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Metadata Manager-Dienst-Eigenschaften

Sie können allgemeine, Metadata Manager-Dienst-, Datenbank-, Konfigurations-, Verbindungspool-, erweiterte und benutzerdefinierte Eigenschaften für den Metadata Manager-Dienst konfigurieren.
Nachdem Sie einen Metadata Manager-Dienst erstellt haben, können Sie ihn konfigurieren. Nach dem Konfigurieren der Eigenschaften für den Metadata Manager-Dienst müssen Sie den Metadata Manager-Dienst deaktivieren und wieder aktivieren, damit die Änderungen wirksam werden.
Mit dem Administrator Tool können Sie folgende Eigenschaften für den Metadata Manager-Dienst konfigurieren:
Wenn Sie eine der Eigenschaften aktualisieren, starten Sie den Metadata Manager-Dienst neu, damit die Änderungen wirksam werden.

Allgemeine Eigenschaften

Um die allgemeinen Eigenschaften zu bearbeiten, wählen Sie den Metadata Manager-Dienst im Navigator aus, aktivieren die Ansicht Eigenschaften und klicken dann im Abschnitt Allgemeine Eigenschaften auf Bearbeiten.
In der folgenden Tabelle werden die allgemeinen Eigenschaften für den Dienst beschrieben:
Eigenschaft
Beschreibung
Name
Name des Diensts. Der Name unterliegt nicht der Groß-/Kleinschreibung und muss innerhalb der Domäne eindeutig sein. Er darf weder mehr als 128 Zeichen enthalten noch mit @ beginnen. Außerdem darf er weder Leerzeichen noch die folgenden Sonderzeichen enthalten:
` ~ % ^ * + = { } \ ; : ' " / ? . , < > | ! ( ) ] [
Nachdem Sie den Dienst erstellt haben, können Sie seinen Namen nicht mehr ändern.
Beschreibung
Beschreibung des Diensts. Die Beschreibung darf nicht mehr als 765 Zeichen enthalten.
Lizenz
Lizenzobjekt für die Verwendung des Diensts.
Knoten
Knoten, auf dem dieser Dienst ausgeführt wird. Um den Metadata Manager-Dienst einem anderen Knoten zuzuweisen, müssen Sie den Dienst zunächst deaktivieren.

Metadata Manager Service einem anderen Knoten zuweisen

    1 Metadata Manager Service deaktivieren
    2 Klicken Sie im Abschnitt Allgemeine Eigenschaften auf Bearbeiten.
    3 Wählen Sie für die Knoteneigenschaft einen anderen Knoten aus und klicken Sie auf OK.
    4 Klicken Sie im Abschnitt Eigenschaften des Metadata Manager Service auf Bearbeiten.
    5 Ändern Sie die Eigenschaft Speicherposition des Metadata Manager in einen Speicherort, der für den neuen Knoten verfügbar ist und klicken Sie auf OK.
    6 Kopieren Sie die Inhalte des Speicherpositionsverzeichnisses des Metadata Manager an die Speicherposition des neuen Knoten.
    7 Wenn der Metadata Manager Service im HTTPS Sicherheitsmodus ausgeführt wird, klicken Sie im Abschnitt Konfigurationseigenschaften auf Bearbeiten. Ändern Sie die Speicherposition der Schlüsselspeicherdatei des Metadata Manager in einen Speicherort, der für den neuen Knoten verfügbar ist und klicken Sie auf OK.
    8 Aktivieren des Metadata Manager Service.

