Anwendungsdienste
Bei Anwendungsdiensten handelt es sich um serverbasierte Funktionen.
Anwendungsdienste umfassen Dienste, die Sie erstellen, und Systemdienste, die bei Erstellung der Domäne für Sie erstellt werden. Ein Systemdienst kann in der Domäne eine einzelne Instanz haben.
Anwendungsdienste umfassen folgende Dienste:
- •Analyst-Dienst
- •Katalogdienst
- •Cluster-Dienst
- •Datenintegrationsdienst
- •Modellrepository-Dienst
Beim Konfigurieren eines Anwendungsdienstes benennen Sie einen Knoten, auf dem der Dienstprozess ausgeführt werden soll. Wenn der Dienstprozess ausgeführt wird, weist der Dienstmanager eine Portnummer in dem Portnummernbereich zu, der dem Knoten zugeordnet wurde.
Der Dienstprozess ist die Laufzeitdarstellung eines auf einem Knoten ausgeführten Diensts. Wie viele Prozesse gleichzeitig ausgeführt werden können, richtet sich nach dem Diensttyp.
Haben Sie die Hochverfügbarkeitsoption, können Sie einen Dienst auf mehreren Knoten ausführen. Geben Sie an, auf welchem Primärknoten der Dienst laufen soll. Alle übrigen Knoten sind Backup-Knoten für den Dienst. Steht der Primärknoten nicht zur Verfügung, wird der Dienst auf einem Backup-Knoten ausgeführt. Sie können Alarmmeldungen abonnieren, um bei einem Dienstprozess-Failover eine Benachrichtigung zu erhalten.
Falls Sie nicht über die Hochverfügbarkeitsoption verfügen sollten, konfigurieren Sie einen Dienst für die Ausführung auf einem Knoten. Wenn Sie den Dienst mehreren Knoten zuweisen, wird der Dienst nicht gestartet.
Analyst-Dienst
Der Analyst-Dienst ist ein Anwendungsdienst, der die Anwendung Informatica Analyst in der Informatica-Domäne ausführt. Der Analyst-Dienst verwaltet die Verbindungen zwischen Dienstkomponenten und den Benutzern, die sich bei Informatica Analyst anmelden. Der Analyst-Dienst stellt eine Verbindung zu einem Datenintegrationsdienst, einem Modellrepository-Dienst, einem Metadata Manager- und einem Suchdienst her. Der Analyst-Dienst gibt weiterhin ein Cache-Verzeichnis für Einfachdateien sowie ein Verzeichnis für Exportdateien des Unternehmensglossars an.
Wenn Sie den Analyst-Dienst konfigurieren, verbinden Sie ihn mit einem Datenintegrationsdienst, um Profile, Scorecards und Mapping-Spezifikationen auszuführen. Sie können den Analyst-Dienst auch mit einem Datenintegrationsdienst verbinden, der Human-Aufgaben ausführt. Verbinden Sie den Analyst-Dienst mit einem Modellrepository-Dienst, um ein Modellrepository anzugeben.
Geben Sie ein Cache-Verzeichnis für Einfachdateien zum Speichern von temporären Daten aus Einfachdateien an, die von Ihnen hochgeladen werden. Geben Sie ein Unternehmensglossarverzeichnis zum Speichern temporärer Dateien an, die Sie aus Business Glossary exportieren.
Cluster-Dienst
Der Informatica-Cluster-Dienst ist ein Anwendungsdienst, der alle zugehörigen Dienste ausführt und verwaltet, die zum Ausführen des Enterprise Data Catalog in der Informatica-Domäne erforderlich sind. Zu den zugehörigen Diensten gehören Mongo DB, Nomad, Solr, PostgreSQL und ZooKeeper.
