Verwenden von infasetup
infasetup ist ein Befehlszeilenprogramm zum Verwalten von Informatica-Domänen und -Knoten.
Verwenden Sie infasetup zum Ändern der Domänen- und Knoteneigenschaften nach der Installation der Informatica-Dienste mit dem Informatica-Installationsprogramm. Sie können infasetup beispielsweise verwenden, um die Portnummer für einen Knoten zu ändern, nachdem Sie Informatica-Dienste auf dem Knoten installiert haben.
Sie können mit infasetup Domänen sichern, wiederherstellen, definieren und löschen sowie Knoten definieren und aktualisieren.
Ausführen von Befehlen
infasetup wird über die Befehlszeile aufgerufen. Sie können Befehle direkt oder aus einem Skript, einer Batchdatei oder einem anderen Programm ausführen. Unter Windows handelt es sich bei infasetup um eine Batchdatei mit der Erweiterung .bat. Unter UNIX handelt es sich bei infasetup um eine Skriptdatei mit der Erweiterung .sh.
So führen Sie infasetup-Befehle aus:
1 Öffnen Sie die Eingabeaufforderung.
Öffnen Sie unter Windows die Eingabeaufforderung als Administrator. Wenn Sie die Eingabeaufforderung nicht als Administrator öffnen, hat der Windows-Systemadministrator beim Zugriff auf Dateien im Informatica-Installationsverzeichnis möglicherweise Probleme.
2Wechseln Sie an der Eingabeaufforderung zu dem Verzeichnis, in dem sich die ausführbare infasetup-Datei befindet.
Standardmäßig wird infasetup im Verzeichnis <InformaticaInstallationDir>/isp/bin installiert.
3Geben Sie infasetup unter Windows oder infasetup.sh unter UNIX gefolgt vom Befehlsnamen und den erforderlichen Optionen und Argumenten ein. Bei Befehlsnamen spielt die Groß- und Kleinschreibung keine Rolle.
Beispiel:
infasetup(.sh) command_name [-option1] argument_1 [-option2] argument_2...
Befehlsoptionen
Beim Ausführen von infasetup geben Sie Optionen für jeden Befehl gefolgt von den erforderlichen Argumenten ein. Befehlsoptionen wird unter Missachtung der Groß-/Kleinschreibung ein Bindestrich vorangestellt. Argumente folgen der Option.
Folgender Befehl beispielsweise aktualisiert einen Arbeitsknoten mit dem Namen "Node1" und der Adresse "Host1:9090":
infasetup UpdateWorkerNode -nn Node1 -na Host1:9090
Wenn Sie eine der erforderlichen Optionen weglassen oder falsch eingeben, schlägt der Befehl fehl und von infasetup wird eine Fehlermeldung zurückgegeben.
infasetup Befehlsreferenz
infasetup gibt die erfolgreiche oder fehlgeschlagene Ausführung eines Befehls mit einem Rückgabewert an. Rückgabewert (0) gibt an, dass der Befehl erfolgreich ausgeführt wurde. Rückgabewert (-1) gibt an, dass der Befehl fehlgeschlagen ist.
Verwenden Sie den DOS- oder UNIX-echo-Befehl unmittelbar nach Ausführung eines infasetup-Befehls, um den Rückgabewert für den Befehl anzuzeigen:
- •An einer DOS-Shell: echo %ERRORLEVEL%
- •An einer UNIX Bourne- oder Korn-Shell: echo $?
- •An einer UNIX C-Shell: echo $status
Verwenden von Datenbankverbindungsstrings
Einige infasetup-Befehle verwenden Verbindungsstrings, um eine Verbindung zur Domänen-Konfigurationsdatenbank herzustellen. Geben Sie den Host, Port und Dienstnamen der Datenbank als Teil des Verbindungsstrings an.
Sie können Verbindungsstrings mit den folgenden infasetup-Befehlen verwenden:
- •BackupDomain
- •DefineDomain
- •DefineGatewayNode
- •DeleteDomain
- •RestoreDomain
- •UpdateGatewayNode
In der folgenden Tabelle finden Sie eine Auflistung der Verbindungsstringsyntax für die einzelnen unterstützten Datenbanken:
Datenbankname | Verbindungsstring |
|---|
Oracle | Oracle: jdbc:informatica:oracle://host_name:port;SID=sid Oracle RAC: jdbc:informatica:oracle://host_name:port; ServiceName=[Service Name];AlternateServers=(server2:port);LoadBalancing=true |
Microsoft SQL Server | jdbc:informatica:sqlserver://host_name:port; SelectMethod=cursor;DatabaseName=database_name |
IBM DB2 | jdbc:informatica:db2://host_name:port; DatabaseName=database_name |