Metadata Manager-Dienst-Eigenschaften

Um die Eigenschaften des Metadata Manager-Diensts zu bearbeiten, wählen Sie den Metadata Manager-Dienst im Navigator aus, wählen die Ansicht Eigenschaften und klicken dann im Abschnitt für die Eigenschaften des Metadata Manager-Diensts auf Bearbeiten.
Die folgende Tabelle beschreibt die Metadata Manager-Dienst-Eigenschaften:
Eigenschaft
Beschreibung
Portnummer
Nummer des Ports, auf dem die Metadata Manager-Anwendung ausgeführt wird. Standardwert ist 10250.
Agent-Port
Portnummer für den Metadata Manager Agent, wenn der Metadata Manager-Dienst unter Windows ausgeführt wird. Der Agent verwendet diesen Port zum Kommunizieren mit Metadaten-Quell-Repositorys. Der Standardwert ist 10251.
Falls der Metadata Manager-Dienst unter UNIX ausgeführt wird, müssen Sie den Metadata Manager Agent auf einem separaten Windows-Computer installieren.
Metadata Manager-Dateispeicherort
Speicherort der von der Metadata Manager-Anwendung verwendeten Dateien. Zu Dateien gehören die folgenden Dateitypen:
  • - Indexdateien. Vom Metadata Manager erzeugte Indexdateien, die zur Suche im Metadata Manager-Warehouse benötigt werden.
  • - Protokolldateien. Protokolldateien, die vom Metadata Manager beim Laden von Ressourcen generiert werden.
  • - Parameterdateien. Dateien, die vom Metadata Manager generiert und von PowerCenter-Arbeitsabläufen verwendet werden.
  • - Repository-Backup-Dateien. Metadata Manager-Repository-Backup-Dateien, die vom Befehlszeilenprogramm mmRepoCmd generiert werden.
Gemäß Voreinstellung speichert der Metadata Manager die Dateien im folgenden Verzeichnis:
<Informatica-Dienste-Installationsverzeichnis>\services\MetadataManagerService\mm_files\<Name des Metadata Manager-Diensts>
Speicherort von Metadata Manager-Herkunftsdiagrammen
Speicherort, an dem der Metadata Manager Diagramm-Datenbankdateien für die Datenverlaufskontrolle speichert.
Gemäß Voreinstellung speichert der Metadata Manager die Diagramm-Datenbankdateien im folgenden Verzeichnis:
<Informatica-Dienste-Installationsverzeichnis>\services\MetadataManagerService\mm_files\<Name des Metadata Manager-Diensts>

Metadaten Manager-Dateispeicherort - Regeln und Richtlinien

Beachten Sie beim Konfigurieren des Dateispeicherorts des Metadata Manager die folgenden Richtlinien:

Regeln und Richtlinien für den Speicherort von Metadata Manager-Herkunftsdiagrammen

Beachten Sie beim Konfigurieren des Dateispeicherorts des Metadata Manager-Herkunftsdiagramms die folgenden Regeln und Richtlinien:

