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REST Operations Hub-Dienst

Der REST Operations Hub-Dienst ist ein Anwendungsdienst in der Informatica-Domäne, der externen Clients über REST-APIs Informatica-Produktfunktionalität zur Verfügung stellt.
Der REST Operations Hub-Dienst erhält Anfragen von REST-Dienst-Clients und übergibt diese an den entsprechenden Informatica-Dienst. Der Informatica-Dienst verarbeitet die Anfragen und sendet eine Antwort an den REST Operations Hub. Der REST Operations Hub sendet die Antwort zurück an den REST-Dienst-Client.
Für externe Clients ist der REST Operations Hub-Dienst nicht hochverfügbar.
Um Daten zu schützen, die zwischen einem REST Operations Hub-Dienst und dem REST-Client übertragen werden, sichern Sie die Verbindung zwischen dem REST Operations Hub-Dienst und dem REST-Client. Aktivieren Sie dafür Transport Layer Security für den REST Operations Hub-Dienst.
Der REST Operations Hub unterstützt REST-APIs zum Abrufen von Zuordnungs-Ausführungsstatistiken.
Standardmäßig unterstützt der REST Operations Hub insgesamt fünf fortlaufende Protokolle mit einer Größe von jeweils 50 MB.

REST Operations Hub-Dienst-Eigenschaften

Um die Eigenschaften des REST Operations Hub-Diensts zu konfigurieren, wählen Sie den Dienst im Domänennavigator aus und klicken Sie auf die Ansicht „Eigenschaften“. Sie können die Eigenschaften ändern, während der Dienst ausgeführt wird, aber Sie müssen den Dienst neu starten, damit die geänderten Eigenschaften wirksam werden.

Allgemeine Eigenschaften

In den allgemeinen Eigenschaften können Sie den primären und den Backup-Knoten für den REST Operations Hub-Dienst konfigurieren.
In der folgenden Tabelle werden die allgemeinen Eigenschaften für den Dienst beschrieben:
Eigenschaft
Beschreibung
Name
Name des Diensts. Sie können den Namen des REST Operations Hub-Diensts nicht ändern.
Beschreibung
Beschreibung des Diensts. Die Beschreibung darf nicht mehr als 765 Zeichen enthalten.
Knoten
Knoten, auf dem der Dienst ausgeführt wird.

Protokollierungseigenschaften

Die folgende Tabelle beschreibt die Eigenschaften der Protokollebene:
Eigenschaft
Beschreibung
Protokollebene
Konfigurieren Sie die Protokollierungslevel-Eigenschaft, um die Protokollierungsebene festzulegen. Die folgenden Werte sind gültig:
  • - Schwerwiegend. Schreibt FATAL-Meldungen in das Protokoll. Zu FATAL-Meldungen gehören nicht behebbare Systemfehler, die bewirken, dass der Dienst beendet wird oder nicht mehr verfügbar ist.
  • - Fehler: Schreibt FATAL- und ERROR-Codemeldungen in das Protokoll. Zu ERROR-Meldungen gehören Verbindungsfehler, Fehler beim Speichern oder Abrufen von Metadaten, Dienstfehler.
  • - Warnung. Schreibt FATAL-, WARNING- und ERROR-Meldungen in das Protokoll. WARNING-Fehler beinhalten wiederherstellbare Systemfehler oder Warnungen.
  • - Info. Schreibt FATAL-, INFO-, WARNING- und ERROR-Meldungen in das Protokoll. INFO-Meldungen beinhalten System- und Dienständerungsmeldungen.
  • - Trace. Schreibt FATAL-, TRACE-, INFO-, WARNING- und ERROR-Meldungen in das Protokoll. In TRACE-Meldungen werden fehlerhafte Benutzeranfragen protokolliert.
  • - Debug. Schreibt FATAL-, DEBUG-, TRACE-, INFO-, WARNING- und ERROR-Meldungen in das Protokoll. DEBUG-Meldungen sind Benutzeranfrageprotokolle.

