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UpdateWebServiceOptions

Aktualisiert die Eigenschaften für einen Webdienst, der in einem Datenintegrationsdienst bereitgestellt wird. Um die Eigenschaften für diesen Webdienst anzuzeigen, können Sie infacmd ws ListWebServiceOptions verwenden.
Der Befehl „infacmd ws UpdateWebServiceOptions“ verwendet die folgende Syntax:
UpdateWebServiceOptions

<-DomainName|-dn> domain_name

<-ServiceName|-sn> service_name

<-UserName|-un> user_name

<-Password|-pd> password

[<-SecurityDomain|-sdn> security_domain]

[<-ResilienceTimeout|-re> timeout_period_in_seconds]

<-WebService|-ws> web_service

<-Options|-o> options

In der folgenden Tabelle werden die Optionen und Argumente für „infacmd ws UpdateWebServiceOptions“ beschrieben:
Option
Argument
Beschreibung
-DomainName
-dn
domain_name
Erforderlich. Name der Informatica-Domäne. Sie können den Domänennamen mit der Option -dn oder der Umgebungsvariable INFA_DEFAULT_DOMAIN festlegen. Wenn Sie einen Domänennamen mit beiden Methoden festlegen, hat die Option -dn Vorrang.
-ServiceName
-sn
service_name
Erforderlich. Name des Datenintegrationsdiensts, auf dem der Webdienst bereitgestellt wird.
-UserName
-un
user_name
Erforderlich, wenn die Domäne die native oder die LDAP-Authentifizierung verwendet. Benutzername zum Herstellen einer Verbindung zur Domäne. Sie können den Benutzernamen mit der Option -un oder der Umgebungsvariable INFA_DEFAULT_DOMAIN_USER festlegen. Wenn Sie einen Benutzernamen mit beiden Methoden festlegen, hat die Option -un Vorrang.
Optional, wenn die Domäne Kerberos-Authentifizierung verwendet. Zum Ausführen des Befehls mit Single Sign-On legen Sie den Benutzernamen nicht fest. Wenn Sie den Benutzernamen festlegen, wird der Befehl ohne Single Sign-On ausgeführt.
-Password
-pd
Passwort
Erforderlich, wenn Sie den Benutzernamen angeben. Passwort für den Benutzernamen. Beim Passwort wird die Groß- und Kleinschreibung beachtet. Sie können ein Passwort mit der Option -pd oder der Umgebungsvariable INFA_DEFAULT_DOMAIN_PASSWORD festlegen. Wenn Sie ein Passwort mit beiden Methoden festlegen, hat das mit der Option „-pd“ festgelegte Passwort Vorrang.
-SecurityDomain
-sdn
security_domain
Erforderlich, wenn die Domäne LDAP-Authentifizierung verwendet. Optional, wenn die Domäne native Authentifizierung oder Kerberos-Authentifizierung verwendet. Name der Sicherheitsdomäne, zu der der Domänenbenutzer gehört. Sie können eine Sicherheitsdomäne mit der Option -sdn oder der Umgebungsvariable INFA_DEFAULT_SECURITY_DOMAIN festlegen. Wenn Sie einen Sicherheitsdomänennamen mit beiden Methoden festlegen, hat die Option -sdn Vorrang. Der Name der Sicherheitsdomäne unterliegt der Groß-/Kleinschreibung.
Wenn die Domäne eine native oder eine LDAP-Authentifizierung verwendet, ist der Standardwert „Nativ“. Wenn die Domäne Kerberos-Authentifizierung verwendet, ist die während der Installation erstellte LDAP-Sicherheitsdomäne der Standardwert. Der Name der Sicherheitsdomäne ist mit dem während der Installation angegebenen Benutzerbereich identisch.
-ResilienceTimeout
-re
timeout_period_in_seconds
Optional. Zeit in Sekunden, in der infacmd versucht, eine Verbindung zur Domäne herzustellen bzw. erneut herzustellen. Sie können den Zeitraum für das Belastbarkeits-Timeout mit der Option -re oder der Umgebungsvariable INFA_CLIENT_RESILIENCE_TIMEOUT festlegen. Wenn Sie einen Zeitraum für das Belastbarkeits-Timeout mit beiden Methoden festlegen, hat die Option -re Vorrang.
-WebService
-ws
web_service
Erforderlich. Name des Webdiensts.
-Options
-o> options
optionen
Geben Sie jede Option durch ein Leerzeichen getrennt ein.

