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Webdienst-Hub - Eigenschaften

Sie können allgemeine, Dienst-, erweiterte und benutzerdefinierte Eigenschaften für den Webdienst-Hub konfigurieren.
Mit dem Administrator Tool können Sie folgende Eigenschaften des Webdienst-Hub anzeigen oder bearbeiten:
    1Klicken Sie im Administrator Tool auf die Registerkarte Verwalten > Ansicht Dienste und Knoten.
    2Wählen Sie im Domänennavigator einen Webdienst-Hub aus.
    3Um die Eigenschaften des Diensts anzuzeigen, klicken Sie auf die Ansicht „Eigenschaften”.
    4Um die Eigenschaften des Diensts zu bearbeiten, klicken Sie in jeder zu aktualisierenden Eigenschaftenkategorie auf „Bearbeiten”.
    Im Fenster Webdienst-Hub-Dienst bearbeiten stehen die Eigenschaften der entsprechenden Kategorie.
    5Aktualisieren Sie die Werte der Eigenschaften.

Allgemeine Eigenschaften

Wählen Sie den Knoten aus, auf dem der Webdienst-Hub ausgeführt werden soll. Sie können mehrere Webdienst-Hubs auf demselben Knoten ausführen.
Deaktivieren Sie den Webdienst-Hub, bevor Sie ihn zu einem anderen Knoten zuweisen. Um die Knotenzuweisung zu bearbeiten, wählen Sie den Webdienst-Hub im Navigator aus, klicken Sie auf die Registerkarte Eigenschaften und dann auf Bearbeiten im Abschnitt Knotenzuweisungen. Wählen Sie einen neuen Knoten aus.
Beim Ändern der Knotenzuweisung für einen Webdienst-Hub ändert sich auch der Host-Name für die Web-Dienste, die auf dem Webdienst-Hub laufen. Sie müssen den Host-Namen und die Port-Nummer des Webdienst-Hub an den neuen Knoten anpassen. Aktualisieren Sie folgende Eigenschaften des Webdienst-Hub:
Um auf den Webdienst-Hub eines neuen Knotens zugreifen zu können, müssen Sie die Client-Anwendung so aktualisieren, dass sie den neuen Host-Namen verwendet. Beispiel: Sie müssen den WSDL für den Web-Dienst neu generieren, um den Host-Namen in der Endpunkt-URL zu aktualisieren. Zum Aktualisieren des Host-Namens müssen Sie außerdem die Client-Proxy-Klassen neu generieren.
In der folgenden Tabelle werden die allgemeinen Eigenschaften für den Dienst beschrieben:
Eigenschaft
Beschreibung
Name
Name des Diensts. Der Name unterliegt nicht der Groß-/Kleinschreibung und muss innerhalb der Domäne eindeutig sein. Er darf weder mehr als 128 Zeichen enthalten noch mit @ beginnen. Außerdem darf er weder Leerzeichen noch die folgenden Sonderzeichen enthalten:
` ~ % ^ * + = { } \ ; : ' " / ? . , < > | ! ( ) ] [
Nachdem Sie den Dienst erstellt haben, können Sie seinen Namen nicht mehr ändern.
Beschreibung
Beschreibung des Diensts. Die Beschreibung darf nicht mehr als 765 Zeichen enthalten.
Lizenz
Lizenzobjekt für die Verwendung des Diensts.
Knoten
Knoten, auf dem der Dienst ausgeführt wird.

