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PowerCenter Repository Service erstellen

Um einen PowerCenter Repository Service zu erstellen, verwenden Sie das Administrator Tool.

Vorbereitungen

Führen Sie vor dem Erstellen eines PowerCenter Repository Service folgende Tasks durch:

Erstellen eines PowerCenter-Repository-Diensts

    1Klicken Sie im Administrator Tool auf die Registerkarte Verwalten > Ansicht Dienste und Knoten.
    2Wählen Sie im Domänennavigator den Ordner aus, in dem Sie den PowerCenter-Repository-Dienst erstellen möchten.
    HINWEIS: Wenn Sie keinen Ordner auswählen, können Sie den PowerCenter-Repository-Dienst nach dem Erstellen in einen Ordner verschieben.
    3Klicken Sie im Menü Domänenaktionen auf Neu > PowerCenter-Repository-Dienst.
    Das Dialogfenster zum Erstellen eines neuen Repository-Diensts wird eingeblendet.
    4Geben Sie die Werte für die folgenden PowerCenter-Repository-Dienst-Optionen ein.
    Die folgende Tabelle beschreibt die Eigenschaften des PowerCenter-Repository-Diensts:
    Eigenschaft
    Beschreibung
    Name
    Name des PowerCenter-Repository-Diensts. Die Zeichen müssen mit der Repository-Codepage kompatibel sein. Der Name unterliegt nicht der Groß-/Kleinschreibung und muss innerhalb der Domäne eindeutig sein. Er darf weder mehr als 128 Zeichen enthalten noch mit @ beginnen. Außerdem darf er weder Leerzeichen noch die folgenden Sonderzeichen enthalten:
    ` ~ % ^ * + = { } \ ; : ' " / ? . , < > | ! ( ) ] [
    Der PowerCenter-Repository-Dienst und das Repository haben denselben Namen.
    Beschreibung
    Beschreibung des PowerCenter-Repository-Diensts. Die Beschreibung darf nicht mehr als 765 Zeichen enthalten.
    Speicherort
    Domäne und Ordner, in der/dem der Dienst erstellt wurde. Klicken Sie auf „Ordner suchen“, um einen anderen Ordner zu wählen. Sie können den PowerCenter-Repository-Dienst auch in einen anderen Ordner verschieben, nachdem Sie ihn erstellt haben.
    Lizenz
    Lizenz für die Nutzung des Diensts. Wenn Sie beim Erstellen des Diensts keine Lizenz auswählen, können Sie später eine Lizenz zuweisen. Die in der Lizenz enthaltenen Optionen bestimmen die möglichen Auswahlen, die Ihnen für das Repository zur Verfügung stehen. Beispielsweise brauchen Sie die teambasierte Entwicklungsoption, um ein versionsspezifisches Repository zu erstellen. Außerdem benötigen Sie die Hochverfügbarkeitsoption, um den PowerCenter-Repository-Dienst auf mehr als einem Knoten auszuführen.
    Knoten
    Knoten, auf dem der Dienstprozess ausgeführt wird. Erforderlich, sofern Sie keine Lizenz mit der Hochverfügbarkeitsoption auswählen. Wählen Sie eine Lizenz mit der Hochverfügbarkeitsoption aus, wird diese Eigenschaft nicht angezeigt.
    Primärer Knoten
    Knoten, auf dem der Dienstprozess standardmäßig ausgeführt wird. Erforderlich, wenn Sie eine Lizenz mit der Hochverfügbarkeitsoption auswählen. Diese Eigenschaft wird angezeigt, wenn Sie eine Lizenz mit der Hochverfügbarkeitsoption auswählen.
    Backup-Knoten
    Knoten, auf dem der Dienstprozess ausgeführt werden kann, wenn der primäre Knoten nicht verfügbar ist. Optional, wenn Sie eine Lizenz mit der Hochverfügbarkeitsoption auswählen. Diese Eigenschaft wird angezeigt, wenn Sie eine Lizenz mit der Hochverfügbarkeitsoption auswählen.
    Datenbanktyp
    Typ der Datenbank, in der das Repository gespeichert wird.
    Codepage
    Repository-Codepage. Der PowerCenter-Repository-Dienst verwendet zum Schreiben von Daten in das Repository den auf der Repository-Codepage kodierten Zeichensatz. Nachdem Sie den PowerCenter-Repository-Dienst angelegt haben, können Sie die Codepage in den Eigenschaften des PowerCenter-Repository-Diensts nicht mehr ändern.
    Verbindungszeichenfolge