Benutzerdefinierte Eigenschaften

Konfigurieren Sie benutzerdefinierte Eigenschaften, die für bestimmte Umgebungen eindeutig sind.
In speziellen Fällen ist die Anwendung von benutzerdefinierten Eigenschaften erforderlich. Wenn Sie eine benutzerdefinierte Eigenschaft definieren, geben Sie den Eigenschaftennamen und einen Anfangswert ein. Definieren Sie die benutzerdefinierten Eigenschaften nur auf Anforderung des globalen Kundensupports von Informatica.
Verwenden Sie das Präfix RPS:, um den Reverse-Proxy-Server festzulegen, oder ROH:, um den benutzerdefinierten Eigenschaftsnamen für REST Operations Hub festzulegen. Fügen Sie zum Beispiel RPS:<custom_property> für den Namen hinzu, wenn Sie eine neue benutzerdefinierte Eigenschaft hinzufügen.

Eigenschaften des REST Operations Hub-Dienstprozesses

Um die Eigenschaften des REST Operations Hub-Dienstprozesses zu konfigurieren, wählen Sie den Dienst im Domänennavigator aus und klicken Sie auf die Ansicht „Prozesse“. Sie können die Eigenschaften ändern, während der Dienst ausgeführt wird, aber Sie müssen den Dienstprozess neu starten, damit die geänderten Eigenschaften wirksam werden.

REST-URL zu Ausführungsstatistiken

Verwenden Sie die URL zu Ausführungsstatistiken, um eine Liste der Überwachungs-REST-APIs abzurufen. Mit den Überwachungs-REST-APIs können Sie Zuordnungsausführungsstatistiken und die Eingabe- und Ausgabeparameter für jede REST-API abrufen.
Sie können die folgende URL zu Ausführungsstatistiken verwenden:
<Rest operations hub service host>:<Rest operations hub service port>/rest operations hub/services/v1/mapping service/$metadata

Sicherheitseigenschaften

Wenn Sie den HTTP-Protokolltyp für den REST Operations Hub-Dienst auf HTTPS oder beide einstellen, aktivieren Sie das TLS-Protokoll (Transport Layer Security) für den Dienst. Je nach HTTP-Protokolltyp des Diensts definieren Sie den HTTP-Port, den HTTPS-Port oder beide Ports für die Dienstprozesse.
In der folgenden Tabelle werden die Eigenschaften für die Sicherheit des REST Operations Hub-Diensts beschrieben:
Eigenschaft
Beschreibung
HTTP-Port
Eindeutige HTTP-Portnummer für den REST Operations Hub-Dienstprozess, wenn der Dienst das HTTP-Protokoll verwendet. Der Standardwert ist 6555.
HTTPS-Port
Nummer des HTTPS-Ports, auf dem der REST Operations Hub-Dienst ausgeführt wird, wenn Sie das TLS-Protokoll (Transport Layer Security) aktivieren. Verwenden Sie eine Portnummer, die sich von der HTTP-Portnummer unterscheidet.
TLS (Transport Layer Security) aktivieren
Mit dieser Option wird eine sichere Verbindung zwischen dem REST Operations Hub-Dienst und dem REST-Client aktiviert.
Schlüsselspeicherdatei
Verzeichnis, in dem die Schlüsselspeicherdatei gespeichert wird, die die digitalen Zertifikate enthält.
Schlüsselspeicherpasswort
Klartext-Passwort für die Schlüsselspeicherdatei. Wenn diese Eigenschaft nicht festgelegt ist, verwendet der REST Operations Hub-Dienst das Standardpasswort.
SSL-Protokoll
Bei einem leeren Feld wird die höchste der verfügbaren TLS-Versionen aktiviert. Welche TLS-Version aktiviert wird, hängt vom eingegebenen Wert ab. Durch Eingabe eines Werts könnten hingegen frühere TLS-Versionen aktiviert werden. Das Verhalten basiert auf der Java-Version für Ihre Umgebung. Weitere Informationen können Sie der Dokumentation für Ihre Java-Version entnehmen.

