Metadata Manager Repository-Datenbankanforderungen
Das Metadata Manager-Repository enthält das Metadata Manager-Warehouse und Modelle. Das Metadata Manager-Warehouse ist ein zentralisiertes Metadaten-Warehouse, in dem die Metadaten aus Metadatenquellen gespeichert werden.
Geben Sie die Repository-Details beim Erstellen eines Metadata Manager-Diensts an.
Das Metadata Manager-Repository unterstützt die folgenden Datenbanktypen:
- •IBM DB2 UDB
- •Microsoft SQL Server
- •Oracle
Zulassen von 1 GB Speicherplatz für die Datenbank.
Weitere Informationen zum Konfigurieren der Datenbank finden Sie in der Dokumentation zu Ihrem Datenbanksystem.
IBM DB2-Datenbankanforderungen
Beachten Sie beim Einrichten des Repository in IBM DB2 die folgenden Richtlinien:
- •Das Datenbankbenutzerkonto, das das Repository erstellt, muss über Berechtigungen zur Durchführung der folgenden Vorgänge verfügen:
- - ALTER TABLE
- - CREATE FUNCTION
- - CREATE INDEX
- - CREATE PROCEDURE
- - CREATE TABLE
- - CREATE VIEW
- - DROP PROCEDURE
- - DROP TABLE
- - INSERT INTO
- •Der Datenbankbenutzer, der das Repository erstellt, muss Tablespaces mit Seitengrößen von 32 KB erstellen können.
- • Stellen Sie die temporären System-Tablespace größer als die Standard-Seitengröße von 4 KB ein und aktualisieren Sie die Heapgrößen.
Abfragen gegen Tabellen in Tablespaces, die mit einer Seitengröße von über 4 KB definiert wurden, benötigen temporäre System-Tablespaces mit einer Seitengröße von über 4 KB. Wenn keine temporären System-Tablespaces mit einem höheren Wert für die Seitengröße definiert wurden, können die Abfragen fehlschlagen. Auf dem Server wird der folgende Fehler angezeigt:
SQL 1585N A system temporary table space with sufficient page size does not exist. SQLSTATE=54048
Erstellen Sie temporäre System-Tablespaces mit Seitengrößen von 8 KB, 16 KB und 32 KB. Führen Sie die folgenden SQL-Anweisungen in jeder Datenbank aus, um die temporären System-Tablespaces zu konfigurieren und die Heapgröße zu aktualisieren:
CREATE Bufferpool RBF IMMEDIATE SIZE 1000 PAGESIZE 32 K EXTENDED STORAGE ;
CREATE Bufferpool STBF IMMEDIATE SIZE 2000 PAGESIZE 32 K EXTENDED STORAGE ;
CREATE REGULAR TABLESPACE REGTS32 PAGESIZE 32 K MANAGED BY SYSTEM USING ('C:\DB2\NODE0000\reg32' ) EXTENTSIZE 16 OVERHEAD 10.5 PREFETCHSIZE 16 TRANSFERRATE 0.33 BUFFERPOOL RBF;
CREATE SYSTEM TEMPORARY TABLESPACE TEMP32 PAGESIZE 32 K MANAGED BY SYSTEM USING ('C:\DB2\NODE0000\temp32' ) EXTENTSIZE 16 OVERHEAD 10.5 PREFETCHSIZE 16 TRANSFERRATE 0.33 BUFFERPOOL STBF;
GRANT USE OF TABLESPACE REGTS32 TO USER <USERNAME>;
UPDATE DB CFG FOR <DB NAME> USING APP_CTL_HEAP_SZ 16384
UPDATE DB CFG FOR <DB NAME> USING APPLHEAPSZ 16384
UPDATE DBM CFG USING QUERY_HEAP_SZ 8000
UPDATE DB CFG FOR <DB NAME> USING LOGPRIMARY 100
UPDATE DB CFG FOR <DB NAME> USING LOGFILSIZ 2000
UPDATE DB CFG FOR <DB NAME> USING LOCKLIST 1000
UPDATE DB CFG FOR <DB NAME> USING DBHEAP 2400
"FORCE APPLICATIONS ALL"
DB2STOP
DB2START
- • Legen Sie die Sperrparameter fest, damit es beim Laden von Metadaten in das Metadata Manager-Repository in IBM DB2 nicht zu Deadlocks kommt.
