Was ist neu in dieser Version
Anwendungsdienste
In diesem Abschnitt werden die neuen Anwendungsdienstfunktionen in Version 10.2 HotFix 1 erläutert.
Modellrepository-Dienst
Git-Versionskontrollsystem
Ab Version 10.2 HotFix 1 können Sie das Modellrepository in ein Git-Versionskontrollsystem integrieren. Git ist ein verteiltes Versionskontrollsystem. Wenn Sie ein Objekt auschecken und einchecken, wird eine Kopie der Version im lokalen Repository und auf dem Git-Server gespeichert. Wenn der Git-Server ausfällt, behält das lokale Repository alle Versionen des Objekts.
Weitere Informationen finden Sie im Kapitel „Modellrepository-Dienst“ im Anwendungsdienst-Handbuch zu Informatica 10.2 HotFix 1.
Business Glossary
In diesem Abschnitt werden die neuen Business Glossary-Funktionen in Version 10.2 HotFix 1 erläutert.
Glossarobjekte als reinen Text importieren
Ab Version 10.2 HotFix 1 können Sie Geschäftsglossarobjekte als reinen Text in das Analyst Tool importieren.
Weitere Informationen zum Exportieren und Importieren von Glossarobjekten finden Sie im Kapitel „Glossar-Administration“ im Informatica 10.2 HotFix 1 Business Glossary-Handbuch.
Befehlszeilenprogramme
In diesem Abschnitt werden neue Befehle in Version 10.2 HotFix 1 erläutert.
infacmd isp-Befehle
In der folgenden Tabelle werden neue infacmd isp-Befehle beschrieben:
Befehl | Beschreibung |
|---|
PingDomain | Pingt eine Domäne, einen Dienst, einen Domänen-Gateway-Host oder einen Knoten. |
ListPasswordRules | Listet die Regeln zum Festlegen komplexer Passwörter auf. |
ListWeakPasswordUsers | Listet die Benutzer mit Passwörtern auf, die die Passwortrichtlinie nicht erfüllen. |
Weitere Informationen finden Sie im Kapitel „infacmd isp-Befehlsreferenz“ in der Informatica 10.2 HotFix1-Befehlsreferenz.
infacmd wfs-Befehle
In der folgenden Tabelle werden neue infacmd wfs-Befehle beschrieben:
Befehl | Beschreibung |
|---|
pruneOldInstances | Löscht Arbeitsablauf-Prozessdaten aus der Arbeitsablauf-Datenbank. |
Um die Prozessdaten zu löschen, müssen Sie über die Berechtigung "Dienst verwalten" in der Domäne verfügen.
Weitere Informationen finden Sie im Kapitel "infacmd wfs-Befehlsreferenz" der Informatica 10.2.1-Befehlsreferenz.
Konnektivität
In diesem Abschnitt werden neue Konnektivitätsfunktionen in Version 10.2 HotFix 1 erläutert.
Verbindungen zu Cloud-Datenbanken
Ab Version 10.2 HotFix 1 können Sie in Informatica Developer und PowerCenter relationale Verbindungen konfigurieren, um Verbindungen zu Cloud-Datenbanken aufzubauen.
Sie können die folgenden Verbindungen konfigurieren:
- •Oracle-Verbindung zum Verbindungsaufbau mit Oracle Autonomous Data Warehouse Cloud Version 18C
- •Oracle-Verbindung zum Verbindungsaufbau mit Oracle Database Cloud Service Version 12C
- •Microsoft SQL Server-Verbindung zum Verbindungsaufbau mit Azure SQL Database
- •IBM DB2-Verbindung zum Verbindungsaufbau mit DashDB
Weitere Informationen finden Sie im Informatica 10.2 HotFix 1-Installations- und Konfigurationshandbuch.
Datentypen
In diesem Abschnitt werden die neuen Datentypfunktionen in 10.2 HotFix 1 erläutert.
