Konfigurationsvorbedingungen
Bevor Sie den Analyst-Dienst konfigurieren, können Sie die dazu notwendigen Voraussetzungen schaffen. Sie können diese Aufgaben auch nach dem Erstellen eines Analyst-Diensts abschließen.
Führen Sie die folgenden Aufgaben aus, bevor Sie den Analyst-Dienst konfigurieren:
- •Erstellen und aktivieren Sie den zugehörigen Datenintegrationsdienst, Modellrepository-Dienst und Metadata Manager-Dienst.
- •Geben Sie ein Cache-Verzeichnis für die Einfachdatei zum Hochladen von Einfachdateien an.
- •Geben Sie ein Verzeichnis zum Exportieren eines Business Glossarys an.
- •Geben Sie eine Schlüsselspeicherdatei zum Konfigurieren des Transport Layer Security-Protokolls für den Analyst-Dienst an.
- •Erstellen Sie optional eine Datenbank, um Audit-Daten für vom Analyst-Dienst angegebene Ausnahmeverwaltungsaufgaben zu speichern.
Mit dem Analyst-Dienst verbundene Dienste
Der Analyst-Dienst stellt eine Verbindung zu zugeordneten Diensten her, die Sie erstellen und aktivieren, bevor Sie den Analyst-Dienst konfigurieren.
Der Analyst-Dienst verbindet sich mit den folgenden zugeordneten Diensten:
- •Datenintegrationsdienste. Sie können bis zu zwei Datenintegrationsdienste mit dem Analyst-Dienst verbinden. Verbinden Sie einen Datenintegrationsdienst, um Mapping-Spezifikationen, Profile und Scorecards auszuführen. Ordnen Sie einen Datenintegrationsdienst zum Ausführen von Arbeitsabläufen zu. Sie können denselben Datenintegrationsdienst zum Ausführen von Mapping-Spezifikationen, Profilen, Scorecards und Arbeitsabläufen zuordnen.
- •Modellrepository-Dienst. Wenn Sie einen Analyst-Dienst erstellen, müssen Sie dem Analyst-Dienst einen Modellrepository-Dienst zuordnen. Sie können einem anderen Analyst-Dienst nicht denselben Modellrepository-Dienst zuweisen.
- •Metadata Manager-Dienst. Sie können einen Metadata Manager-Dienst mit dem Analyst-Dienst verbinden, um Datenverlaufsanalysen für Scorecards durchzuführen.
- •Suchdienst. Der Analyst-Dienst bestimmt den verbundenen Suchdienst basierend auf dem mit dem Analyst-Dienst verbundenen Modellrepository-Dienst. Wenn Sie den Analyst-Dienst ändern, müssen den Suchdienst recyceln.
Verzeichnis des Einfachdatei-Cache
Erstellen Sie ein Verzeichnis für den Einfachdatei-Cache, in dem das Analyst Tool hochgeladene Einfachdateien speichert. Der Datenintegrationsdienst muss auch in der Lage sein, auf dieses Verzeichnis zuzugreifen.
Wenn der Analyst-Dienst und der Datenintegrationsdienst auf verschiedenen Knoten ausgeführt werden, konfigurieren Sie das Einfachdateiverzeichnis zur Verwendung eines freigegebenen Verzeichnisses. Wenn der Datenintegrationsdienst auf primären und Backup-Knoten oder auf einem Gitter läuft, muss jeder Prozess des Datenintegrationsdiensts auf die Dateien im freigegebenen Verzeichnis zugreifen können.
Sie können beispielsweise ein Verzeichnis namens „flatfilecache“ auf dem folgenden zugeordneten Laufwerk erstellen, auf das alle Analyst-Dienst- und Datenintegrationsdienstprozesse zugreifen können:
F:\shared\<Informatica installation directory>\server
Wenn der Analyst-Dienst eine Verbindung zu einem Datenintegrationsdienst herstellt, der Betriebssystemprofile verwendet, muss der im Betriebssystemprofil angegebene Betriebssystembenutzer über Zugriff auf das Verzeichnis des Einfachdatei-Cache verfügen. Wenn der Analyst- und der Datenintegrationsdienst auf verschiedenen Knoten ausgeführt werden, müssen die Betriebssystemprofile für beide Knoten konfiguriert werden. Auf das im Betriebssystemprofil angegebene Einfachdatei-Cache-Verzeichnis muss über beide Knoten zugegriffen werden können.
Wenn Sie eine Referenztabelle oder eine Einfachdatei-Quelle importieren, verwendet das Analyst Tool die Dateien aus diesem Verzeichnis, um eine Referenztabelle oder ein Einfachdatei-Datenobjekt zu erstellen.