In der folgenden Tabelle werden die Sperrparameter aufgelistet, die Sie konfigurieren können:
Parametername | Wert | IBM DB2-Beschreibung |
|---|
LOCKLIST | 8192 | Maximaler Speicher für Sperrliste (4 KB) |
MAXLOCKS | 10 | Sperrlisten pro Anwendung in Prozent |
LOCKTIMEOUT | 300 | Sperr-Zeitüberschreitung (Sek.) |
DLCHKTIME | 10000 | Intervall für das Überprüfen eines Deadlocks (ms) |
Legen Sie außerdem für IBM DB2 9.7 und frühere Versionen den Parameter DB2_RR_TO_RS auf YES fest, um die Leserichtlinie von „Repeatable Read“ in „Read Stability“ zu ändern.
- •Informatica bietet keine Unterstützung für IBM DB2-Tabellenaliase für Repository-Tabellen. Stellen Sie sicher, dass für keine Tabellen in der Datenbank Tabellenaliase erstellt wurden.
HINWEIS: Bei Verwendung von IBM DB2 als Metadatenquelle gelten für die Quelldatenbank dieselben Konfigurationsanforderungen.
Microsoft SQL Server-Datenbankanforderungen
Beachten Sie beim Einrichten des Repository die folgenden Anleitungen:
- •Das Datenbankbenutzerkonto, das das Repository erstellt, muss über Berechtigungen zur Durchführung der folgenden Vorgänge verfügen:
- - ALTER TABLE
- - CREATE CLUSTERED INDEX
- - CREATE INDEX
- - CREATE PROCEDURE
- - CREATE TABLE
- - CREATE VIEW
- - DROP PROCEDURE
- - DROP TABLE
- - INSERT INTO
- •Wenn im Repository Metadaten in einer Multibyte-Sprache gespeichert werden müssen, stellen Sie die Datenbank-Sortierreihenfolge bei der Installation von Microsoft SQL Server auf diese Multibyte-Sprache ein. Wenn im Repository beispielsweise Metadaten in Japanisch gespeichert werden müssen, setzen Sie bei der Installation von Microsoft SQL Server die Sortierreihenfolge der Datenbank auf eine japanische Sortierreihenfolge. Diese Konfiguration wird nur einmal vorgenommen und kann danach nicht mehr geändert werden.
Oracle-Datenbankanforderungen
Beachten Sie beim Einrichten des Repository in Oracle die folgenden Richtlinien:
- • Stellen Sie sicher, dass der Datenbankbenutzer über die folgenden Berechtigungen verfügt:
- - ALTER TABLE
- - CREATE CLUSTER
- - CREATE INDEX
- - CREATE OR REPLACE FORCE VIEW
- - CREATE OR REPLACE PROCEDURE
- - CREATE OR REPLACE VIEW
- - CREATE SESSION
- - CREATE TABLE
- - DROP TABLE
- - INSERT INTO TABLE
- •Legen Sie die folgenden Parameter für den Tablespace unter Oracle fest:
- <Temporärer Tablespace>
- Größe auf mindestens 2 GB ändern.
- CURSOR_SHARING
- Auf FORCE festlegen.
- MEMORY_TARGET
- Mindestens auf 4 GB festlegen.
- Führen Sie SELECT * FROM v$memory_target_advice ORDER BY memory_size; aus, um die optimale Speichergröße (MEMORY_SIZE) festzulegen.
- MEMORY_MAX_TARGET
- Einen größeren Wert als die MEMORY_TARGET-Größe festlegen.
- Wenn MEMORY_MAX_TARGET nicht festgelegt ist, wird für MEMORY_MAX_TARGET standardmäßig die Einstellung MEMORY_TARGET festgelegt.
- OPEN_CURSORS
- Auf „3000 gemeinsam genutzt“ festlegen.
- Überwachen und Anpassen von offenen Cursorn. Abfragen von v$sesstat, um die Anzahl der aktuell offenen Cursor zu ermitteln. Wenn die Sitzungen nahe der Auslastungsgrenze ausgeführt werden, erhöhen Sie den Wert für OPEN_CURSORS.
- UNDO_MANAGEMENT
- Auf AUTO festlegen.
- •Wenn im Repository Metadaten in einer Multibyte-Sprache gespeichert werden müssen, setzen Sie den Parameter NLS_LENGTH_SEMANTICS in der Datenbankinstanz auf CHAR. Die Standardeinstellung lautet BYTE.
- •Informatica bietet keine Unterstützung für öffentliche Oracle-Synonyme für Repository-Tabellen. Stellen Sie sicher, dass für keine der Tabellen in der Datenbank öffentliche Synonyme erstellt wurden.