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ListDomainCiphers

Zeigt eine oder mehrere der folgenden Listen mit Chiffre-Suites an: Blacklist, Standardliste, Gültigkeitsliste oder Whitelist.
Bei der Verwendung von sicherer Kommunikation innerhalb der Domäne und von sicheren Verbindungen mit Webclients zieht Informatica eine Gültigkeitsliste für Chiffre-Suites zur Verschlüsselung von Datenverkehr heran. Informatica ermittelt die Gültigkeitsliste mit Chiffre-Suites auf Grundlage der folgenden Listen:
Blacklist
Liste mit Chiffre-Suites, die von der Informatica-Domäne blockiert werden sollen. Wenn Sie der Blacklist eine Chiffre-Suite hinzufügen, entfernt die Informatica-Domäne diese Chiffre-Suite aus der Gültigkeitsliste. Sie können Chiffre-Suites, die sich in der Standardliste befinden, zur Blacklist hinzufügen.
Standardliste
Liste mit Chiffre-Suites, die von der Informatica-Domäne standardmäßig unterstützt werden.
Whitelist
Liste mit Chiffre-Suites, die von der Informatica-Domäne zusätzlich zu denen in der Standardliste unterstützt werden sollen. Wenn Sie der Whitelist eine Chiffre-Suite hinzufügen, fügt die Informatica-Domäne die Chiffre-Suite zur Gültigkeitsliste hinzu. Chiffre-Suites, die sich in der Standardliste befinden, müssen nicht zur Whitelist hinzugefügt werden.
Mit dem Befehl „ListDomainCiphers“ zeigen Sie die Liste mit Chiffre-Suites an.
Der Befehl „infacmd isp ListDomainCiphers“ verwendet die folgende Syntax:
ListDomainCiphers

<-DomainName|-dn> domain_name

<-UserName|-un> user_name

<-Password|-pd> password

[<-SecurityDomain|-sdn> security_domain]

[<-Gateway|-hp> gateway_host1:port gateway_host2:port...]

[<-ResilienceTimeout|-re> timeout_period_in_seconds]

[<-lists|-l> comma_separated_list_of_cipher_configurations...(ALL,BLACK,WHITE,EFFECTIVE,DEFAULT)]

In der folgenden Tabelle werden die Optionen und Argumente für „infacmd isp ListDomainCiphers“ beschrieben:
Option
Argument
Beschreibung
-DomainName
-dn
domain_name
Erforderlich. Name der Informatica-Domäne. Sie können den Domänennamen mit der Option -dn oder der Umgebungsvariable INFA_DEFAULT_DOMAIN festlegen. Wenn Sie einen Domänennamen mit beiden Methoden festlegen, hat die Option -dn Vorrang.
-UserName
-un
user_name
Erforderlich, wenn die Domäne die native oder die LDAP-Authentifizierung verwendet. Benutzername zum Herstellen einer Verbindung zur Domäne. Sie können den Benutzernamen mit der Option -un oder der Umgebungsvariable INFA_DEFAULT_DOMAIN_USER festlegen. Wenn Sie einen Benutzernamen mit beiden Methoden festlegen, hat die Option -un Vorrang.
Optional, wenn die Domäne Kerberos-Authentifizierung verwendet. Zum Ausführen des Befehls mit Single Sign-On legen Sie den Benutzernamen nicht fest. Wenn Sie den Benutzernamen festlegen, wird der Befehl ohne Single Sign-On ausgeführt.
-Password
-pd
password
Erforderlich, wenn Sie den Benutzernamen angeben. Passwort für den Benutzernamen. Beim Passwort wird die Groß-/Kleinschreibung beachtet. Sie können ein Passwort mit der Option -pd oder der Umgebungsvariable INFA_DEFAULT_DOMAIN_PASSWORD festlegen. Wenn Sie ein Passwort mit beiden Methoden festlegen, hat das mit der Option „-pd“ festgelegte Passwort Vorrang.
-SecurityDomain
-sdn
security_domain
Erforderlich, wenn die Domäne LDAP-Authentifizierung verwendet. Optional, wenn die Domäne native Authentifizierung oder Kerberos-Authentifizierung verwendet. Name der Sicherheitsdomäne, zu der der Domänenbenutzer gehört. Sie können eine Sicherheitsdomäne mit der Option -sdn oder der Umgebungsvariable INFA_DEFAULT_SECURITY_DOMAIN festlegen. Wenn Sie einen Sicherheitsdomänennamen mit beiden Methoden festlegen, hat die Option -sdn Vorrang. Der Name der Sicherheitsdomäne unterliegt der Groß-/Kleinschreibung.
Wenn die Domäne eine native oder eine LDAP-Authentifizierung verwendet, ist der Standardwert „Nativ“. Wenn die Domäne Kerberos-Authentifizierung verwendet, ist die während der Installation erstellte LDAP-Sicherheitsdomäne der Standardwert. Der Name der Sicherheitsdomäne ist mit dem während der Installation angegebenen Benutzerbereich identisch.
-Gateway
-hp
gateway_host1:port gateway_host2:port ...
Erforderlich, wenn die Gateway-Konnektivitätsinformationen in der Datei „domains.infa“ veraltet sind. Hostnamen und Portnummern für die Gateway-Knoten in der Domäne.
-lists
-l
comma_separated_list_of_cipher_configurations
Optional. Kommagetrennte Liste von Argumenten, die die Chiffre-Suites angibt, die Sie anzeigen möchten.
Mit dem Argument „ALL“ werden die Blacklist, Standardliste, Gültigkeitsliste und Whitelist angezeigt.
Mit dem Argument „BLACK“ wird die Blacklist angezeigt.
Mit dem Argument „DEFAULT“ wird die Standardliste angezeigt.
Das Argument EFFECTIVE zeigt die Liste der von der Informatica-Domäne unterstützten Chiffre-Suites an.
Mit dem Argument „WHITE“ wird die Whitelist angezeigt.
HINWEIS: Bei den Argumenten wird zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden.
Wird bei Ausführung des Befehls auf einem Gateway-Knoten diese Option ausgelassen, werden mit dem Befehl sämtliche Listen mit Chiffre-Suites angezeigt.
Wird bei Ausführung des Befehls auf einem Arbeitsknoten diese Option ausgelassen, werden mit dem Befehl die Standardliste und die Gültigkeitsliste mit Chiffre-Suites angezeigt.