Prozesse, in denen DTM-Instanzen ausgeführt werden
DTM-Instanzen können basierend darauf, wie Sie den Datenintegrationsdienst konfigurieren, im Datenintegrationsdienstprozess, in einem separaten DTM-Prozess auf dem lokalen Knoten oder in einem separaten DTM-Prozess auf einem Remoteknoten ausgeführt werden.
Ein DTM-Prozess ist ein Betriebssystemprozess, der vom Datenintegrationsdienst zur Ausführung von DTM-Instanzen gestartet wird. Im Datenintegrationsdienstprozess bzw. im selben DTM-Prozess können mehrere DTM-Instanzen ausgeführt werden.
Die Eigenschaft Joboptionen starten im Datenintegrationsdienst bestimmt, wo der Dienst DTM-Instanzen startet. Konfigurieren Sie die Eigenschaft basierend auf den vom Datenintegrationsdienst ausgeführten Jobtypen sowie basierend darauf, ob der Datenintegrationsdienst auf einem Einzelknoten oder Gitter ausgeführt wird.
In der folgenden Tabelle werden die einzelnen Prozesse aufgelistet, in denen DTM-Instanzen ausgeführt werden können:
Prozesse, in denen DTM-Instanzen ausgeführt werden | Datenintegrationsdienst - Konfiguration | Jobtypen |
|---|
Im Datenintegrationsdienstprozess | Einzelknoten oder Gitter | Jeder Job, der auf einem einzelnen Knoten oder in einem Gitter ausgeführt wird, in dem jeder Knoten sowohl die Dienst- als auch die Berechnungsrolle aufweist. Jobs, die im Dienstprozess ausgeführt werden, erzielen eine bessere Leistung bei Abnahme der Stabilität. Empfehlung: Führen Sie SQL-Datendienst- und Webdienstjobs zur Leistungssteigerung im Dienstprozess aus. |
In separaten DTM-Prozessen auf dem lokalen Knoten | Einzelknoten oder Gitter | Jeder Job, der auf einem einzelnen Knoten oder in einem Gitter ausgeführt wird, in dem jeder Knoten sowohl die Dienst- als auch die Berechnungsrolle aufweist. Führen Sie Jobs in getrennten lokalen Prozessen aus, um die Stabilität zu erhöhen. Die Stabilität wird erhöht, weil sich eine unerwartete Unterbrechung eines Jobs nicht auf alle anderen Jobs auswirkt. Empfehlung: Führen Sie Zuordnungs-, Profil- und Arbeitsablaufjobs in separaten Prozessen aus. Sie können SQL-Datendienst- und Webdienstjobs in separaten lokalen Prozessen durchführen, wobei die Leistung unter Umständen abnimmt. |
In separaten DTM-Prozessen auf Remoteknoten | Gitter | Mapping-, Profil- und Arbeitsablaufjobs in einem Gitter, in dem Knoten über eine andere Kombination von Rollen verfügen. Führen Sie Jobs in separaten Remoteprozessen aus, um die Stabilität zu erhöhen. Die Stabilität wird erhöht, weil sich eine unerwartete Unterbrechung eines Jobs nicht auf alle anderen Jobs auswirkt. Darüber hinaus können Sie die auf jedem Knoten im Gitter verfügbaren Ressourcen besser nutzen. Wenn ein Knoten nur über die Berechnungsrolle verfügt, muss er den Dienstprozess nicht ausführen. Der Computer verwendet die gesamte verfügbare Verarbeitungskapazität zum Ausführen von Zuordnungen. HINWEIS: SQL-Datendienst- und Webdienstjobs können nicht in separaten DTM-Prozessen auf Remoteknoten ausgeführt werden. |
HINWEIS: Ad-hoc-Jobs mit Ausnahme von Profilen können im Datenintegrationsdienst-Prozess oder in separaten DTM-Prozessen auf dem lokalen Knoten ausgeführt werden. Zu Ad-hoc-Jobs zählen Mappings, die im Developer Tool ausgeführt werden, bzw. Vorschauen, Scorecards oder Drilldowns von Profilergebnissen, die im Developer Tool oder im Analyst Tool ausgeführt werden. Wenn Sie ein Datenintegrationsdienstgitter zur Ausführung von Jobs in separaten Remoteprozessen konfigurieren, führt der Dienst Ad-hoc-Jobs in separaten lokalen Prozessen aus.
