Vor dem Erstellen des Datenintegrationsdiensts
Bevor Sie den Datenintegrationsdienst erstellen, führen Sie die vorbereitenden Aufgaben für den Dienst aus.
Führen Sie die folgenden Aufgaben durch, bevor Sie den Datenintegrationsdienst erstellen:
- •Richten Sie die Datenbanken ein, zu denen der Datenintegrationsdienst eine Verbindung herstellt.
- •Erstellen Sie Verbindungen zu den Datenbanken.
- •Wenn die Domäne Kerberos-Authentifizierung verwendet und Sie die Dienstprinzipalebene auf Prozessebene festlegen, erstellen Sie eine Keytab-Datei für den Datenintegrationsdienst.
- •Erstellen Sie den zugehörigen Modellrepository-Dienst.
Erstellen von erforderlichen Datenbanken
Der Datenintegrationsdienst kann eine Verbindung zu mehreren relationalen Datenbanken herstellen. Zu welchen Datenbanken der Dienst eine Verbindung herstellen kann, hängt von dem Lizenzschlüssel ab, der für Ihr Unternehmen generiert wurde. Wenn Sie den Datenintegrationsdienst erstellen, geben Sie Verbindungsinformationen für die Datenbanken an.
Erstellen Sie die folgenden Datenbanken, bevor Sie den Datenintegrationsdienst erstellen:
- Datenobjekt-Cache-Datenbank
- Speichert zwischengespeicherte logische Datenobjekte und virtuelle Tabellen. Die Datenobjekt-Zwischenspeicherung aktiviert den Datenintegrationsdienst für den Zugriff auf vorgefertigte logische Datenobjekte und virtuelle Tabellen. Sie benötigen eine Datenobjekt-Cache-Datenbank, um die Leistung für Mappings, SQL-Datendienstabfragen und Webdienst-Anfragen zu erhöhen.
- Profiling-Warehouse
- Speichert Profiling-Informationen wie Profilergebnisse und Scorecard-Ergebnisse. Sie benötigen ein Profiling-Warehouse, um Profilerstellung und Datenerkennung durchzuführen.
- Arbeitsablauf-Datenbank
- Speichert alle Laufzeitmetadaten für Arbeitsabläufe, einschließlich Human-Task-Metadaten.
Weitere Informationen über die Datenbankanforderungen finden Sie unter
Datenbank-Anwendungsdienst.
Der Datenintegrationsdienst stellt über native Datenbanktreiber eine Verbindung zur Datenobjekt-Cache-Datenbank, zum Profiling-Warehouse sowie zu Quell- und Zieldatenbanken her. Um die native Konnektivität zwischen dem Dienst und einer Datenbank einzurichten, installieren Sie die Datenbank-Client-Software für die Datenbank, auf die Sie zugreifen möchten. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter
Konfigurieren nativer Konnektivität auf Dienstcomputern.
Erstellen von Verbindungen zu den Datenbanken
Der Datenintegrationsdienst greift über Verbindungen auf Datenbanken zu. Sie geben die Verbindungsdetails beim Erstellen des Diensts an.
Wenn Sie die Datenbankverbindung im Administrator Tool erstellen, geben Sie die Eigenschaften der Datenbankverbindung an und testen Sie die Verbindung.
In der folgenden Tabelle werden die Datenbankverbindungen beschrieben, die Sie vor dem Erstellen des Datenintegrationsdiensts erstellen müssen:
Datenbankverbindung | Beschreibung |
|---|
Datenobjekt-Cache-Datenbank | Um auf den Datenobjekt-Cache zuzugreifen, erstellen Sie die Datenobjekt-Cache-Verbindung für den Datenintegrationsdienst. |
Arbeitsablauf-Datenbank | Um die Metadaten für Arbeitsabläufe zu speichern, erstellen Sie die Verbindung zur Arbeitsablauf-Datenbank für den Datenintegrationsdienst. |
Profiling-Warehouse-Datenbank | Zum Erstellen und Ausführen von Profilen und Scorecards erstellen Sie die Profiling-Warehouse-Datenbankverbindung für den Datenintegrationsdienst. Verwenden Sie diese Instanz des Datenintegrationsdiensts, wenn Sie die Laufzeiteigenschaften des Analyst-Diensts konfigurieren. Wenn Sie eine JDBC-Verbindung für das Profiling-Warehouse verwenden, können Sie folgende Arten von Profilen erstellen: - - Spaltenprofil
- - Regelprofil
- - Datendomänenerkennungsprofil
- - Enterprise-Erkennungsprofil ohne Aktivierung der Fremdschlüssel-Erkennung
Sie können auch Scorecards erstellen, wenn Sie eine JDBC-Verbindung für das Profiling-Warehouse verwenden. HINWEIS: Wenn Sie die Microsoft SQL Server-Datenbank als Profiling Warehouse verwenden möchten, wählen Sie ODBC als Provider-Typ aus, und deaktivieren Sie die Option DSN verwenden im Dialogfeld Microsoft SQL Server-Verbindungseigenschaften, wenn Sie die Microsoft SQL Server-Verbindung konfigurieren. |
Erstellen des Dienstprinzipalnamens und der Keytab-Datei
Wenn die Informatica-Domäne Kerberos-Authentifizierung verwendet und Sie die Dienstprinzipalebene für die Domäne auf die Prozessebene festlegen, erfordert die Domäne eine SPN- und eine Keytab-Datei für jeden Anwendungsdienst, den Sie in der Domäne erstellen.
Bevor Sie einen Dienst aktivieren, stellen Sie sicher, dass für den Dienst eine SPN- und eine Keytab-Datei verfügbar sind. Kerberos kann den Anwendungsdienst nicht authentifizieren, wenn der Dienst nicht über eine Keytab-Datei im Informatica-Verzeichnis verfügt.
Weitere Informationen zum Erstellen der Dienstprinzipalnamen und Keytab-Dateien finden Sie im Informatica-Handbuch für Sicherheit.
Erstellen von zugeordneten Diensten
Der Datenintegrationsdienst stellt zur Durchführung von Jobs wie dem Ausführen von Mappings, Arbeitsabläufen und Profilen eine Verbindung zum Modellrepository-Dienst her.
Erstellen Sie den Modellrepository-Dienst vor der Erstellung des Datenintegrationsdiensts. Wenn Sie den Datenintegrationsdienst erstellen, geben Sie den Namen des Modellrepository-Diensts an. Sie können denselben Modellrepository-Dienst mehreren Datenintegrationsdiensten zuordnen.