Microsoft SQL Server Datentypen
Ab Version 10.2 HotFix 1 können Sie den Datentyp für das Datum lesen bzw. schreiben, wenn Sie die Microsoft SQL Server-Verbindung in einem Informatica-Mapping verwenden.
Weitere Informationen finden Sie im Anhang „Datentypreferenz“ im Informatica 10.2 HotFix 1 Developer Tool-Handbuch.
Installationsprogramm
In diesem Abschnitt wird die neue Installationsfunktion in Version 10.2 HotFix 1 erläutert.
Docker-Dienstprogramm
Ab Version 10.2 HotFix 1 können Sie das Informatica PowerCenter Docker-Dienstprogramm verwenden, um die Informatica-Domänendienste zu erstellen. Sie können das Informatica-Docker-Image mit Basisbetriebssystem und Informatica-Binärdateien aufbauen und das vorhandene Docker-Image ausführen, um die Informatica-Domäne innerhalb eines Containers zu erstellen.
Informatica-Umwandlungen
In diesem Abschnitt werden neue Funktionen in Informatica-Umwandlungen in Version 10.2 HotFix 1 erläutert.
Adress-Validiererumwandlung
In diesem Abschnitt werden neue Funktionen für die Adress-Validiererumwandlung erläutert.
Die Adress-Validiererumwandlung enthält zusätzliche Adressfunktionen für die folgenden Länder:
Alle Länder
Ab Version 10.2 HotFix 1 unterstützt die Adress-Validiererumwandlung in jedem Land, für das Informatica Adressreferenzdaten bereitstellt, die Überprüfung von Adressen mit einer Zeile.
In früheren Versionen unterstützte die Umwandlung eine Überprüfung von Adressen mit einer Zeile in 26 Ländern.
Um eine Adresse mit einer Zeile zu überprüfen, geben Sie die Adresse im Port „Vollständige Adresse“ ein. Wenn sich die Adresse auf ein Land bezieht, bei dem das standardmäßig bevorzugte Skript nicht Latin oder Western ist, verwenden Sie bei der Umwandlung für die Adresse die standardmäßige Eigenschaft „Bevorzugtes Skript“.
Deutschland, Österreich und die Schweiz
Ab Version 10.2 HotFix 1 unterstützt die Adress-Validiererumwandlung den Großbuchstaben ẞ in Adressen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Die Umwandlung unterstützt den Buchstaben ẞ auf folgende Weise:
- •Wenn Sie die Eigenschaft für die Schreibweise auf UPPER setzen, gibt die Umwandlung das deutsche Zeichen ß als ẞ zurück. Wenn Sie die Eigenschaft für die Schreibweise auf LOWER setzen, gibt die Umwandlung das deutsche Zeichen ẞ als ß zurück.
- •Die Umwandlung behandelt ẞ und ß als gleichwertige Zeichen in einer Adresse. Bei Referenzdatenübereinstimmungen kann die Umwandlung eine perfekte Übereinstimmung feststellen, wenn die gleichen Werte entweder ẞ oder ß enthalten.
- •Die Umwandlung behandelt ẞ und ss als gleichwertige Zeichen in einer Adresse. Bei Referenzdatenübereinstimmungen kann die Umwandlung eine standardisierte Übereinstimmung feststellen, wenn die gleichen Werte entweder ẞ oder ss enthalten.
- •Wenn Sie die Eigenschaft „Bevorzugtes Skript“ auf ASCII_SIMPLIFIED setzen, gibt die Umwandlung das Zeichen ẞ als S zurück.
- •Wenn Sie die Eigenschaft „Bevorzugtes Skript“ auf ASCII_EXTENDED setzen, gibt die Umwandlung das Zeichen ẞ als SS zurück.
Bolivien
Ab Version 10.2 HotFix 1 verbessert die Adress-Validiererumwandlung die syntaktische Analyse und Validierung von Adressen in Bolivien. Außerdem aktualisiert Informatica die Referenzdaten für Bolivien.
Die Umwandlung umfasst darüber hinaus die folgenden Verbesserungen für Bolivien:
- •Adressvalidierung auf Straßenebene.