Im Datenintegrationsdienst-Prozess
Konfigurieren Sie den Datenintegrationsdienst so, dass er Jobs im Dienstprozess startet, um DTM-Instanzen im Datenintegrationsdienst-Prozess auszuführen. Konfigurieren Sie DTM-Instanzen zur Ausführung im Datenintegrationsdienst-Prozess, wenn der Dienst SQL-Datendienst- und Webdienstjobs auf einem Einzelknoten oder in einem Gitter ausführt.
Die SQL-Datendienst- und Webdienstjobs erreichen in der Regel eine bessere Leistung, wenn der Datenintegrationsdienst Jobs im Dienstprozess ausführt.
Die folgende Abbildung zeigt einen Datenintegrationsdienst, der DTM-Instanzen im Datenintegrationsdienst-Prozess ausführt:
In separaten DTM-Prozessen auf dem lokalen Knoten
Konfigurieren Sie den Datenintegrationsdienst so, dass er Jobs in separaten lokalen Prozessen startet, um DTM-Instanzen in separaten DTM-Prozessen auf dem lokalen Knoten auszuführen. Konfigurieren Sie DTM-Instanzen zur Ausführung in separaten DTM-Prozessen auf dem lokalen Knoten, wenn der Datenintegrationsdienst Mapping-, Profil- und Arbeitsablaufjobs auf einem Einzelknoten oder in einem Gitter ausführt, in dem jeder Knoten sowohl über die Dienst- als auch über die Berechnungsrolle verfügt.
Wenn der Datenintegrationsdienst Jobs in separaten lokalen Prozessen ausführt, erhöht sich die Stabilität, weil eine unerwartete Unterbrechung eines Jobs keine Auswirkungen auf alle anderen Jobs hat.
Die folgende Abbildung zeigt einen Datenintegrationsdienst, der DTM-Instanzen in separaten DTM-Prozessen auf dem lokalen Knoten ausführt:
In separaten DTM-Prozessen auf Remoteknoten
Konfigurieren Sie den Datenintegrationsdienst so, dass er Jobs in separaten Remoteprozessen startet, um DTM-Instanzen in separaten DTM-Prozessen auf Remoteknoten auszuführen. Konfigurieren Sie DTM-Instanzen zur Ausführung in separaten DTM-Prozessen auf Remoteknoten, wenn der Datenintegrationsdienst Mapping-, Profil- und Arbeitsablaufjobs in einem Gitter ausführt, in dem Knoten über eine andere Kombination von Rollen verfügen können.
Wenn der Datenintegrationsdienst Jobs in separaten Remoteprozessen ausführt, erhöht sich die Stabilität, weil eine unerwartete Unterbrechung eines Jobs keine Auswirkungen auf alle anderen Jobs hat. Darüber hinaus können Sie die auf jedem Knoten im Gitter verfügbaren Ressourcen besser nutzen. Wenn ein Knoten nur über die Berechnungsrolle verfügt, muss er den Dienstprozess nicht ausführen. Der Computer verwendet die gesamte verfügbare Verarbeitungskapazität zum Ausführen von Zuordnungen.
Die folgende Abbildung zeigt zwei von vielen Knoten in einem Datenintegrationsdienst-Gitter. Der erste Knoten, „Node1“, verfügt über die Dienstrolle, der zweite Knoten, „Node2“, über die Berechnungsrolle. Der Datenintegrationsdienstprozess auf „Node1“ verwaltet Anwendungsbereitstellungen, die Protokollierung, Jobanfragen und Joboptimierungen. Der Dienstmanager auf „Node2“ führt DTM-Instanzen in separaten DTM-Prozessen aus, die in Containern gestartet wurden.