In der folgenden Tabelle sind die unterstützten Methoden und Algorithmen aufgeführt:
Methode | Algorithmus |
|---|
Schlüsselaustausch | - - diffie-hellman-group-exchange-sha1
- - diffie-hellman-group1-sha1
- - diffie-hellman-group14-sha1
- - diffie-hellman-group-exchange-sha256
- - ecdh-sha2-nistp256
- - ecdh-sha2-nistp384
- - ecdh-sha2-nistp521
|
Chiffrieren | - - blowfish-cbc
- - 3des-cbc
- - aes128-cbc
- - aes192-cbc
- - aes256-cbc
- - aes128-ctr
- - aes192-ctr
- - aes256-ctr
- - 3des-ctr
- - arcfour
- - arcfour128
- - arcfour256
|
MAC | - - hmac-md5
- - hmac-sha1
- - hmac-md5-96
- - hmac-sha1-96
|
Host-Schlüsseltyp | - - ssh-dss
- - ssh-rsa
- - ecdsa-sha2-nistp256
- - ecdsa-sha2-nistp384
- - ecdsa-sha2-nistp521
|
Katalogdienst
Der Katalogdienst ist ein Anwendungsdienst, der Enterprise Data Catalog in der Informatica-Domäne ausführt. Der Katalogdienst verwaltet die Verbindungen zwischen Dienstkomponenten und den Benutzern, die über Zugriff auf Enterprise Data Catalog und Catalog Administrator verfügen.
Der Katalog stellt eine indizierte Bestandsliste aller konfigurierten Datenobjekte in einem Unternehmen dar. Im Katalog befinden sich Metadaten und statistische Informationen, wie z. B. Profilstatistiken, Datenobjektbewertungen, Datendomänen und Datenbeziehungen.
Herstellen einer Verbindung des MetaDex-Servers mit dem Katalogdienst
Konfigurieren Sie vor dem Ausführen von MetaDex-Konfigurationen den MetaDex-Server, um eine Verbindung zum Katalogdienst herzustellen.
1Melden Sie sich beim MetaDex-Tool an.
2Klicken Sie in der Kopfzeile des MetaDex-Tools auf Verwaltung > EDC-Instanz.
Die Seite EDC-Instanz mit den vordefinierten Verbindungsvariablen und Informationen zur Variablenherkunft wird angezeigt (siehe folgenden Abbildung):
3Klicken Sie auf das Symbol Bearbeiten rechts neben jeder Variable.
Das Dialogfeld Globale Variable bearbeiten wird geöffnet.
4Geben Sie die Werte für die folgenden Variablen ein:
Name | Beschreibung |
|---|
EDC_URL | Der Hostname und die Portnummer des Catalog-Diensts im folgenden Format: <host>:<port> |
EDC_USER | Der für den Katalogadministratorbenutzer konfigurierte Benutzername. |
EDC_PASSWORD | Das für den Katalogadministratorbenutzer konfigurierte Passwort. Klicken Sie beim Hinzufügen des Passworts auf das Symbol Passwort ausblenden. |
5Klicken Sie auf Speichern.
Das Dialogfeld Globale Variable bearbeiten wird geschlossen.
6Testen Sie die Lizenz und laden Sie sie erneut.
Datenvorschau und Bereitstellung aktivieren
Konfigurieren Sie zum Aktivieren der Datenvorschau und -bereitstellung benutzerdefinierte Eigenschaften für den Katalogdienst in der Informatica Administrator-Konsole.
Konfigurieren Sie die folgenden benutzerdefinierten Eigenschaften für den Katalogdienst:
Name | Wert |
|---|
LdmCustomOptions.enableDataProvision | true |
LdmCustomOptions.provision.ics.master.app.url | URL der Informatica Intelligent Cloud Services-Organisationen |
HINWEIS: Wenn Sie keine gültige URL der Informatica Intelligent Cloud Services-Organisationen für die benutzerdefinierte Eigenschaft LdmCustomOptions.provision.ics.master.app.url angeben, wird in der Informatica Administrator-Konsole folgende Standard-URL von Informatica Intelligent Cloud Services verwendet: https://dm-us.informaticacloud.com/.
Anforderungen für die Repository-Datenbank für Data Asset Analytics
Die Repository-Datenbank für Data Asset Analytics speichert die im Katalog erfassten Analyseinformationen. Die Analyseinformationen werden in Form von Berichten und Statistikdaten auf der Registerkarte Data Asset Analytics in Enterprise Data Catalog angezeigt. Auf die Registerkarte Data Asset Analytics können Sie zugreifen, nachdem Sie Data Asset Analytics im Katalogdienst konfiguriert und den Benutzern die erforderlichen Berechtigungen für den Zugriff auf die Registerkarte zugewiesen haben.
