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Datenintegrationsdienst Queueing

Der Datenintegrationsdienst verwendet eine verteilte Warteschlange, um Jobinformationen solange zu speichern, bis Ressourcen zum Ausführen des Jobs verfügbar sind. Die verteilte Warteschlange wird im Modellrepository gespeichert und gegebenenfalls vom Backup-Knoten oder von allen Knoten im Gitter gemeinsam genutzt.
Wenn Sie einen Zuordnungsjob oder eine Arbeitsablaufzuordnungsaufgabe ausführen, fügt der Datenintegrationsdienst den Job zur Warteschlange hinzu. Der Jobstatus wird im Inhaltsbereich des Administrator Tools als „In Warteschlange eingereiht“ angezeigt. Wenn Ressourcen verfügbar sind, entnimmt der Datenintegrationsdienst der Warteschlange einen Job und führt ihn aus.
Die folgende Abbildung zeigt den Speicherort der verteilten Warteschlange:
Stellen Sie sich folgenden Warteschlangenprozess vor:
  1. 1Ein Client übermittelt eine Jobanfrage an den Datenintegrationsdienst, der Jobmetadaten in der verteilten Warteschlange speichert.
  2. 2Stehen dem Datenintegrationsdienstknoten Ressourcen zur Verfügung, ruft der Datenintegrationsdienst den Job aus der Warteschlange ab und sendet ihn zur Verarbeitung an den verfügbaren Knoten.
  3. 3Fällt ein Knoten während der Ausführung eines Jobs aus, kann für den Job ein Failover auf einen anderen Knoten durchgeführt werden. Jeder Backup-Knoten oder Knoten im Gitter kann Jobs aus der Warteschlange übernehmen.
  4. 4Der unterbrochene Job wird auf dem neuen Knoten ausgeführt.
Wenn Sie einen Job ausführen, der nicht in die Warteschlange eingereiht werden kann, beginnt der Datenintegrationsdienst sofort mit der Ausführung des Jobs. Stehen nicht genügend Ressourcen zur Verfügung, schlägt der Job fehl. Der Job muss dann erneut ausgeführt werden, wenn entsprechende Ressourcen verfügbar sind.
Die folgenden Jobs können nicht in die Warteschlange eingereiht werden:
Sie können den Befehl infacmd ms abortAllJobs verwenden, um alle Jobs in der Warteschlange abzubrechen, oder mit dem Befehl infacmd ms purgeDatabaseWorkTables die Warteschlange löschen.