Erweiterte Eigenschaften von REST Operations Hub

Konfigurieren Sie die erweiterten Eigenschaften für den REST Operations Hub-Dienst.
In der folgenden Tabelle sind die erweiterten Eigenschaften beschrieben:
Eigenschaft
Beschreibung
Maximale Heap-Größe
RAM-Größe, die der Java Virtual Machine (JVM), auf der der REST Operations Hub-Dienst ausgeführt wird, zugeteilt ist. Mit dieser Eigenschaft verbessern Sie die Leistung. Fügen Sie einen der folgenden Buchstaben an den Wert an, um die Einheiten anzugeben:
  • - b für Byte
  • - k für Kilobyte
  • - m für Megabyte
  • - g für Gigabyte
Voreingestellt sind 512 Megabyte.
HINWEIS: Sie können die maximale Heap-Größe erhöhen, wenn der REST Operations Hub große Mengen von Daten verarbeiten muss.
JVM-Befehlszeilenoptionen
Java Virtual Machine (JVM)-Befehlszeilenoptionen zum Ausführen von Java-basierten Programmen. Bei der Konfiguration von JVM-Optionen müssen Sie die Eigenschaften für den Java SDK-Klassenpfad, den Java SDK-Minimalspeicher und den Java SDK-Maximalspeicher festlegen.

Reverse-Proxy-Server für Lastausgleich

Der REST Operations Hub verwaltet den Lebenszyklus des Reverse-Proxy-Server-Prozesses, der den Lastausgleich durchführt, und leitet die API-Anfragen an die Prozessknoten des Ziel-Datenintegrationsdiensts weiter.
Der REST Operations Hub ist rasterfähig. Sie können den REST Operations Hub für die API-Anfragen der Ausführungsstatistik verwenden. Der Reverse-Proxy-Server leitet die API-Anfragen des Datenintegrationsdiensts weiter und führt den Lastausgleich durch, um Anfragen über Knoten in einem Raster weiterzuleiten, das zum Datenintegrationsdienst gehört. Der Reverse-Proxy-Server verwendet einen Nginx-Server, um Anfragen an den Ziel-Datenintegrationsdienst weiterzuleiten.
Die maximale Zeitüberschreitung für die REST-API-Anfragen auf dem Port des Reverse-Proxy-Servers beträgt eine Stunde. Sie können die folgenden Protokolle des Reverse-Proxy-Servers unter <Informatica installation directory>/logs/node name>/services/Rest operations hub/ anzeigen:
Standardmäßig unterstützt der Reverse-Proxy-Server fortlaufende Protokolle mit jeweils 50 MB. Sie können die benutzerdefinierte Größe für den Rollover festlegen, indem Sie eine benutzerdefinierte Eigenschaft hinzufügen.
Die folgende Abbildung zeigt den Reverse-Proxy-Server, der den Lastausgleich für API-Anfragen über zwei Knoten auf dem Datenintegrationsdienst ausführt:
Der Reverse-Proxy-Server verwaltet die API-Anfragen eines Clients, führt den Lastausgleich durch und leitet die Anfragen an die Datenintegrationsdienst-Knoten in einem Raster weiter.
Der Reverse-Proxy-Server verwaltet die API-Anfragen des Datenintegrationsdiensts von einem Client und leitet sie zu den Knoten in einem Raster weiter, das zum Datenintegrationsdienst gehört:

Eigenschaften der Reverse-Proxy-Server-API-Dokumentation

Wenn Sie den HTTP-Protokolltyp für den REST Operations Hub-Dienst auf HTTPS oder beide einstellen, aktivieren Sie das TLS-Protokoll (Transport Layer Security) für den Dienst. Je nach HTTP-Protokolltyp des Diensts definieren Sie die HTTP-URL, die HTTPS-URL oder beide für die Dienstprozesse.
In der folgenden Tabelle werden die Eigenschaften der Dokumentation für die Reverse-Proxy-Server-API beschrieben:
Eigenschaft
Beschreibung
HTTP-URL
HTTP-URL für den REST Operations Hub-Dienstprozess, wenn der Dienst das HTTP-Protokoll verwendet.
HTTPS-URL
HTTPS-URL für den REST Operations Hub-Dienstprozess, wenn der Dienst das HTTPS-Protokoll verwendet.

