenden Sie ein Cluster-Dateisystem mit hoher Verfügbarkeit, das für I/O-Fencing konfiguriert ist. Die Hardwareanforderungen und Konfiguration einer I/O-Fencing-Lösung sind für jedes Dateisystem unterschiedlich.
Die folgenden Cluster-Dateisysteme sind von Informatica für den Einsatz bei PowerCenter-Integrationsdienst-Failover und -Sitzungswiederherstellung zertifiziert:
Storage Array Network
Veritas Cluster Files System (VxFS)
IBM General Parallel File System (GPFS)
Network Attached Storage mit NFS v3-Protokoll
EMC UxFS, auf einem EMV Celerra NAS-Appliance gehostet
NetApp WAFL auf einem NetApp NAS-Appliance gehostet
Wenden Sie sich direkt an die entsprechenden Anbieter der Dateisysteme, die Ihren Anforderungen entsprechen.

Speichern von Hochverfügbarkeits-Persistenz in einer Datenbank

Sie können den PowerCenter-Integrationsdienst so konfigurieren, dass Informationen zum Prozessstatus in Datenbanktabellen gespeichert werden. Wenn Sie den PowerCenter-Integrationsdienst zum Speichern von Informationen zum Prozessstatus in einer Datenbank konfigurieren, speichert der Dienst weiterhin den Status aller Arbeitsablauf- und Sitzungsvorgänge in Dateien im Verzeichnis $PMStorageDir. Sie können das Verzeichnis $PMStorageDir zur Verwendung eines POSIX-konformen freigegebenen Dateisystems konfigurieren. Sie müssen kein Cluster-Dateisystem verwenden.
Konfigurieren Sie den PowerCenter-Integrationsdienst so, dass Informationen zum Prozessstatus in Datenbanktabellen in den erweiterten Eigenschaften gespeichert werden. Der PowerCenter-Integrationsdienst speichert Informationen zum Prozessstatus in persistenten Datenbanktabellen in der zugeordneten PowerCenter-Repository-Datenbank.
Beim Failover wird die automatische Wiederherstellung von Arbeitsabläufen wiederaufgenommen, sobald der Dienstprozess auf die Datenbanktabellen zugreifen kann.