    Native Verbindungszeichenfolge, die der PowerCenter-Repository-Dienst verwendet, um auf die Repository-Datenbank zuzugreifen. Verwenden Sie zum Beispiel servername@dbname für den Microsoft SQL Server und dbname.world für Oracle.
    Benutzername
    Konto für die Repository-Datenbank. Dieses Konto richten Sie mit den entsprechenden Datenbank-Client-Tools ein.
    Passwort
    Repository-Datenbankpasswort für den Datenbankbenutzer. Muss in 7-Bit-ASCII kodiert sein.
    DSN verwenden
    Ermöglicht dem PowerCenter-Integrationsdienst die Verwendung des Datenquellnamens aus dem Microsoft ODBC-Administrator für die Verbindung mit einer Microsoft SQL Server-Datenbank.
    Wenn Sie die Option „DSN verwenden“ auswählen, ruft der PowerCenter-Integrationsdienst den Namen der Datenbank und des Servers aus dem DSN ab.
    Wenn Sie die Option „DSN verwenden“ nicht auswählen, müssen Sie die Namen der Datenbank und des Servers angeben.
    DataSource-Name
    Name der Datenquelle im DSN.
    TablespaceName
    Tablespace-Name für IBM-DB2- und Sybase-Repositorys. Wenn Sie den Tablespace-Namen angeben, erstellt der PowerCenter-Repository-Dienst alle Repository-Tabellen in demselben Tablespace. Sie können im Tablespace-Namen keine Leerzeichen verwenden.
    Um die Repository-Leistung bei IBM DB2 EEE-Repositorys zu verbessern, geben Sie einen Tablespace-Namen mit einem Knoten an.
    Erstellungsmodus
    Erstellt oder entfernt neue Repository-Inhalte.
    Wählen Sie eine der folgenden Optionen aus:
    • - Repository-Inhalte erstellen. Wählen Sie diese Option, wenn die Datenbank keine Inhalte enthält. Optional können Sie auswählen, ob Sie ein globales Repository erstellen oder die Versionskontrolle aktivieren möchten, oder beides. Wenn Sie diese Optionen nicht bei der Diensterstellung auswählen, können Sie dies später nachholen. Wählen Sie die Optionen jedoch bei der Diensterstellung, können Sie das Repository später nicht in ein lokales Repository oder ein versionsunabhängiges Repository umwandeln. Die Option zur Aktivierung der Versionskontrolle ist eingeblendet, wenn Sie eine Lizenz mit der teambasierten Entwicklungsoption auswählen.
    • - Erstellen Sie keinen Repository-Inhalt. Wählen Sie, ob in der Datenbank Inhalt existiert, oder ob Sie die Repository-Inhalte später erstellen möchten.
    Repository-Dienst aktivieren
    Aktiviert den Dienst. Bei Auswahl dieser Option startet der Dienst beim Erstellen. Andernfalls müssen Sie auf die Schaltfläche „Aktivieren“ klicken, um den Dienst zu starten. Um einen PowerCenter-Repository-Dienst ausführen zu können, benötigen Sie eine gültige Lizenz.
    5Wenn Sie einen PowerCenter-Repository-Dienst für ein Repository mit vorhandenem Inhalt erstellen und das Repository bereits in einer anderen Informatica-Domäne existiert hat, müssen Sie überprüfen, dass in der aktuellen Domäne Benutzer und Gruppen mit Berechtigungen für den PowerCenter-Repository-Dienst existieren.
    Der Dienstmanager synchronisiert die Liste der Benutzer und Gruppen in der Domänen-Konfigurationsdatenbank regelmäßig. Beim Synchronisieren werden Benutzer und Gruppen, die in der aktuellen Domäne nicht existieren, aus dem Repository gelöscht. Mit infacmd können Sie Benutzer und Gruppen aus der Quelldomäne exportieren und in die Zieldomäne importieren.
    6Klicken Sie auf OK.

Datenbankverbindungs-Strings

Wenn Sie eine Datenbankverbindung erstellen, geben Sie einen Verbindungs-String für diese Verbindung an. Der PowerCenter Repository Service verwendet native Treiber zum Kommunizieren mit der Repository-Datenbank.
Die folgende Tabelle beschreibt die native Syntax des Verbindungs-Strings für jede unterstützte Datenbank:
Datenbank
Syntax des Verbindungs-Strings
Beispiel
IBM DB2
<Datenbankname>
mydatabase
Microsoft SQL Server
<Servername>@<Datenbankname>
sqlserver@mydatabase
Oracle
<Datenbankname>.world (identisch mit dem Eintrag TNSNAMES)
oracle.world
Sybase
<Servername>@<Datenbankname>
sybaseserver@mydatabase