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Interactive Data Preparation Service – Eigenschaften

Um die Eigenschaften des Interactive Data Preparation Service anzuzeigen, wählen Sie den Dienst im Domänennavigator aus und klicken Sie auf die Ansicht „Eigenschaften“. Sie können die Eigenschaften bearbeiten, indem Sie im entsprechenden Bereich auf das Bleistiftsymbol klicken, während der Dienst ausgeführt wird. Sie müssen den Dienst aber neu starten, damit die Eigenschaften wirksam werden. Sie können die folgenden Eigenschaften des Interactive Data Preparation Service konfigurieren:

Allgemeine Eigenschaften

Zu den allgemeinen Eigenschaften für den Interactive Data Preparation Service gehören der Name, die Beschreibung, die Lizenz und der Knoten in der Informatica-Domäne, in der der Dienst ausgeführt wird.
Um die allgemeinen Eigenschaften zu bearbeiten, klicken Sie auf das Bleistiftsymbol im Bereich „Allgemeine Eigenschaften“. Bearbeiten Sie im Fenster Allgemeine Eigenschaften bearbeiten die Pflichtfelder.
In der folgenden Tabelle werden die allgemeinen Eigenschaften für den Dienst beschrieben:
Eigenschaft
Beschreibung
Name
Name des Interactive Data Preparation Service. Der Name unterliegt nicht der Groß-/Kleinschreibung und muss innerhalb der Domäne eindeutig sein. Er darf weder mehr als 128 Zeichen enthalten noch mit @ beginnen. Außerdem darf er weder Leerzeichen noch die folgenden Sonderzeichen enthalten: ` ~ % ^ * + = { } \ ; : ' " / ? . , < > | ! ( ) ] [
Beschreibung
Beschreibung des Diensts. Die Beschreibung darf nicht mehr als 765 Zeichen enthalten.
Lizenz
Das Lizenzobjekt mit der Data-Lake-Option, das die Nutzung des Diensts ermöglicht.
Knoten
Name des Knotens, auf dem der Dienst ausgeführt wird.
Knotenzuweisung
Knotentyp in der Informatica-Domäne, in der der Dienst ausgeführt wird. Wählen Sie Einzelknoten, wenn auf dem Knoten ein einzelner Dienstprozess ausgeführt wird, oder Primäre und Backup-Knoten, wenn auf jedem Knoten ein Dienstprozess für hohe Verfügbarkeit aktiviert ist. Es wird jedoch jeweils nur ein einzelner Prozess ausgeführt, während die anderen Prozesse im Standby-Status bleiben.
Die Option Primäre und Backup-Knoten steht je nach Lizenzkonfiguration zur Auswahl zur Verfügung.
Der Standardwert ist „Einzelknoten“.
Backup-Knoten
Wenn die Lizenz hohe Verfügbarkeit einschließt, sind dies die Knoten, auf denen der Dienst ausgeführt werden kann, wenn der primäre Knoten nicht verfügbar ist.
Gitter
Wenn Sie „Gitter“ als Knotenzuweisung festgelegt haben, wählen Sie das Gitter aus, das Sie für den Interactive Data Preparation Service verwenden möchten.
Ein Gitter gewährleistet horizontale Skalierbarkeit. Die verbesserte Skalierbarkeit unterstützt eine leistungsstarke, interaktive Datenvorbereitung bei steigendem Datenvolumen und erhöhter Benutzerzahl. Jedem Benutzer wird im Round-Robin-Verfahren ein Knoten im Gitter zugeordnet, um die Last auf die Knoten zu verteilen.

Optionen für das Datenvorbereitungs-Repository

Um die Optionen für das Datenvorbereitungs-Repository zu bearbeiten, klicken Sie auf das Bleistiftsymbol im Bereich „Optionen für das Datenvorbereitungs-Repository“. Bearbeiten Sie im Fenster Optionen für das Datenvorbereitungs-Repository bearbeiten die Pflichtfelder.

