Modellrepository-Datenbankanforderungen
Ehe Sie ein Repository erstellen, benötigen Sie eine Datenbank, um die Repository-Tabellen zu speichern. Verwenden Sie den Datenbank-Client, um die Datenbank zu erstellen. Nach dem Erstellen der Datenbank, können Sie das Administrator Tool dazu verwenden, einen Modellrepository-Dienst zu erstellen.
Jedes Modellrepository muss folgende Voraussetzungen erfüllen:
- •Jedes Modellrepository muss ein eigenes Schema besitzen. Es ist nicht möglich, dass zwei Modellrepositorys oder ein Modellrepository und die Domänenkonfigurationsdatenbank dasselbe Schema verwenden.
- •Jedes Modellrepository muss einen einmaligen Schemanamen haben.
Ferner muss jedes Modellrepository die spezifischen Datenbankvoraussetzungen erfüllen.
HINWEIS: Der Modellrepository-Dienst verwendet die DataDirect-Treiber, die in der Installation von Informatica enthalten sind. Informatica bietet keine Unterstützung für die Verwendung anderer Datenbanktreiber.
Mappings schlagen mit folgendem Fehler fehl, wenn das Datenbankschema für die Datenbank des Modellrepository-Diensts nicht DB2 ist:
[ICMD_10033] Command
[runmapping] failed with error [ [JSF_0045] The requested interface [com.informatica.ds.ms.common.MappingService]
is not available.]
IBM DB2-Datenbankanforderungen
Beachten Sie beim Einrichten des Repository in IBM DB2 die folgenden Richtlinien:
- •Geben Sie den Tablespace-Namen an, wenn Sie IBM DB2 als Modellrepository-Datenbank verwenden.
- •Wenn sich das Repository in einer IBM DB2-Datenbank befindet, überprüfen Sie, ob IBM DB2 Version 10.5 installiert ist.
- •Setzen Sie die folgenden Parameter in der IBM DB2-Instanz, in der Sie die Datenbank erstellen, auf ON:
- - DB2_SKIPINSERTED
- - DB2_EVALUNCOMMITTED
- - DB2_SKIPDELETED
- - AUTO_RUNSTATS
- •Legen Sie die Konfigurationsparameter in der Datenbank fest.
In der folgenden Tabelle werden die Konfigurationsparameter aufgelistet, die Sie festlegen müssen:
Parameter | Wert |
|---|
logfilsiz | 8000 |
maxlocks | 98 |
locklist | 50000 |
auto_stmt_stats | ON |
- •Setzen Sie den Tablespace-Parameter pageSize auf 32768 Byte.
Legen Sie in einer Datenbank mit einer einzigen Partition einen Tablespace fest, der die pageSize-Anforderungen erfüllt. Wenn Sie keinen Tablespace festlegen, muss der Standard-Tablespace die pageSize-Anforderungen erfüllen.
Legen Sie in einer Datenbank mit mehreren Partitionen einen nicht partitionierten Tablespace fest, der die pageSize-Anforderungen erfüllt. Definieren Sie den Tablespace in der Katalogpartition der Datenbank.
- •Legen Sie den NPAGES-Parameter auf mindestens 5000 fest. Der NPAGES-Parameter bestimmt die Anzahl der Seiten im Tabellenbereich.
- •Stellen Sie sicher, dass der Datenbankbenutzer über die Berechtigungen CREATETAB, CONNECT und BINDADD verfügt.
- •Informatica bietet keine Unterstützung für IBM DB2-Tabellenaliase für Repository-Tabellen. Stellen Sie sicher, dass für keine Tabellen in der Datenbank Tabellenaliase erstellt wurden.
- •Aktualisieren Sie im Dienstprogramm DataDirect Connect for JDBC den Parameter DynamicSections auf 3000.
Der Standardwert von DynamicSections ist zu niedrig für die Informatica-Repositorys. Für Informatica ist ein größeres DB2-Paket als das Standardpaket erforderlich. Beim Einrichten der DB2-Datenbank für das Domänenkonfigurations-Repository oder ein Modellrepository müssen Sie den Parameter DynamicSections auf einen Wert von mindestens 3000 einstellen. Wenn der Parameter DynamicSections auf einen niedrigeren Wert eingestellt ist, kann es beim Installieren oder Ausführen von Informatica-Diensten zu Problemen kommen.
IBM DB2 Version 9.1
Wenn es sich beim Modell-Repository um eine IBM DB2 9.1-Datenbank handelt, führen Sie den Befehl DB2 reorgchk aus, um die Datenbankvorgänge zu optimiern. Der Befehl reorgchk generiert die Datenbankstatistik, die vom DB2-Optimierungsprogramm in Abfragen und Updates verwendet wird.
Verwenden Sie folgenden Befehl:
REORGCHK UPDATE STATISTICS on SCHEMA <SchemaName>
Führen Sie den Befehl nach dem Erstellen des Repository-Inhalts in der Datenbank aus.
Microsoft SQL Server-Datenbankanforderungen
Beachten Sie beim Einrichten des Repository die folgenden Anleitungen:
- •Geben Sie den Namen des Datenbankschemas an, wenn Sie Microsoft SQL Server als Modellrepository-Datenbank verwenden.
- • Um Sperrkonflikte zu minimieren, legen Sie die Isolationsstufe „Momentaufnahmeisolation zulassen“ und „Lesen mit Commit“ auf ALLOW_SNAPSHOT_ISOLATION und READ_COMMITTED_SNAPSHOT fest.
Führen Sie zum Festlegen der Isolationsstufe für die Datenbank die folgenden Befehle aus:
ALTER DATABASE DatabaseName SET ALLOW_SNAPSHOT_ISOLATION ON
ALTER DATABASE DatabaseName SET READ_COMMITTED_SNAPSHOT ON
Führen Sie den folgenden Befehl aus, um zu überprüfen, ob die Isolationsstufe für die Datenbank korrekt ist:
SELECT snapshot_isolation_state FROM sys.databases WHERE name=[DatabaseName]
SELECT is_read_committed_snapshot_on FROM sys.databases WHERE name = DatabaseName
- •Das Datenbankbenutzerkonto muss über die Berechtigungen CONNECT, CREATE TABLE und CREATE VIEW verfügen.
HINWEIS: Die Richtlinien zum Einrichten der Repositorys für Microsoft Azure SQL Database und Azure SQL Database mit Active Directory-Authentifizierung sind dieselben.
Oracle – Datenbankanforderungen
Beachten Sie beim Einrichten des Repository in Oracle die folgenden Richtlinien:
- •Setzen Sie den Parameter OPEN_CURSORS auf 4000 oder höher.
Stellen Sie sicher, dass der Datenbankbenutzer über die folgenden Berechtigungen verfügt:
- - CREATE SEQUENCE
- - CREATE SESSION
- - CREATE SYNONYM
- - CREATE TABLE
- - CREATE VIEW
- •Informatica bietet keine Unterstützung für öffentliche Oracle-Synonyme für Repository-Tabellen. Stellen Sie sicher, dass für keine der Tabellen in der Datenbank öffentliche Synonyme erstellt wurden.
- •Sie können Oracle Real Application Cluster (RAC) konfigurieren, um eine Verbindung mit einem Oracle-Dienst anzugeben, der mit Lastverteilung und hoher Verfügbarkeit aktiviert ist. Der Modellrepository-Dienst ist gegenüber dem Datenbank-Failover im Oracle RAC-Setup stabil. Sie können keine Administratorvorgänge für die Informatica-Domäne und den Modellrepository-Dienst durchführen.