Datenbankeigenschaften

Sie können die Datenbankeigenschaften des Metadata Manager-Repositorys bearbeiten. Wählen Sie den Metadata Manager-Dienst im Navigator aus, wählen Sie die Ansicht Eigenschaften aus und klicken Sie dann im Bereich Datenbankeigenschaften aufBearbeiten.
Die folgende Tabelle beschreibt die Datenbankeigenschaften für eine Metadata Manager-Repository-Datenbank:
Eigenschaft
Beschreibung
Datenbanktyp
Datenbanktyp für das Metadata Manager-Repository. Starten Sie den Metadata Manager-Dienst neu, um die Änderungen zu übernehmen.
Codepage
Codepage für Metadata Manager-Repository. Der Metadata Manager-Dienst und der Metadata Manager nutzen beim Schreiben von Daten in das Metadata Manager-Repository den auf der Repository-Codepage kodierten Zeichensatz. Starten Sie den Metadata Manager-Dienst neu, um die Änderungen zu übernehmen.
HINWEIS: Die Metadata Manager-Repository-Codepage, die Codepage auf dem Computer, auf dem der zugehörige PowerCenter-Integrationsdienst läuft, und die Codepage der Datenbank-Management- und PowerCenter-Ressourcen, die Sie in das Metadata Manager-Warehouse laden, müssen gleich sein.
Verbindungszeichenfolge
Native Verbindungszeichenfolge für die Metadata Manager-Repository-Datenbank. Der Metadata Manager-Dienst nutzt den Verbindungsstring für die Erstellung einer Targetverbindung zum Metadata Manager-Repository im PowerCenter-Repository.
Starten Sie den Metadata Manager-Dienst neu, um die Änderungen zu übernehmen.
Datenbankbenutzer
Benutzerkonto für die Metadata Manager-Repository-Datenbank. Dieses Konto richten Sie mit den entsprechenden Datenbank-Client-Tools ein. Starten Sie den Metadata Manager-Dienst neu, um die Änderungen zu übernehmen.
Datenbankpasswort
Passwort für den Metadata Manager-Repository-Datenbankbenutzer. Muss in 7-Bit-ASCII kodiert sein. Starten Sie den Metadata Manager-Dienst neu, um die Änderungen zu übernehmen.
Tablespace-Name
Tablespace-Name für das Metadata Manager-Repository unter IBM DB2. Wenn Sie den Tablespace-Namen angeben, erstellt der Metadata Manager-Dienst alle Repository-Tabellen in demselben Tablespace. Sie können im Tablespace-Namen keine Leerzeichen verwenden. Starten Sie den Metadata Manager-Dienst neu, um die Änderungen zu übernehmen.
Um die Repository-Leistung bei IBM DB2 EEE-Repositorys zu verbessern, geben Sie einen Tablespace-Namen mit einem Knoten an.
Datenbankhostname
Hostname für die Metadata Manager-Repository-Datenbank. Starten Sie den Metadata Manager-Dienst neu, um die Änderungen zu übernehmen.
Datenbankport
Portnummer für die Metadata Manager-Repository-Datenbank. Starten Sie den Metadata Manager-Dienst neu, um die Änderungen zu übernehmen.
SID/Dienstname
Gibt an, ob die Eigenschaft „Datenbankname“ einen vollständigen Oracle-Dienstnamen oder eine SID enthält.
Datenbankname
Vollständiger Dienstname oder SID für Oracle-Datenbanken. Dienstname für IBM DB2-Datenbanken. Datenbankname für Microsoft SQL Server-Datenbanken. Starten Sie den Metadata Manager-Dienst neu, um die Änderungen zu übernehmen.