Oracle

  1. 1Um eine Oracle-Datenbank für das Datenvorbereitungs-Repository zu verwenden, wählen Sie Oracle als Datenbanktyp aus.
  2. 2Geben Sie die Verbindungseigenschaften für die Datenbank ein.
  3. In der folgenden Tabelle werden die Verbindungseigenschaften beschrieben:
    Eigenschaft
    Beschreibung
    Benutzername der Datenbank
    Konto des Datenbankbenutzers, das für die Verbindung zum Datenvorbereitungs-Repository verwendet wird.
    Passwort des Datenbankbenutzers
    Passwort für das Benutzerkonto der Datenvorbereitungs-Repository-Datenbank.
    Verbindungszeichenfolge
    Die JDBC-Verbindungszeichenfolge für die Verbindung zur Datenbank. Formatieren Sie die Zeichenfolge wie folgt:
    jdbc:informatica:oracle://<database host name>:<port>;ServiceName=<service name>
    Sichere JDBC-Parameter
    Liste der sicheren Datenbankparameter zum Herstellen der Verbindung mit der Datenbank. Formatieren Sie die Parameter wie folgt:
    EncryptionMethod=SSL;HostNameInCertificate=<secure database host name>;ValidateServerCertificate=true

MySQL

  1. 1Wenn Sie eine MySQL- oder eine MariaDB-Datenbank für das Datenvorbereitungs-Repository verwenden möchten, wählen Sie MySQL als Datenbanktyp.
  2. 2Geben Sie die Verbindungseigenschaften für die Datenbank ein.
  3. In der folgenden Tabelle werden die Verbindungseigenschaften beschrieben:
    Eigenschaft
    Beschreibung
    Benutzername der Datenbank
    Datenbankbenutzerkonto, das für die Verbindung mit der Datenbank verwendet werden soll.
    Passwort des Datenbankbenutzers
    Passwort für das Benutzerkonto der Datenvorbereitungs-Repository-Datenbank.
    Hostname der Datenbank
    Hostname des Computers, auf dem die Datenbank gehostet wird.
    Portnummer der Datenbank
    Portnummer für die Datenbank.
    Schemaname
    Schema- oder Datenbankname der Datenvorbereitungs-Repository-Datenbank.
    Verbindungszeichenfolge
    Verbindungszeichenfolge zur Anmeldung bei der Datenbank.
    Um eine Verbindung zu einer ungesicherten Datenbank herzustellen, verwenden Sie folgende Zeichenfolge:
    jdbc:mysql://<database host name>:<port>
    Die Verbindungszeichenfolge ist optional, wenn Sie eine Verbindung zu einer ungesicherten Datenbank herstellen.
    Um eine Verbindung zu einer SSL-fähigen Datenbank herzustellen, verwenden Sie folgende Zeichenfolge:
    verifyServerCertificate=true&useSSL=true&requireSSL=true
    Sichere JDBC-Parameter
    Die Zeichenfolge, die den Pfad und Dateinamen für die Truststore-Datei und das Truststore-Passwort der Datenbank enthält. Formatieren Sie die Zeichenfolge wie folgt:
    trustCertificateKeyStoreUrl=file://<truststore path/truststore file name>&trustCertificatekeyStorePassword=<truststore password>

Speicheroptionen für Datenvorbereitung

Mit den Speicheroptionen für die Datenvorbereitung können Sie den lokalen Speicher und den HDFS-Speicherort für die Datenpersistenz angeben.
Um die Speicheroptionen für die Datenvorbereitung zu bearbeiten, klicken Sie auf das Bleistiftsymbol im Bereich „Speicheroptionen für Datenvorbereitung“. Bearbeiten Sie im Fenster Speicheroptionen für Datenvorbereitung bearbeiten die Pflichtfelder.
In der folgenden Tabelle werden die Speicheroptionen für die Datenvorbereitung beschrieben:
Eigenschaft
Beschreibung
Lokaler Speicherort
Verzeichnis zum Speichern der Datenvorbereitungsdatei auf dem Knoten, auf dem der Dienst ausgeführt wird.
Permanenter Speichertyp
Speichertyp für die Datenvorbereitungsdatei.
Permanente Speicherverbindung
Verbindung zur Speicherung der Datenvorbereitungsdatei.
Permanenter Speicherort
Speicherort für die Speicherung der Datenvorbereitungsdatei. Wenn die Verbindung zum lokalen Speicherort fehlschlägt, stellt der Dienst Datenvorbereitungsdateien aus dem Speicherort wieder her.
Wenn der Hadoop-Cluster Kerberos-Authentifizierung verwendet, muss der Benutzername für den Identitätswechsel über Lese-, Schreib- und Ausführungsberechtigungen für das Verzeichnis im HDFS-Speicherort verfügen. Der Standardspeicherort ist: /datalake/dps_durable_storage.
Hadoop-Authentifizierungsmodus
Sicherheitsmodus des Hadoop-Clusters für die Datenvorbereitungsspeicherung. Wenn der Hadoop-Cluster die Kerberos-Authentifizierung verwendet, müssen Sie die erforderlichen Hadoop-Sicherheitseigenschaften für den Cluster festlegen.