Sie können eine der folgenden Datenbanken als Repository-Datenbank für Data Asset Analytics konfigurieren:
- •Oracle
- •Microsoft SQL Server
- •PostgreSQL
Oracle-Datenbankanforderungen
Führen Sie die folgenden Schritte aus, bevor Sie Oracle als Repository-Datenbank konfigurieren:
- 1Erstellen Sie einen Benutzernamen und ein Passwort, um mit dem Befehl CREATE USER <Database schema> auf die Oracle-Datenbank zuzugreifen.
- 2Führen Sie die folgenden Befehle aus, um die notwendigen Benutzerrechte bereitzustellen:
GRANT CONNECT TO <Database schema>;
GRANT RESOURCE TO <Database schema>;
GRANT CREATE VIEW TO <Database schema>;
GRANT CREATE MATERIALIZED VIEW TO <Database schema>;
GRANT UNLIMITED TABLESPACE TO <Database schema>;
Wenn Sie die unbegrenzte Tablespace-Berechtigung nicht erteilen möchten, führen Sie alternativ den Befehl ALTER USER <Database schema> QUOTA <Size> ON <Tablespace name>; aus
Microsoft SQL Server-Datenbankanforderungen
Führen Sie die folgenden Schritte aus, bevor Sie Microsoft SQL Server als Repository-Datenbank konfigurieren:
- 1Verwenden Sie das dbo-Schema für SQL Server.
- 2Führen Sie die folgenden Befehle aus, um die Datenbank, den Benutzernamen und das Passwort zu erstellen und dem Benutzer die erforderlichen Berechtigungen zuzuweisen:
USE master
GO
CREATE DATABASE <New database name>;
GO
use <New database name>
CREATE LOGIN <New login name> WITH PASSWORD = '<Password>';
CREATE USER <New user name> FOR LOGIN <New login name> WITH DEFAULT_SCHEMA = [dbo];
GRANT CREATE TABLE TO <New user name>;
GRANT CREATE VIEW TO <New user name>;
GRANT SELECT, ALTER, INSERT, DELETE, UPDATE on schema::dbo to <New user name> ;
GRANT REFERENCES to <New user name>;
PostgreSQL-Datenbankanforderungen
Führen Sie die folgenden Schritte aus, bevor Sie PostgreSQL als Repository-Datenbank konfigurieren:
- 1Verwenden Sie das öffentliche Schema für PostgreSQL.
- 2Erstellen Sie die Anmeldedaten für den Zugriff auf die Datenbank anhand des folgenden Befehls: CREATE USER <New user name> WITH PASSWORD '<Password>';
HINWEIS: Stellen Sie sicher, dass Sie einen Benutzernamen auswählen, der sich vom Namen des Datenbankschemas unterscheidet.
- 3Erstellen Sie die Datenbank und weisen Sie den erstellten Benutzernamen als Besitzer zu. Verwenden Sie folgenden Befehl zum Abschließen dieses Schritts: CREATE DATABASE <NEW db NAME> owner=<New user name>;
- 4Nachdem Sie eine Verbindung zur Datenbank hergestellt haben, führen Sie den Befehl SHOW search_path aus. Der Befehl muss den Wert <User>, public zurückgeben.
Datenbankanforderungen für das Data Flow Analytics-Repository
Data Flow Analytics stellt eine Verbindung zur PowerCenter-Datenquelle her, um Zuordnungen abzurufen und Analysen für die Zuordnungen durchzuführen. Die statistischen Informationen aus den Analysen werden auf der Registerkarte Data Flow Analytics im Enterprise Data Catalog-Tool angezeigt. Erstellen Sie ein Datenbankbenutzerkonto und konfigurieren Sie die erforderlichen Leseberechtigungen für das Konto. Nach der Erstellung des Kontos können Sie Data Flow Analytics für die PowerCenter-Ressource mithilfe des Catalog Administrator-Tools konfigurieren.
Verwenden Sie die folgenden Richtlinien, wenn Sie das Datenbankbenutzerkonto für das PowerCenter-Repository erstellen.
Oracle-Datenbankanforderungen
Führen Sie die folgenden Schritte aus, bevor Sie Oracle als PowerCenter-Datenquelle für Data Flow Analytics konfigurieren:
- 1Erstellen Sie einen Benutzernamen und ein Passwort, um mit dem Befehl CREATE USER <Database schema> IDENTIFIED BY <database schema> auf die Datenbank zuzugreifen.