- •Geokoordinaten auf Straßenmitteebene bei Adressen in großen Städten.
Kanada
Informatica führt die folgenden Funktionen und Verbesserungen für Kanada ein:
- Unterstützung für die Eigenschaft „Global bevorzugter Deskriptor“ bei kanadischen Adressen
Ab Version 10.2 HotFix 1 können Sie die Umwandlung so konfigurieren, dass die Kurz- oder Langform eines Elementdeskriptors zurückgegeben wird.
Address Verification kann die Kurz- oder Langform der folgenden Deskriptoren zurückgeben:
- - Straßendeskriptoren
- - Richtungswerte
- - Gebäudedeskriptoren
- - Gebäudeteildeskriptoren
Konfigurieren Sie zur Angabe des Ausgabeformats für die Deskriptoren die Eigenschaft „Global bevorzugter Deskriptor“ in der Umwandlung. Die Eigenschaft gilt für Deskriptoren in englischer und französischer Sprache. Standardmäßig gibt die Umwandlung den Deskriptor in dem Format zurück, das durch die Referenzdaten festgelegt wird. Wenn Sie bei der Eigenschaft die Option PRESERVE INPUT auswählen, hat die Eigenschaft der bevorzugten Sprache Vorrang vor der Eigenschaft „Global bevorzugter Deskriptor“.
- Unterstützung für CH und CHAMBER als Gebäudeteildeskriptoren
- Ab Version 10.2 HotFix 1 erkennt die Adress-Validiererumwandlung CH und CHAMBER als Gebäudeteildeskriptoren in kanadischen Adressen.
Kolumbien
Ab Version 10.2 HotFix1 verbessert die Adress-Validiererumwandlung die Verarbeitung von Straßendaten in kolumbianischen Adressen. Außerdem aktualisiert Informatica die Referenzdaten für Kolumbien.
Die Adress-Validiererumwandlung prüft Adressen in Kolumbien auf Hausnummernebene. Die Umwandlung kann kolumbianische Adressen validieren, die Informationen zur Straße, an der das Haus liegt, sowie zur nächstgelegenen Kreuzungsstraße enthalten.
Die Umwandlung kann beispielsweise die folgenden Adressen überprüfen:
AVENIDA 31 65 29 APTO 1626
AVENIDA 31 DIAGONAL 65 29 APTO 1626
Beachten Sie die folgenden Richtlinien für kolumbianische Adressen:
- •Die Adress-Validiererumwandlung kann Adressen mit und ohne Kreuzungsstraßendeskriptor DIAGONAL überprüfen.
- •Die Überprüfung kann Adressen mit und ohne Bindestrich zwischen Kreuzungsstraßennummer und Hausnummer überprüfen. Die Umwandlung bezieht an der entsprechenden Stelle in der Ausgabeadresse kein Bindestrichsymbol ein.
- •Die Umwandlung erkennt das Symbol # vor der Kreuzungsstraßennummer in einer Eingabeadresse. Die Umwandlung erkennt die Adresse als Referenzdatenübereinstimmung und nicht als Korrektur.
Beispielsweise erkennt die Adressvalidierung die folgende Eingabeadresse als Referenzdatenübereinstimmung und lässt das Symbol # bei der verifizierten Ausgabeadresse weg:
AVENIDA 31 #65 29 APTO 1626
Frankreich
Ab Version 10.2 HotFix 1 führt Informatica die folgenden Verbesserungen für Adressen in Frankreich ein:
- •Informatica verbessert die zusätzlichen Referenzdaten für Frankreich.
- •Die Adress-Validiererumwandlung weist Adressen mit größerer Genauigkeit IRIS-Einheiten in Frankreich zu. Die Umwandlung verwendet die Hausnummer in der Adresse zum Überprüfen der IRIS-Einheit, zu der die Adresse gehört. Die Verwendung von Hausnummern kann die Zuweisungsgenauigkeit erhöhen, wenn die Adresse nahe an der Grenze zwischen verschiedenen Einheiten liegt.