Protokollierungsoptionen

Zu den Protokollierungsoptionen zählen die Eigenschaften für den Schweregrad des Dienstprotokolls. Konfigurieren Sie die Protokollschweregrad-Eigenschaft, um die Protokollierungsebene festzulegen.
Um die Protokollierungsoptionen für die Datenvorbereitung zu bearbeiten, klicken Sie auf das Bleistiftsymbol.
In der folgenden Tabelle werden die Protokollierungsoptionen für die Datenvorbereitung beschrieben:
Eigenschaft
Beschreibung
Protokollschweregrad
Schweregrad von Nachrichten, die in die Protokolle aufgenommen werden sollen. Wählen Sie einen der folgenden Werte aus:
  • - FATAL. Schreibt FATAL-Meldungen in das Protokoll. Zu FATAL-Meldungen gehören nicht behebbare Systemfehler, die bewirken, dass der Dienst beendet wird oder nicht mehr verfügbar ist.
  • - ERROR. Schreibt FATAL- und ERROR-Codemeldungen in das Protokoll. Zu ERROR-Meldungen gehören Verbindungsfehler, Fehler beim Speichern oder Abrufen von Metadaten, Dienstfehler.
  • - WARNING. Schreibt FATAL-, WARNING- und ERROR-Meldungen in das Protokoll. WARNING-Fehler beinhalten wiederherstellbare Systemfehler oder Warnungen.
  • - INFO. Schreibt FATAL-, INFO-, WARNING- und ERROR-Meldungen in das Protokoll. INFO-Meldungen beinhalten System- und Dienständerungsmeldungen.
  • - TRACE. Schreibt FATAL-, TRACE-, INFO-, WARNING- und ERROR-Meldungen in das Protokoll. In TRACE-Meldungen werden fehlerhafte Benutzeranfragen protokolliert.
  • - DEBUG. Schreibt FATAL-, DEBUG-, TRACE-, INFO-, WARNING- und ERROR-Meldungen in das Protokoll. DEBUG-Meldungen sind Benutzeranfrageprotokolle.
Protokollverzeichnis
Speicherort des Verzeichnisses für Protokolldateien.

Erweiterte Dienstoptionen

Um die erweiterten Dienstoptionen zu bearbeiten, klicken Sie auf das Bleistiftsymbol.
In der folgenden Tabelle werden die erweiterten Dienstoptionen beschrieben:
Eigenschaft
Beschreibung
Regelausnahme aktivieren
Legen Sie „True“ fest, um die Regelausführung zu aktivieren.
Name des Modellrepository-Diensts
Name des Modellrepository-Diensts. Der Name unterliegt nicht der Groß-/Kleinschreibung und muss innerhalb der Domäne eindeutig sein. Er darf weder mehr als 128 Zeichen enthalten noch mit @ beginnen. Außerdem darf er weder Leerzeichen noch die folgenden Sonderzeichen enthalten: ` ~ % ^ * + = { } \ ; : ' " / ? . , < > | ! ( ) ] [Nachdem Sie den Dienst erstellt haben, können Sie seinen Namen nicht mehr ändern.
Name des Modellrepository-Dienstbenutzers
Benutzername zum Zugriff auf den Modellrepository-Dienst.
Passwort für den Modellrepository-Dienst
Passwort für den Zugriff auf den Modellrepository-Dienst.
Sicherheitsdomäne
Wählen Sie die Sicherheitsdomäne für den Zugriff auf den Modellrepository-Dienst aus.
Datenintegrationsdienstname
Name des Datenintegrationsdiensts.

Benutzerdefinierte Eigenschaften

Konfigurieren Sie benutzerdefinierte Eigenschaften, die für bestimmte Umgebungen eindeutig sind. In speziellen Fällen ist die Anwendung von benutzerdefinierten Eigenschaften erforderlich.
Wenn Sie eine benutzerdefinierte Eigenschaft definieren, geben Sie den Eigenschaftennamen und einen Anfangswert ein. Definieren Sie die benutzerdefinierten Eigenschaften nur auf Anforderung des globalen Kundensupports von Informatica.
Um die benutzerdefinierten Eigenschaften anzuzeigen, wählen Sie den Dienst im Domänennavigator aus und klicken Sie auf die Ansicht „Eigenschaften“. Sie können die Eigenschaften ändern, während der Dienst ausgeführt wird, aber Sie müssen den Dienst neu starten, damit die Eigenschaften wirksam werden.
Um die benutzerdefinierten Eigenschaften zu bearbeiten, klicken Sie auf das Bleistiftsymbol im Bereich „Benutzerdefinierte Eigenschaften“. Bearbeiten Sie im Fenster Benutzerdefinierte Eigenschaften bearbeiten die Pflichtfelder.