Weitere JDBC-Parameter
Weitere JDBC-Parameter, die Sie an die Datenbankverbindungs-URL anhängen möchten. Geben Sie die Parameter als Name = Wertpaare, getrennt durch ein Semikolon (;) ein. Beispiel:
param1=value1;param2=value2
Sie können diese Eigenschaft verwenden, um die folgenden Informationen anzugeben:
  • - Speicherort des Sicherungsservers. Wenn Sie einen hochverfügbaren Datenbankserver wie zum Beispiel Oracle RAC verwenden, geben Sie den Speicherort eines Sicherungsservers ein.
  • - Oracle ASO (Advanced Security Option)-Parameter Wenn die Metadata Manager-Repository-Datenbank eine Oracle-Datenbank ist, die ASO verwendet, geben Sie die folgenden zusätzlichen Parameter ein:
  • EncryptionLevel=[encryption level];EncryptionTypes=[encryption types];DataIntegrityLevel=[data integrity level];DataIntegrityTypes=[data integrity types]
    Die Parameterwerte müssen den Werten in der sqlnet.ora-Datei auf dem Computer entsprechen, auf dem der Metadata Manager-Dienst ausgeführt wird.
  • - Authentifizierungsinformationen für Microsoft SQL Server.
  • HINWEIS: Der Metadata Manager-Dienst unterstützt die alternateID-Option für DB2 nicht.
    Um die Anmeldeinformationen des Benutzers mit Windows-Authentifizierung zu authentifizieren und eine vertrauenswürdige Verbindung zu einem Microsoft SQL Server-Repository zu etablieren, geben Sie den folgenden Text ein: AuthenticationMethod=ntlm;LoadLibraryPath=[Verzeichnis mit DDJDBCx64Auth04.dll].
    jdbc:informatica:sqlserver://[host]:[port];DatabaseName=[DB name];AuthenticationMethod=ntlm;LoadLibraryPath=[directory containing DDJDBCx64Auth04.dll]
    Wenn Sie eine vertrauenswürdige Verbindung verwenden, um eine Verbindung zu einer Microsoft SQL Server-Datenbank herzustellen, stellt der Metadata Manager-Dienst eine Verbindung zum Repository mit den Anmeldeinformationen des Benutzers her, der auf dem Computer angemeldet ist, auf dem der Dienst ausgeführt wird.
    Um den Metadata Manager-Dienst als Windows-Dienst mithilfe einer vertrauenswürdigen Verbindung zu starten, konfigurieren Sie die Eigenschaften des Windows-Dienstes so, dass die Anmeldung mit einem vertrauenswürdigen Benutzerkonto erfolgt.
Sichere JDBC-Parameter
Sichere JDBC-Parameter, die Sie an die Datenbankverbindungs-URL anhängen möchten. Verwenden Sie diese Eigenschaft, um sichere Verbindungsparameter wie Passwörter anzugeben. Das Administrator-Tool zeigt keine sicheren Parameter bzw. die Parameterwerte in den Eigenschaften des Metadata Manager-Diensts an. Geben Sie die Parameter als Name = Wertpaare, getrennt durch ein Semikolon (;) ein. Beispiel:
param1=value1;param2=value2
Wenn die sichere Kommunikation für die Metadata Manager-Repository-Datenbank aktiviert ist, geben Sie die sicheren JDBC-Parameter in dieser Eigenschaft ein.
Klicken Sie zum Aktualisieren der sicheren JDBC-Parameter auf Ändern der sicheren JDBC-Parameter und geben Sie die neuen Werte ein.