Diensteigenschaften

Sie müssen den Web Services Hub neu starten, damit Änderungen an den Diensteigenschaften wirksam werden.
Die folgende Tabelle beschreibt die Diensteigenschaften für einen Web Services Hub:
Eigenschaft
Beschreibung
HubHostName
Name des Computers, auf dem der Web Services Hub gehostet wird. Standardmäßig der Name des Computers, auf dem der Web Services Hub läuft. Wenn Sie den Knoten ändern, auf dem der Web Services Hub läuft, müssen Sie diese Eigenschaft so aktualisieren, dass sie mit dem Hostnamen des neuen Knotens übereinstimmt. Um die Änderungen zu übernehmen, starten Sie den Web Services Hub neu.
HubPortNumber (http)
Portnummer für den Web Services Hub, der unter HTTP ausgeführt wird. Erforderlich, wenn Sie den Web Services Hub unter HTTP ausführen. Standard ist 7333. Um die Änderungen zu übernehmen, starten Sie den Web Services Hub neu.
HubPortNumber (https)
Portnummer für den Web Services Hub, der unter HTTPS ausgeführt wird. Erforderlich, wenn Sie den Web Services Hub unter HTTPS ausführen. Standard ist 7343. Um die Änderungen zu übernehmen, starten Sie den Web Services Hub neu.
CharacterEncoding
Zeichenkodierung für den Web Services Hub. Standard ist UTF-16LE. Um die Änderungen zu übernehmen, starten Sie den Web Services Hub neu.
URLScheme
Gibt das von Ihnen für den Web Services Hub konfigurierte Sicherheitsprotokoll an:
  • - HTTP Web Services Hub nur unter HTTP ausführen.
  • - HTTPS Web Services Hub nur unter HTTPS ausführen.
  • - HTTP und HTTPS. Web Services Hub im HTTP- und HTTPS-Modus ausführen.
Wenn Sie den Web Services Hub unter HTTPS ausführen, müssen Sie Informationen zur Schlüsselspeicherdatei angeben. Um die Änderungen zu übernehmen, starten Sie den Web Services Hub neu.
InternalHostName
Hostname, mit dem der Web Services Hub Verbindungen vom Integration Service abhört. Wenn Sie die Knotenzuordnung des Web Services Hubs ändern, müssen Sie den internen Hostnamen so aktualisieren, dass er mit dem Hostnamen des neuen Knotens übereinstimmt. Um die Änderungen zu übernehmen, starten Sie den Web Services Hub neu.
InternalPortNumber
Portnummer, mit der der Web Services Hub Verbindungen vom Integration Service abhört. Standard ist 15555. Um die Änderungen zu übernehmen, starten Sie den Web Services Hub neu.
KeystoreFile
Pfad und Dateiname der Schlüsselspeicherdatei, die die Schlüssel und Zertifikate enthält, die zur Aktivierung von TLS und zur Verwendung des HTTP-Protokolls für den Data Integration Service erforderlich sind. Erforderlich, wenn Sie den Web Services Hub unter HTTPS ausführen.
KeystorePass
Passwort für die Schlüsselspeicherdatei. Der Wert dieser Eigenschaft muss mit dem Passwort übereinstimmen, das Sie für die Schlüsselspeicherdatei festgelegt haben.