Web-Dienst-Optionen

Verwenden Sie eine bestimmte Syntax für die Eingabe von Web-Dienst-Optionen.
Geben Sie Web-Dienst-Optionen im folgenden Format ein:
... -o option_type.option_name=value
Wenn Sie mehrere Optionen eingeben, trennen Sie diese durch ein Leerzeichen. Zur Eingabe eines Werts, der ein Leerzeichen oder andere nicht-alphanumerische Zeichen enthält, schließen Sie den Wert in Anführungszeichen ein.
In der folgenden Tabelle werden Web-Dienst-Optionen beschrieben:
Option
Beschreibung
WebServiceOptions.startupType
Legt fest, ob der Web-Dienst zur Ausführung aktiviert ist, wenn die Anwendung startet oder wenn Sie den Web-Dienst starten. Geben Sie "enabled" oder "disabled" ein.
WebServiceOptions.traceLevel
Level der in das Web-Dienst-Protokoll zur Laufzeit geschriebenen Fehlermeldungen. Geben Sie eine der folgenden Meldungslevel ein:
  • - AUS
  • - SCHWERWIEGEND
  • - WARNUNG
  • - INFO
  • - FEIN
  • - SUPERFEIN
  • - ALLE
WebServiceOptions.requestTimeout
Maximale Anzahl an Millisekunden, in denen der Data Integration Service ein Operations-Mapping ausführt, bevor die Web-Dienst-Anfrage abläuft. Standardwert ist 3.600.000.
WebServiceOptions.maxConcurrentRequests
Maximale Anzahl an Anfragen, die der Web-Dienst auf einmal verarbeiten kann. Standardwert ist 10.
WebServiceOptions.sortOrder
Sortierreihenfolge, die der Data Integration Service zum Sortieren und Vergleichen von Daten verwendet, wenn er im Unicode-Modus ausgeführt wird. Die Standardeinstellung ist "binär".
WebServiceOptions.EnableTransportLayerSecurity
Gibt an, dass der Web-Dienst HTTPS verwenden muss. Wenn der Data Integration Service nicht zur Verwendung von HTTPS konfiguriert ist, wird der Web-Dienst nicht gestartet. Geben Sie TRUE oder FALSE ein.
WebServiceOptions.EnableWSSecurity
Aktiviert den Data Integration Service zu Validierung der Benutzeranmeldedaten sowie zur Sicherstellung, dass der Benutzer zur Ausführung der Web-Dienst-Operationen berechtigt ist. Geben Sie TRUE oder FALSE ein.
WebServiceOptions.optimizeLevel
Die Optimierungsebene, die der Data Integration Service für das Objekt anwendet. Geben Sie den numerischen Wert ein, der mit der Optimierungsebene verbunden ist, die Sie konfigurieren möchten. Sie können Sie einen der folgenden numerischen Werte eingeben:
  • - 0. Der Datenintegrationsdienst wendet keine Optimierung an.
  • - 1. Der Datenintegrationsdienst wendet die frühe Projektionsoptimierungsmethode an.
  • - 2. Der Datenintegrationsdienst wendet die Optimierungsmethoden „Frühe Projektion“, „Frühe Auswahl“, „Push-Into“ und „Prädikat“ an.
  • - 3. Der Datenintegrationsdienst wendet die Optimierungsmethoden „Kostenbasiert“, „Frühe Projektion“, „Frühe Auswahl“, „Push-Into“, „Prädikat“ und „Semi-Join“ an.
WebServiceOptions.DTMKeepAliveTime
Anzahl der Millisekunden, für die die DTM-Instanz geöffnet bleibt, nachdem sie die letzte Anfrage abgeschlossen hat. Webdienstanfragen für denselben Vorgang können die offene Instanz wiederverwenden. Verwenden Sie die Keep Alive-Zeit, um die Leistung zu erhöhen, wenn die für die Verarbeitung der Anfrage erforderliche Zeit im Vergleich zur Dauer der Initialisierung der DTM-Instanz gering ist. Wenn die Anfrage fehlschlägt, wird die DTM-Instanz beendet.
Muss eine Ganzzahl sein. Eine negative Ganzzahl bedeutet, dass die DTM-Keep Alive-Zeit für den Data Integration Service verwendet wird. 0 bedeutet, dass der Data Integration Service die DTM-Instanz nicht im Speicher beibehält. Standardwert ist -1.