JDBC-Parameter für sichere Datenbanken

Wenn die sichere Kommunikation für die Metadata Manager-Repository-Datenbank aktiviert ist, müssen Sie zusätzliche JDBC-Parameter in der Eigenschaft Sichere JDBC-Parameter konfigurieren.
Geben Sie die folgenden Parameter in der Eigenschaft Sichere JDBC-Parameter ein:
EncryptionMethod=SSL;TrustStore=<truststore location>;TrustStorePassword=<password>;HostNameInCertificate=<host name>;ValidateServerCertificate=<true|false>;KeyStore=<keystore location>;keyStorePassword=<password>
Konfigurieren Sie die Parameter wie folgt:
EncryptionMethod
Verschlüsselungsmethode für den Datentransfer zwischen dem Metadata Manager und dem Datenbankserver. Muss auf SSL festgelegt werden.
TrustStore
Pfad und Dateiname der TrustStore-Datei, die das Sicherheitszertifikat des Datenbankservers enthält.
TrustStorePassword
Passwort für den Zugriff auf die Truststore-Datei.
HostNameInCertificate
Hostname des Computers, auf dem die sichere Datenbank gehostet wird. Wenn Sie einen Hostnamen angeben, vergleicht der Metadata Manager-Dienst den Hostnamen in der Verbindungszeichenfolge mit dem Hostnamen im Sicherheitszertifikat.
ValidateServerCertificate
Gibt an, ob der Metadata Manager-Dienst das Zerrtifikat validiert, das der Datenbankserver angibt. Wenn Sie diesen Parameter auf TRUE festlegen, validiert der Metadata Manager-Dienst das Zertifikat. Wenn Sie den HostNameInCertificate-Parameter angeben, validiert der Metadata Manager-Dienst auch den Hostnamen im Zertifikat.
Wenn Sie diesen Parameter auf FALSE festlegen, validiert der Metadata Manager-Dienst das Zertifikat nicht, das der Datenbankserver angibt. Der Metadata Manager-Dienst ignoriert alle Truststore-Informationen, die Sie angeben.
KeyStore
Pfad und Dateiname der Schlüsselspeicherdatei mit den Sicherheitszertifikaten, die der Metadata Manager-Dienst beim Datenbankserver angibt.
KeyStorePassword
Passwort für den Zugriff auf die Schlüsselspeicherdatei.

