Verwalten von Benutzerverbindungen und Sperren
Sie können das Administrator Tool dazu verwenden, die Benutzerverbindungen und Sperren zu verwalten und die folgenden Tasks auszuführen:
- •Sperren anzeigen. Objektsperren und Sperrentypen anzeigen. Das PowerCenter Repository sperrt die Repository-Objekte und Ordner für einen Benutzer. Das Repository verwendet Sperren, um Benutzer am Duplizieren oder Überschreiben von Arbeit zu hindern.. Je nach Task erstellt das Repository erstellt verschiedene Arten von Sperren.
- •Anzeigen von Benutzerverbindungen. Sie können alle Benutzerverbindungen anzeigen.
- •Verbindungen schließen und Sperren lösen. Verbliebene Verbindungen und Sperren beenden. Wenn Sie eine Verbindung schließen, lösen Sie alle Sparren, die zu dieser Verbindung gehören.
Anzeigen von Sperren
Im Administrator Tool können Sie Sperren anzeigen und auf diese Weise noch vorhandene Sperren identifizieren.
1Klicken Sie im Administrator Tool auf die Registerkarte Verwalten > Ansicht Dienste und Knoten.
2Wählen Sie im Domänennavigator den PowerCenter-Repository-Dienst aus, dessen Sperren angezeigt werden sollen.
3Klicken Sie im Inhaltsbereich auf die Registerkarte Verbindungen
4Klicken Sie in der Detailbereich auf die Registerkarte Berechtigungen
Die folgende Tabelle führt die Informationen auf, die zu Objektsperren gegeben werden:
Spaltenname | Beschreibung |
|---|
Server-Thread-ID | Identifikationsnummer, die einer Repository-Verbindung zugewiesen ist. |
Ordner | Ordner, in dem das gesperrte Objekte gespeichert ist. |
Objekttyp | Typ des Objekts, z. B. Ordner, Version, Mapping oder Quelle. |
Objektname | Name des gesperrten Objekts. |
Sperrtyp | Art der Sperre: in Benutzung, Schreibversuch oder Ausführen. |
Sperrenname | Name, der der Sperre zugewiesen ist. |
Anzeigen von Benutzerverbindungen
Sie können die Benutzerverbindungsdetails auch im Administrator Tool anzeigen. Sie können die Benutzerverbindungen anzeigen, um zu prüfen, ob alle Benutzerverbindungen gelöst sind, bevor Sie den PowerCenter-Repository-Dienst deaktivieren.
Um die Benutzerverbindungsdetails anzuzeigen, verfahren Sie wie folgt:
1Klicken Sie im Administrator Tool auf die Registerkarte Verwalten > Ansicht Dienste und Knoten.
2Wählen Sie im Domänennavigator den PowerCenter-Repository-Dienst aus, dessen Sperren angezeigt werden sollen.
3Klicken Sie im Inhaltsbereich auf die Ansicht Verbindungen & Sperren
4Klicken Sie in Detailbereich auf die Ansicht Eigenschaften
Die folgende Tabelle führt die Informationen auf, die zu Benutzerverbindungen gegeben werden:
Eigenschaft | Beschreibung |
|---|
Verbindungs-ID | Identifikationsnummer, die einer Repository-Verbindung zugewiesen ist. |
Status | Verbindungsstaus. |
Benutzername | Name des Benutzers, der mit der Verbindung assoziiert ist. |
Sicherheitsdomäne | Sicherheitsdomäne des Benutzers. |
Anwendung | Repository-Client, der mit der Verbindung assoziiert ist. |
Dienst | Dienst, der die Verbindung zum PowerCenter-Repository-Dienst herstellt. |
Hostname | Name des Computers, der die Anwendung ausführt. |
Hostadresse | IP-Adresse der Hostmaschine. |
Hostport | Portnummer der Maschine, die den Repository-Client hostet, der mit dem Repository kommuniziert. |
Prozess-ID | Bezeichner, der dem PowerCenter-Repository-Dienstprozess zugewiesen ist. |
Anmeldezeit | Zeitpunkt der Verbindungsaufnahme des Benutzers zum Repository. |
Letzte aktive Zeit | Zeitpunkt der letzten Transaktion von Metadaten zwischen dem Repository-Client und dem Repository. |
Schließen von Benutzerverbindungen und Aufheben von Sperren
Es kann vorkommen, dass der PowerCenter-Repository-Dienst einen Benutzer nicht unverzüglich vom Repository trennt. Das Repository hat eine Restverbindung, wenn der Repository-Client oder -Computer heruntergefahren wird, ohne die Verbindung des Repository zu trennen. Dies kann unter folgenden Umständen eintreten:
- •Netzwerkprobleme.
- •Ein PowerCenter Client, ein PowerCenter-Integrationsdienst, ein PowerCenter-Repository-Dienst oder ein Datenbankcomputer wird nicht ordnungsgemäß heruntergefahren.
Bei einer Restverbindung werden alle mit der Verbindung einhergehenden Repository-Sperren ebenfalls aufrecht erhalten. Ist ein Objekt oder ein Ordner beim Eintreten eines dieser Ereignisse gesperrt, wird diese Sperre nicht vom Repository aufgehoben. Diese Sperre bezeichnet man als Restsperre.
Verliert ein Repository-Client wegen eines System- oder Netzwerkproblems die Verbindung zum Repository, wird die Restverbindung vom PowerCenter-Repository-Dienst erkannt und getrennt. Wenn der PowerCenter-Repository-Dienst die Verbindung unterbricht, hebt er außerdem alle mit der Verbindung einhergehenden Repository-Sperren auf.
Ein PowerCenter-Integrationsdienst kann mehrere offene Verbindungen zum Repository haben. Schließen Sie eine Verbindung des PowerCenter-Integrationsdiensts mit dem Repository, werden alle Verbindungen für diesen Dienst beendet.
Die Unterbrechung einer aktiven Verbindungen kann Repository-Inkonsistenzen verursachen. Schließen Sie nur Restverbindungen.
So können Sie eine Verbindung lösen und Sperren aufheben:
1Klicken Sie im Administrator Tool auf die Registerkarte Verwalten > Ansicht Dienste und Knoten.
2Wählen Sie im Domänennavigator den PowerCenter-Repository-Dienst mit der zu trennenden Verbindung aus.
3Klicken Sie in der Inhaltsübersicht auf die Ansicht Verbindungen und Sperren.
4Wählen Sie eine Verbindung in der Inhaltsübersicht.
Die Detailübersicht zeigt in der Ansicht Eigenschaften die Verbindungseigenschaften und in der Ansicht Sperren die Sperren.
5Wählen Sie auf der Registerkarte Verwalten im Menü Aktionen die Option Benutzerverbindung löschen aus.
Das Dialogfenster Ausgewählte Verbindung löschen wird eingeblendet.
6Geben Sie den Benutzernamen, das Passwort und die Sicherheitsdomäne an.
Sie können die zu einer bestimmten Verbindung gehörenden Anmeldedaten oder die Anmeldedaten des Benutzers, der den PowerCenter-Repository-Dienst verwaltet, eingeben.
Das Feld Sicherheitsdomäne wird eingeblendet, wenn die Informatica-Domäne eine LDAP-Sicherheitsdomäne enthält.
7Klicken Sie auf OK.
Der PowerCenter-Repository-Dienst beendet die Verbindungen und hebt alle mit diesen Verbindungen einhergehenden Sperren auf.