- 2Führen Sie die folgenden Befehle aus, um dem Datenbankbenutzer die erforderlichen Berechtigungen zu erteilen:
GRANT CONNECT TO <Database schema>;
GRANT SELECT ON <PowerCenter repository schema>.OPB_WFLOW_RUN TO <Database schema>;
GRANT SELECT ON <PowerCenter repository schema>.OPB_SUBJECT TO <Database schema>;
- 3Führen Sie die folgenden Befehle aus, um Synonyme für die Tabellen zum Abfragen der Ausführungsdetails des Arbeitsablaufs zu erstellen:
CREATE synonym <Database schema>.OPB_WFLOW_RUN FOR <PCRS schema>.OPB_WFLOW_RUN;
CREATE synonym <Database schema>.OPB_SUBJECT FOR <PCRS schema>.OPB_SUBJECT;
Microsoft SQL Server-Datenbankanforderungen
Führen Sie die folgenden Schritte aus, bevor Sie Microsoft SQL Server als PowerCenter-Datenquelle für Data Flow Analytics konfigurieren:
- 1Führen Sie die folgenden Befehle aus, um einen Benutzernamen und ein Passwort für den Zugriff auf die Datenbank zu erstellen:
USE <PowerCenter repository name>
CREATE LOGIN <New login name> WITH PASSWORD='<Password>';
CREATE USER <New user name> FOR LOGIN <New login name>;
- 2Führen Sie die folgenden Befehle aus, um dem Datenbankbenutzer die erforderlichen Berechtigungen zu erteilen:
GRANT SELECT ON OPB_SUBJECT TO <New user name>;
GRANT SELECT ON OPB_WFLOW_RUN TO <New user name>
IBM DB2-Datenbankanforderungen
Führen Sie die folgenden Schritte aus, bevor Sie IBM DB2 als PowerCenter-Datenquelle für Data Flow Analytics konfigurieren:
- 1Melden Sie sich als Root-Benutzer bei dem Computer an, auf dem die IBM DB2-Datenbank gehostet wird, und erstellen Sie ein neues Benutzerkonto auf dem Computer.
- 2Führen Sie die folgenden Befehle aus, um dem Datenbankbenutzer die erforderlichen Berechtigungen zu erteilen:
GRANT CONNECT ON <PowerCenter repository name> TO USER <Database user name>;
GRANT SELECT ON TABLE <PowerCenter repository name>."OPB_WFLOW_RUN" TO USER <Database user name>;
GRANT SELECT ON TABLE <PowerCenter repository name>."OPB_SUBJECT" TO USER <Database user name>;
- 3Führen Sie die folgenden Befehle aus, um Aliase für die Tabellen zum Abfragen der Ausführungsdetails des Arbeitsablaufs zu erstellen:
CREATE ALIAS <Database user name>.OPB_WFLOW_RUN FOR <PowerCenter repository name>.OPB_WFLOW_RUN;
CREATE ALIAS <Database user name>.OPB_SUBJECT FOR <PowerCenter repository name>.OPB_SUBJECT;
Sybase
Führen Sie die folgenden Schritte aus, bevor Sie Sybase als PowerCenter-Datenquelle für Data Flow Analytics konfigurieren:
- 1Melden Sie sich als Administrator bei einem Sybase-Client an und führen Sie die folgenden Befehle aus, um einen Benutzernamen und ein Passwort für den Zugriff auf die Datenbank zu erstellen:
sp_addlogin <New login name>, <Password>
use <PowerCenter repository name>
sp_adduser <New login name>, <New user name>
- 2Führen Sie die folgenden Befehle aus, um dem Datenbankbenutzer die erforderlichen Berechtigungen zu erteilen:
GRANT SELECT TO <New user name>
GRANT CREATE VIEW TO <New user name>
- 3Führen Sie die folgenden Befehle aus, um Ansichten für die Tabellen zum Abfragen der Ausführungsdetails des Arbeitsablaufs zu erstellen:
CREATE VIEW <Database user name>.OPB_WFLOW_RUN as select * from <PowerCenter repository schema>.OPB_WFLOW_RUN
CREATE VIEW <Database user name>.OPB_SUBJECT as select * from <PowerCenter repository schema>.OPB_SUBJECT
PostgreSQL
Führen Sie die folgenden Schritte aus, bevor Sie PostgreSQL als PowerCenter-Datenquelle für Data Flow Analytics konfigurieren:
- 1Erstellen Sie mithilfe des Befehls CREATE USER <Database user name> WITH PASSWORD '<Database user name>‘ einen Benutzernamen und ein Passwort für den Zugriff auf die Datenbank.