Konfigurationseigenschaften

Um die Konfigurationseigenschaften zu bearbeiten, wählen Sie den Metadata Manager-Dienst im Navigator und dann die Ansicht Eigenschaften aus, und klicken Sie auf Bearbeiten im Abschnitt „Konfigurationseigenschaften“.
In der folgenden Tabelle werden die Konfigurationseigenschaften für einen Metadata Manager-Dienst beschrieben:
Eigenschaft
Beschreibung
URLScheme
Gibt das Sicherheitsprotokoll an, das Sie für die Metadata Manager-Anwendung konfigurieren: HTTP oder HTTPS.
Schlüsselspeicherdatei
Die Schlüsselspeicherdatei mit den Schlüsseln und Zertifikaten, die bei Konfiguration einer sicheren Verbindung für die Metadata Manager-Webanwendung erforderlich sind. Sie müssen dasselbe Sicherheitsprotokoll für den Metadata Manager Agent verwenden, wenn Sie ihn auf einem anderen Computer installieren.
Schlüsselspeicherpasswort
Passwort für die Schlüsselspeicherdatei.
MaxConcurrentRequests
Maximale Anzahl von Anfragen für die Verarbeitung verfügbarer Threads, die die maximale Anzahl der Client-Anfragen bestimmt, die der Metadata Manager gleichzeitig bearbeiten kann. Der Standardwert ist 100.
MaxQueueLength
Maximale Warteschlangenlänge für eingehende Verbindungsanfragen, wenn alle möglichen Anfragen verarbeitende Threads von der Metadata Manager-Anwendung genutzt werden. Ist die Warteschlange voll, weist der Metadata Manager Client-Anfragen ab. Standardwert ist „500“.
Die Einstellung der Anzahl der Clients, die eine Verbindung zum Metadata Manager herstellen können, kann mit der Eigenschaft MaxConcurrentRequests vorgenommen werden. Mit der Eigenschaft MaxQueueLength können Sie die Anzahl der Client-Anfragen vorgeben, die der Metadata Manager gleichzeitig bearbeiten kann.
Die Parameterwerte können Sie basierend auf der Anzahl Clients, die voraussichtlich eine Verbindung zum Metadata Manager herstellen werden, ändern. Zum Beispiel können Sie in einer Testumgebung kleinere Werte verwenden. In einer Produktionsumgebung können Sie die Werte erhöhen. Wenn Sie die Werte erhöhen, können mehr Clients eine Verbindung zum Metadata Manager herstellen. Allerdings könnten die Verbindungen dann mehr Systemressourcen verbrauchen.

Verbindungspool-Eigenschaften

Wählen Sie zum Bearbeiten der Verbindungspool-Eigenschaften den Metadata Manager-Dienst im Navigator aus. Wählen Sie die Ansicht Eigenschaften aus und klicken Sie dann im Abschnitt „Verbindungspool-Eigenschaften“ auf Bearbeiten.
Die folgende Tabelle beschreibt die Verbindungspool-Eigenschaften für einen Metadata Manager Service:
Eigenschaft
Beschreibung
Maximale Anzahl aktiver Verbindungen
Anzahl der für die Metadata Manager-Repository-Datenbank verfügbaren aktiven Verbindungen Die Metadata Manager-Anwendung unterhält einen Verbindungspool für Verbindungen zur Repository-Datenbank.
Erhöhen Sie die maximale Anzahl aktiver Verbindungen, wenn Sie die maximale Anzahl gleichzeitiger Ressourcenlasten erhöhen. Wenn Sie beispielsweise die Eigenschaft Max. gleichzeitige Ressourcenlast auf 10 festlegen, empfiehlt Informatica, diese Eigenschaft ebenfalls auf 50 oder höher festzulegen.
Standardwert ist 20.
Maximale Wartezeit
Zeitraum in Sekunden, für den der Metadata Manager die Datenbank-Verbindungsanfragen im Verbindungspool speichert. Kann der Metadata Manager die Verbindungsanfrage an das Repository innerhalb der Wartezeit nicht verarbeiten, schlägt die Verbindung fehl.
Standardwert ist 180.