Indien
Ab Version 10.2 HotFix 1 prüft die Adress-Validiererumwandlung Adressen in Indien auf Hausnummernebene.
Peru
Ab Version 10.2 HotFix 1 prüft die Adress-Validiererumwandlung Adressen in Peru auf Hausnummernebene. Außerdem aktualisiert Informatica die Referenzdaten für Peru.
Südafrika
Ab Version 10.2 HotFix 1 verbessert die Adress-Validiererumwandlung die syntaktische Analyse und Prüfung von Zustelldienstdeskriptoren in südafrikanischen Adressen.
Die Umwandlung verbessert die syntaktische Analyse und Prüfung von Zustelldienstdeskriptoren auf folgende Weise:
- •Die Adressenüberprüfung erkennt Private Bag, Cluster Box, Post Office Box und Postnet Suite als verschiedene Arten von Zustelldiensten. Die Adressenüberprüfung standardisiert nicht einen Zustelldienstdeskriptor mit einem anderen. Beispielsweise standardisiert die Adressenüberprüfung Postnet Suite nicht auf Post Office Box.
- •Die Adressenüberprüfung parst Postnet Box als einen nicht standardmäßigen Zustelldienstdeskriptor und korrigiert Postnet Box auf den gültigen Deskriptor Postnet Suite.
- •Die Adressenüberprüfung standardisiert nicht die Gebäudeteilbeschreibung "Flat" auf "Fl".
Südkorea
Ab Version 10.2 HotFix 1 werden bei der Adress-Validiererumwandlung die folgenden Funktionen und Verbesserungen für Südkorea eingeführt:
- •Die südkoreanischen Adressdaten beinhalten Gebäudeinformationen. Die Umwandlung kann Gebäudeinformationen in einer Adresse in Südkorea lesen, überprüfen und korrigieren.
- •Die Umwandlung gibt alle aktuellen Adressen einer Immobilie zurück, die mit einer älteren Adresse dargestellt wird. Die ältere Adresse kann eine einzelne aktuelle Adresse oder mehrere Adressen darstellen, z. B. wenn mehrere Wohnungen auf dem Grundstück liegen.
Um die aktuellen Adressen zurückzugeben, suchen Sie zunächst die Adressen-ID der älteren Immobilie. Wenn Sie die Adressen-ID mit dem letzten Zeichen A im Adresscode-Lookup-Modus eingeben, gibt die Umwandlung alle aktuellen Adressen zurück, die mit der Adressen-ID übereinstimmen.
HINWEIS: Die Adress-Validiererumwandlung verwendet die Eigenschaft „Maximale Ergebniszahl“, um die maximale Anzahl von Adressen zu bestimmen, die für die eingegebene Adresskennung zurückgegeben werden soll. Die Eigenschaft „Zählwertüberlauf“ gibt an, ob die Datenbank zusätzliche Adressen für die Adressen-ID enthält.
Schweden
Ab Version 10.2 HotFix 1 ist bei der Adress-Validiererumwandlung die Überprüfung von Straßennamen in schwedischen Adressen verbessert.
Die Umwandlung verbessert die Überprüfung von Straßennamen auf folgende Weise:
- •Die Umwandlung kann Straßennamen erkennen, die mit dem Buchstaben G als Platzhalter für die Endung GATAN enden.
- •Die Umwandlung kann Straßennamen erkennen, die mit dem Buchstaben V als Platzhalter für die Endung VÄGEN enden.
- •Die Adress-Validiererumwandlung kann Straßennamen mit nicht korrektem Deskriptor erkennen und korrigieren, wenn die Langform oder Kurzform des Deskriptors verwendet wird.
Die Umwandlung kann beispielsweise bei der folgenden Adresse RUNIUSV bzw. RUNIUSVÄGEN zu RUNIUSGATAN korrigieren:
RUNIUSGATAN 7
SE-112 55 STOCKHOLM
Thailand
Ab Version 10.2 HotFix 1 werden bei der Adress-Validiererumwandlung die folgenden Funktionen und Verbesserungen für Thailand eingeführt:
- Verbesserungen an den Adressen in Thailand
Die Umwandlung verbessert die syntaktische Analyse und Validierung von thailändischen Adressen in lateinischer Schrift.