- 2Erstellen Sie mithilfe des Befehls CREATE ROLE <Role name> eine Rolle.
- 3Führen Sie die folgenden Befehle aus, um dem Benutzer die erforderlichen Berechtigungen zu erteilen:
GRANT <role name> TO <Database user name>;
GRANT CONNECT ON DATABASE "<PowerCenter repository name>" to <Role name>;
GRANT USAGE ON SCHEMA <PowerCenter repository schema> TO <Role name>;
GRANT SELECT ON OPB_WFLOW_RUN TO <Role name>;
GRANT SELECT ON OPB_SUBJECT TO <Role name>;
Content-Managementdienst
Der Content-Managementdienst ist ein Anwendungsdienst für die Verwaltung von Referenzdaten. Ein Referenzdatenobjekt enthält einen Satz von Datenwerten, die Enterprise Data Catalog beim Ausführen der Datendomänenerkennung für Quelldaten sucht. Die Datendomänenerkennung ermittelt abgeleitete Geschäftssemantiken auf der Basis von Spaltendaten. Beispiele hierfür sind Sozialversicherungsnummer, Telefonnummer und Kreditkartennummer.
Der Content-Management-Dienst verwendet den Datenintegrationsdienst zum Ausführen von Mappings, die Daten zwischen Referenztabellen und externen Datenquellen übertragen.
Data Integration Service
Der Data Integration Service ist ein Anwendungsdienst, der Datenintegrationsaufgaben für Informatica Analyst, Informatica Developer und externe Clients übernimmt. Zu den Datenintegrationsaufgaben gehören die Datenvorschau, die Ausführung von Profilen, SQL-Datendiensten, Web-Diensten und Mappings.
Wenn Sie einen Befehl aus der Befehlszeile oder einem externen Client ausgegeben haben, um SQL-Datendienste und Mappings in einer Anwendung auszuführen, sendet der Befehl die Anfrage an den Data Integration Service.
Sie können den Datenintegrationsdienst zur Ausführung auf den folgenden Domänenobjekten konfigurieren:
- Auf Knoten
- Falls Ihre Lizenz hohe Verfügbarkeit umfasst, können Sie den Dienst so konfigurieren, dass er auf mehreren Knoten ausgeführt wird. Standardmäßig wird der Dienst auf dem Primärknoten ausgeführt. Steht der Primärknoten nicht zur Verfügung, wird der Dienst auf einem Backup-Knoten ausgeführt. Wenn der Dienstprozess fehlschlägt oder der Knoten nicht mehr verfügbar ist, führt der Dienst ein Failover auf einen anderen Knoten aus. Falls Ihre Lizenz keine hohe Verfügbarkeit umfasst, können Sie den Dienst so konfigurieren, dass er auf einem Knoten ausgeführt wird.
- In einem Gitter
- Falls Ihre Lizenz Gitter umfasst, können Sie den Dienst zur Ausführung in einem Gitter konfigurieren. Ein Gitter ist ein Alias, das einer Gruppe von Knoten zugewiesen ist. Der Datenintegrationsdienst sendet Jobs an die verfügbaren Knoten, die dem Gitter zugewiesen sind. Wenn der Datenintegrationsdienst in einem Gitter ausgeführt wird, bleibt der Dienst verfügbar, falls ein Dienstprozess fehlschlägt oder ein Knoten nicht mehr verfügbar ist.
Modellrepository-Dienst
Der Modellrepository-Dienst ist ein Anwendungsdienst, der das Modellrepository verwaltet. Das Modellrepository ist eine relationale Datenbank zur Speicherung der Metadaten für Projekte, die in Informatica Analyst und Informatica Developer erstellt wurden. Das Modellrepository speichert auch Laufzeit- und Konfigurationsinformationen für Anwendungen, die in einem Data Integration Service bereitgestellt wurden.
Der Modellrepository-Dienst lässt sich für die Ausführung auf nur einem Knoten konfigurieren. Der Modellrepository-Dienst ist kein Dienst mit hoher Verfügbarkeit. Dennoch können Sie mehrere Modellrepository-Dienste auf demselben Knoten ausführen. Wenn der Modellrepository-Dienst fehlerhaft ausgeführt wird, erfolgt der automatische Neustart auf demselben Knoten.