Erweiterte Eigenschaften

Wählen Sie zum Bearbeiten der erweiterten Eigenschaften den Metadata Manager-Dienst im Navigator aus und klicken Sie dann in der Ansicht Eigenschaften im Abschnitt „Erweiterte Eigenschaften“ auf Bearbeiten.
In der nachstehenden Tabelle sind die erweiterten Eigenschaften für einen Metadata Manager-Dienst beschrieben:
Eigenschaft
Beschreibung
Max. Heap-Größe
Die RAM-Größe (in MB), die dem auf dem Metadata Manager ausgeführten Java Virtual Manager (JVM) zugeordnet ist. Mit dieser Eigenschaft steigern Sie die Leistung von Metadata Manager.
Sie können diesen Wert beispielsweise zur Leistungssteigerung von Metadata Manager beim Indexieren verwenden.
HINWEIS: Wenn Sie Cloudera Navigator-Ressourcen erstellen, legen Sie diese Eigenschaft auf mindestens 4096 MB (4 GB) fest.
Standardwert ist 4096.
Maximale Anzahl an untergeordneten Objekten im Katalog
Anzahl der untergeordneten Objekte, die im Metadata Manager-Metadatenkatalog für alle übergeordneten Objekte angezeigt werden. Die untergeordneten Objekte können Ordner, logische Gruppen und Metadatenobjekte umfassen. Mit dieser Option begrenzen Sie die Anzahl der untergeordneten Objekte, die für ein beliebiges übergeordnetes Objekt im Metadatenkatalog angezeigt werden.
Standardwert ist 100.
Fehlerschweregradstufe
Schweregrad der Fehlermeldungen, die in das Metadata Manager-Dienstprotokoll geschrieben werden. Geben Sie einen der folgenden Schweregrade an:
  • - Schwerwiegend
  • - Fehler
  • - Warnung
  • - Info
  • - Trace
  • - Debug
Wenn Sie einen Schweregrad angeben, enthält das Protokoll alle Fehler mit diesem und höheren Schweregraden. Beispiel: Lautet der Schweregrad „Warning“, enthält das Protokoll Fehler mit den Schweregraden „Fatal“, „Error“ und „Warning“. Verwenden Sie „Trace“ oder „Debug“, wenn der globale Kundensupport von Informatica Sie auffordert, die jeweilige Protokollierungsstufe zu Fehlerbehebungszwecken zu verwenden.
Standardwert ist „Error“.
Max. Anzahl gleichzeitiger Ressourcenladevorgänge
Maximale Anzahl an Ressourcen, die von Metadata Manager gleichzeitig geladen werden. Maximalwert ist 10.
Metadata Manager fügt der Ladewarteschlange Ressourcenladevorgänge in der Reihenfolge hinzu, in der Sie die Ladevorgänge anfordern. Wenn Sie gleichzeitig mehr als den Maximalwert laden, fügt Metadata Manager die Ressourcenladevorgänge in zufälliger Reihenfolge zur Ladewarteschlange hinzu. Beispiel: Sie setzen die Eigenschaft auf 5 und planen acht Ressourcenladevorgänge, die gleichzeitig ausgeführt werden sollen. Metadata Manager fügt der Ladewarteschlange die acht Ladevorgänge in zufälliger Reihenfolge hinzu. Metadata Manager verarbeitet die ersten fünf Ressourcenladevorgänge in der Warteschlange gleichzeitig. Die letzten drei Ressourcenladevorgänge warten in der Ladewarteschlange.
Wenn ein Ressourcenladevorgang erfolgreich ist, fehlschlägt und nicht wieder aufgenommen werden kann oder während des Pfadaufbaus fehlschlägt und wieder aufgenommen werden kann, entfernt Metadata Manager den Ressourcenladevorgang aus der Warteschlange. Metadata Manager beginnt mit der Verarbeitung des nächsten Ladevorgangs in der Warteschlange.
Wenn ein Ressourcenladevorgang beim Ausführen der Arbeitsabläufe durch den PowerCenter-Integrationsdienst fehlschlägt und die Arbeitsabläufe wieder aufgenommen werden können, kann der Ressourcenladevorgang ebenfalls wieder aufgenommen werden. Metadata Manager behält den wieder aufnehmbaren Ladevorgang solange in der Ladewarteschlange, bis das Timeout überschritten ist oder bis Sie den fehlgeschlagenen Ladevorgang wieder aufnehmen. Metadata Manager berücksichtigt einen wieder aufnehmbaren Ladevorgang aufgrund eines Fehlers während der Verarbeitung des Arbeitsablaufs im Zählwert der gleichzeitigen Ladevorgänge.
Standardwert ist 3.
HINWEIS: Bei einer Erhöhung der maximalen Anzahl gleichzeitiger Ressourcenlasten erhöhen Sie die maximale Anzahl aktiver Verbindungen für die Metadata Manager-Repository-Datenbank. Wenn Sie diese Eigenschaft beispielsweise auf 10 festlegen, empfiehlt Informatica, auch die Eigenschaft Maximale Anzahl an aktiven Verbindungen auf 50 oder mehr festzulegen.
Timeout-Intervall
Zeitraum (in Minuten), während dem Metadata Manager einen wieder aufnehmbaren Ressourcenladevorgang in der Ladewarteschlange speichert. Sie können einen Ressourcenladevorgang innerhalb des Timeout-Zeitraums wieder aufnehmen, wenn der Ladevorgang beim Ausführen der Arbeitsabläufe durch PowerCenter fehlschlägt und die Arbeitsabläufe wieder aufgenommen werden können. Wenn Sie einen fehlgeschlagenen Ladevorgang nicht innerhalb des Timeout-Zeitraums wieder aufnehmen, entfernt Metadata Manager die Ressource aus der Ladewarteschlange.
Standardwert ist 30.
HINWEIS: Schlägt eine Ressource während des Pfadaufbautasks fehl, können Sie die fehlgeschlagene Last jederzeit wieder aufnehmen.

SAML-Konfiguration

Metadata Manager kann einen SAML-Identitätsanbieter verwenden, nachdem Sie die SAML-Konfigurationsoptionen festgelegt haben. Wählen Sie zum Bearbeiten der Konfigurationseigenschaften den Metadata Manager-Dienst im Navigator und dann die Ansicht Eigenschaften aus und klicken Sie auf Bearbeiten im Abschnitt SAML-Konfiguration.
Weitere Informationen zu den SAML-Konfigurationseigenschaften finden Sie im Informatica 10.5 Sicherheitshandbuch.

Benutzerdefinierte Eigenschaften für den Metadata Manager Service

Konfigurieren Sie benutzerdefinierte Eigenschaften, die für bestimmte Umgebungen eindeutig sind.
In speziellen Fällen ist die Anwendung von benutzerdefinierten Eigenschaften erforderlich. Wenn Sie eine benutzerdefinierte Eigenschaft definieren, geben Sie den Eigenschaftennamen und einen Anfangswert ein. Definieren Sie die benutzerdefinierten Eigenschaften nur auf Anforderung des globalen Kundensupports von Informatica.