Erweiterte Eigenschaften

Die folgende Tabelle beschreibt die erweiterten Eigenschaften für einen Web Services Hub:
Eigenschaft
Beschreibung
HubLogicalAddress
URL für den Drittparteien-Load-Balancer, der den Webdienst-Hub verwaltet. Diese URL wird für alle Web-Dienste, die auf einem vom Load Balancer verwalteten Webdienst-Hub laufen, in WSDL veröffentlicht.
DTMTimeout
Zeitraum (in Sekunden), in dem der Webdienst-Hub versucht, eine Verbindung zum DTM herzustellen oder erneut herzustellen, um eine Sitzung auszuführen. Standardwert ist 60 Sekunden.
SessionExpiryPeriod
Anzahl der Sekunden, die eine Sitzung inaktiv sein kann, bevor die Sitzung abläuft und die Sitzungs-ID ungültig wird. Der Webdienst-Hub setzt den Beginn der Timeout-Zeit immer dann zurück, wenn eine Client-Anwendung eine Anfrage mit einer gültigen Sitzungs-ID sendet. Dauert eine Anfrage länger als in der Eigenschaft SessionExpiryPeriod festgelegt, kann die Sitzung während des Betriebes ablaufen. Um ein Timeout zu vermeiden, setzen Sie die Eigenschaft SessionExpiryPeriod auf einen höheren Wert. Der Webdienst-Hub gibt auf jede Anfrage mit ungültiger Sitzungs-ID eine Fehlerantwort zurück.
Der Standardwert ist 3.600 Sekunden. Sie können SessionExpiryPeriod auf Werte zwischen 1 und 2.592.000 Sekunden festlegen.
MaxISConnections
Maximale Anzahl der Verbindungen zum PowerCenter-Integrationsdienst, die gleichzeitig für den Webdienste-Hub offen sein können.
Der Standardwert ist 20.
Protokollierungslevel
Konfigurieren Sie die Protokollierungslevel-Eigenschaft, um die Protokollierungsebene festzulegen. Die folgenden Werte sind gültig:
  • - Schwerwiegend. Schreibt FATAL-Meldungen in das Protokoll. Zu FATAL-Meldungen gehören nicht behebbare Systemfehler, die bewirken, dass der Dienst beendet wird oder nicht mehr verfügbar ist.
  • - Fehler: Schreibt FATAL- und ERROR-Codemeldungen in das Protokoll. Zu ERROR-Meldungen gehören Verbindungsfehler, Fehler beim Speichern oder Abrufen von Metadaten, Dienstfehler.
  • - Warnung. Schreibt FATAL-, WARNING- und ERROR-Meldungen in das Protokoll. WARNING-Fehler beinhalten wiederherstellbare Systemfehler oder Warnungen.
  • - Info. Schreibt FATAL-, INFO-, WARNING- und ERROR-Meldungen in das Protokoll. INFO-Meldungen beinhalten System- und Dienständerungsmeldungen.
  • - Trace. Schreibt FATAL-, TRACE-, INFO-, WARNING- und ERROR-Meldungen in das Protokoll. In TRACE-Meldungen werden fehlerhafte Benutzeranfragen protokolliert.
  • - Debug. Schreibt FATAL-, DEBUG-, TRACE-, INFO-, WARNING- und ERROR-Meldungen in das Protokoll. DEBUG-Meldungen sind Benutzeranfrageprotokolle.
Der Standardwert lautet Info.
MaxConcurrentRequests
Maximale Anzahl an zulässigen Verarbeitungs-Threads, die die maximale Anzahl der gleichzeitigen Anfragen angibt, die verarbeitet werden können. Der Standardwert ist 100.
MaxQueueLength
Maximale Warteschlangenlänge für eingehende Verbindungsanfragen, wenn alle möglichen Threads für die Verarbeitung von Anfragen verwendet werden. Jede bei voller Warteschlange eingehende Anfrage wird abgewiesen. Der Standardwert ist 5.000.
MaxStatsHistory
Anzahl der Tage, für die Informatica Statistikinformationen in der Historiendatei speichert. Informatica unterhält eine Historiendatei, die Informationen über die Aktivitäten des Webdienste-Hubs enthält. Die Anzahl der Tage, die Sie in dieser Eigenschaft einstellen, bestimmt die Anzahl der Tage, für die Sie die Historienstatistik auf der Web-Dienst-Berichtsseite des Administrator-Tools anzeigen können.
Maximale Heapgröße
Die RAM-Speicherkapazität, die der auf dem Webdienste-Hub laufenden Java Virtual Machine (JVM) zugeordnet ist. Mit dieser Eigenschaft verbessern Sie die Leistung. Fügen Sie einen der folgenden Buchstaben an den Wert an, um die Einheiten anzugeben:
  • - b für Byte.
  • - k für Kilobyte
  • - m für Megabyte
  • - g for gigabytes
Voreingestellt sind 512 Megabyte.
JVM-Befehlszeilenoptionen
Java Virtual Machine (JVM)-Befehlszeilenoptionen zum Ausführen von Java-basierten Programmen. Bei der Konfiguration von JVM-Optionen müssen Sie die Eigenschaften für den Java SDK-Klassenpfad, den Java SDK-Minimalspeicher und den Java SDK-Maximalspeicher festlegen.
Sie müssen folgende JVM-Befehlszeilenoption einstellen:
  • - Dfile.encoding. Dateiverschlüsselung. Standardwert ist UTF-8.
Mit der Eigenschaft MaxConcurrentRequests legen Sie die Anzahl der Clients fest, die sich mit dem Web Services Hub verbinden können, und mit der Eigenschaft MaxQueueLength bestimmen Sie die Anzahl der Client-Anfragen, die gleichzeitig vom Web Services Hub bearbeitet werden können.
Sie können die Anzahl der Parameterwerte basierend auf der Anzahl der Clients ändern, die sich voraussichtlich mit dem Web Services Hub verbinden werden. Setzen Sie die Parameter in einer Testumgebung auf niedrigere Werte. In einer Produktionsumgebung sollten die Werte höher eingestellt sein. Wenn Sie die Werte erhöhen, können sich mehr Clients mit dem Web Services Hub verbinden. Die Verbindungen verbrauchen jedoch mehr Systemressourcen.

Benutzerdefinierte Eigenschaften für den Web Services Hub

Konfigurieren Sie benutzerdefinierte Eigenschaften, die für bestimmte Umgebungen eindeutig sind.
In speziellen Fällen ist die Anwendung von benutzerdefinierten Eigenschaften erforderlich. Wenn Sie eine benutzerdefinierte Eigenschaft definieren, geben Sie den Eigenschaftennamen und einen Anfangswert ein. Definieren Sie die benutzerdefinierten Eigenschaften nur auf Anforderung des globalen Kundensupports von Informatica.