Eigenschaften des Reverse-Proxy-Servers

Listet die REST Operations Hub-Prozesseigenschaften auf, die sich auf den Reverse-Proxy-Server beziehen.
In der folgenden Tabelle werden die REST Operations Hub-Prozesseigenschaften aufgelistet, die sich auf den Reverse-Proxy-Server beziehen:
Eigenschaft
Beschreibung
URL zur Überprüfung des Reverse-Proxy-Server-Status
URL, die den Status des Reverse-Proxy-Servers anzeigt. Verfügbare Optionen:
  • - Deaktiviert
  • - Aktiviert
Reverse-Proxy-Server aktivieren
Gibt an, ob Sie den Reverse-Proxy-Server aktivieren möchten.
Protokolltyp
Listet die verfügbaren Protokolltypen für die URL auf. Verfügbare Optionen:
  • - HTTP
  • - HTTPS
  • - Beide. Beinhaltet HTTP und HTTPS.
HTTP-Port
HTTP-Port, den der Reverse-Proxy-Server überwacht.
HTTPS-Port
HTTPS-Port, den der Reverse-Proxy-Server überwacht.
SSL-Zertifikat für den Reverse-Proxy-Server
Gibt einen absoluten Pfad zu einer PEM-Zertifikatsdatei an, um den HTTPS-Modus des Reverse-Proxy-Servers zu aktivieren.
SSL-Zertifikatschlüssel für den Reverse-Proxy-Server
Gibt einen absoluten Pfad zu einer geheimen PEM-Schlüsseldatei an, um den HTTPS-Modus des Reverse-Proxy-Servers zu aktivieren.
Passwortdatei für den Reverse-Proxy-Server
Gibt einen absoluten Pfad zu einer Datei an, die das Passwort für die geheime Schlüsseldatei enthält, um den HTTPS-Modus des Reverse-Proxy-Servers zu aktivieren.
HINWEIS: Das Passwort des Zertifikats wird als Klartext gespeichert und muss auf dem Domänenserver zugänglich sein.
Eingehende Clients verifizieren
Gibt an, ob der Client verifiziert werden soll, der sich mit dem Reverse-Proxy-Server verbindet.
SSL-Zertifikat für den eingehenden Client
Gibt einen absoluten Pfad zu einer PEM-Datei an, die vertrauenswürdige CA-Zertifikate enthält, um den Client zu authentifizieren.
SSL-Zertifikat für den mit einem Proxy versehenen HTTPS-Server
Gibt einen absoluten Pfad zu einer PEM-Datei an, um den Reverse-Proxy-Server bei einem mit Proxy versehenen HTTPS-Server zu authentifizieren.
SSL-Zertifikatschlüssel für den HTTPS-Server
Gibt einen absoluten Pfad zu einer geheimen PEM-Schlüsseldatei an, um den Reverse-Proxy-Server bei einem mit Proxy versehenen HTTPS-Server zu authentifizieren.
Passwortdatei für den mit einem Proxy versehenen Server
Gibt einen absoluten Pfad zu einer Datei an, die das Passwort für die geheime Schlüsseldatei enthält, um den Reverse-Proxy-Server bei einem mit Proxy versehenen HTTPS-Server zu authentifizieren.
HINWEIS: Das Passwort des Zertifikats wird als Klartext gespeichert und muss auf dem Domänenserver zugänglich sein.
Konfigurieren Sie die folgenden Eigenschaften:
HINWEIS: Wenn Sie den HTTP-Protokolltyp für den REST Operations Hub-Dienst auf Beide festlegen und das Zertifikat abgelaufen ist, führt der Reverse-Proxy-Server nur die HTTP-API-Anfragen durch.

Benutzerdefinierte Eigenschaften

Konfigurieren Sie benutzerdefinierte Eigenschaften, die für bestimmte Umgebungen eindeutig sind.
In speziellen Fällen ist die Anwendung von benutzerdefinierten Eigenschaften erforderlich. Wenn Sie eine benutzerdefinierte Eigenschaft definieren, geben Sie den Eigenschaftennamen und einen Anfangswert ein. Definieren Sie die benutzerdefinierten Eigenschaften nur auf Anforderung des globalen Kundensupports von Informatica.
Verwenden Sie das Präfix RPS:, um den benutzerdefinierten Eigenschaftsnamen des Reverse-Proxy-Servers festzulegen. Fügen Sie zum Beispiel RPS:<custom_property> für den Namen hinzu, wenn Sie eine neue benutzerdefinierte Eigenschaft hinzufügen.

Umgebungsvariablen

Konfigurieren Sie die Umgebungsvariablen für den REST Operations Hub-Dienst.
In der folgenden Tabelle werden die Umgebungsvariablen beschrieben:
Eigenschaft
Beschreibung
Umgebungsvariable
Geben Sie einen Namen und einen Wert für die Umgebungsvariable ein.