Verzeichnis für Exportdateien
Erstellen Sie ein Verzeichnis zum Speichern der temporären Geschäftsglossardateien, die der Business Glossary-Exportprozess erstellt.
Beispiel: Sie können ein Verzeichnis namens "exportfiledirectory" an folgendem Speicherort erstellen:
<InformaticaInstallationDir>\server
Verzeichnis für Anhänge
Erstellen Sie ein Verzeichnis zum Speichern von Anhängen, die der Business Glossary-Datenverwalter den Glossarobjekten hinzufügt.
Sie können beispielsweise ein Verzeichnis mit der Bezeichnung „BGattachmentsdirectory“ an folgendem Speicherort erstellen:
<InformaticaInstallationDir>\server
Schlüsselspeicherdatei
Eine Schlüsselspeicherdatei enthält die Schlüssel und Zertifikate, die erforderlich sind, wenn Sie die sichere Kommunikation aktivieren und das HTTPS-Protokoll für den Analyst-Dienst verwenden.
Sie können entweder die Schlüsselspeicherdatei beim Installieren der Informatica-Dienste installieren oder eine Schlüsselspeicherdatei mit einem Keytool erstellen. Ein Keytool ist ein Tool zum Generieren und Speichern privater oder öffentlicher Schlüsselpaare und zugehöriger Zertifikate in einer sogenannten "Schlüsselspeicher"-Datei. Wenn Sie ein öffentliches oder privates Schlüsselpaar generieren, verpackt das Keytool den öffentlichen Schlüssel in ein selbstsigniertes Zertifikat. Sie können das selbstsignierte Zertifikat nutzen oder ein Zertifikat verwenden, das von einer Zertifizierungsstelle signiert wurde.
HINWEIS: Sie müssen eine zertifizierte Schlüsselspeicherdatei verwenden. Wenn Sie keine zertifizierte Schlüsselspeicherdatei verwenden, werden beim Zugriff auf das Analyst Tool Sicherheitswarnungen und Fehlermeldungen eingeblendet.
Audit-Datenbank der Ausnahmeverwaltung
Konfigurieren Sie den Analyst-Dienst zum Angeben einer einzelnen Audit-Datenbank für Ausnahmeverwaltungsaufgaben.
Eine Ausnahmeverwaltungsaufgabe stellt eine Instanz einer Human-Aufgabe dar. Beim Ausführen eines Arbeitsablaufs mit einer Human-Aufgabe erstellt der vom Analyst-Dienst angegebene Datenintegrationsdienst Instanzen der Human-Aufgabe. Benutzer des Analyst Tools können die Daten in den Aufgabeninstanzen aktualisieren. In der Audit-Datenbank der Ausnahmeverwaltung wird ein Datensatz der Arbeit gespeichert, die von den Benutzern des Analyst Tools durchgeführt wird.
Geben Sie zum Konfigurieren der Audit-Datenbank eine Datenbankverbindung und ein Schema für die Audit-Tabellen an. Legen Sie die Optionen in den Eigenschaften für Human-Aufgaben des Analyst-Diensts im Administrator Tool fest. Alternativ können Sie den Befehl „infacmd as updateServiceOptions“ ausführen.
Richten Sie bei Ausführung des Befehls „infacmd as updateServiceOptions“ folgende Optionen ein:
- •HumanTaskDataIntegrationService.exceptionDbName
- •HumanTaskDataIntegrationService.exceptionSchemaName
Erstellen Sie nach dem Festlegen des Verbindungsnamens und Schemas die Inhalte für die Audit-Datenbank. Verwenden Sie zum Erstellen der Datenbankinhalte die Optionen des Menüs Aktionen für den Analyst-Dienst im Administrator Tool oder führen Sie den Befehl „infacmd as createExceptionAuditTables“ aus.
HINWEIS: Sie können die Optionen des Menüs Aktionen auch verwenden, um die Datenbankinhalte zu löschen. Alternativ können Sie den Befehl „infacmd as deleteExceptionAuditTables“ ausführen.
Wenn Sie eine Verbindung und ein Schema angeben, aber keine Datenbankinhalte erstellen, können Benutzer des Analyst-Tools die Aufgabeninstanzen nicht öffnen.
Wenn Sie weder eine Verbindung noch ein Schema angeben, erstellt der Analyst-Dienst Audit-Tabellen für jede Aufgabeninstanz in der Datenbank, in der die Daten der Aufgabeninstanzen gespeichert werden. Befinden sich die Daten der Human-Aufgabe in verschiedenen Datenbanken, schreibt der Analyst-Dienst die Audit-Daten in die jeweiligen Datenbanken.