Außerdem prüft die Umwandlung Adressen auf Hausnummernebene.
- Native Unterstützung für thailändische Adressen
Die Adress-Validiererumwandlung kann thailändische Adressen in der nativen thailändischen Schrift und in lateinischer Schrift verifizieren. Informatica aktualisiert die Referenzdaten für Thailand und fügt die Referenzdaten in der nativen thailändischen Schrift hinzu.
Informatica stellt in jedem Skript separate Referenzdatenbanken für thailändische Adressen zur Verfügung. Um Adressen in der nativen thailändischen Schrift zu verifizieren, installieren Sie die nativen thailändischen Datenbanken. Um Adressen in einer lateinischen Schrift zu überprüfen, installieren Sie die lateinischen Datenbanken.
HINWEIS: Wenn Sie thailändische Adressen überprüfen, installieren Sie nicht beide Datenbanktypen. Übernehmen Sie die Standardoption für die Eigenschaft „Bevorzugtes Skript“.
Vereinigte Arabische Emirate
Ab Version 10.2 HotFix 1 überprüft die Adress-Validiererumwandlung Straßennamen in Adressen in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Um Straßennamen in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu überprüfen, installieren Sie die aktuellen Referenzadressdatenbanken für die Vereinigten Arabischen Emirate.
Vereinigtes Königreich
Ab Version 10.2 HotFix 1 kann die Adress-Validiererumwandlung Gebietsnamen des Vereinigten Königreichs zurückgeben.
Die Umwandlung gibt bei Element Country_2 den Gebietsnamen und bei Element Country_1 den Ländernamen zurück. Sie können eine Ausgabeadresse mit beiden Elementen konfigurieren oder alternativ das Element Country_1 weglassen, wenn Sie Post innerhalb von Großbritannien versenden. Der Gebietsname erscheint über der Postleitzahl in einer Adresse in Großbritannien auf einem Umschlag oder Etikett.
Um den Gebietsnamen zurückzugeben, installieren Sie die aktuellen Referenzdaten für Großbritannien.
USA
Ab Version 10.2 HotFix 1 kann die Adress-Validiererumwandlung bis zu drei Gebäudeteil-Ebenen in US-amerikanischen Adressen erkennen.
In Übereinstimmung mit den Anforderungen des United States Postal Service gleicht die Umwandlung die Informationen in einem einzigen Gebäudeteilelement mit den Referenzdaten ab. Wenn die Informationen zu Sub-building_1 nicht übereinstimmen, vergleicht die Umwandlung die Informationen zu Sub-building_2. Wenn die Informationen zu Sub-building_2 nicht übereinstimmen, vergleicht die Umwandlung die Informationen zu Sub-building_3. Die Umwandlung kopiert die nicht übereinstimmenden Informationen des Gebäudeteils von der Eingabeadresse auf die Ausgabeadresse.
Umfassende Informationen zu den Funktionen und Operationen der Engine-Version der Adressenüberprüfungssoftware, die Informatica in die Version 10.2 HotFix 1 einbindet, finden Sie im Entwicklerhandbuch für Informatica Address Verification 5.13.0.
Metadata Manager
In diesem Abschnitt werden die neuen Metadata Manager-Funktionen in Version 10.2 HotFix 1 erläutert.
SAML-Authentifizierung für Metadata Manager
Ab Version 10.2 HotFix 1 unterstützt Metadata Manager SAML-basiertes Single Sign-On (Security Assertion Markup Language). SAML-basiertes Single Sign-On authentifiziert Benutzer anhand von Kontoanmeldedaten, die in Microsoft Active Directory gespeichert sind. Konten werden aus Active Directory in eine Sicherheitsdomäne innerhalb der Informatica-Domäne importiert.
Informationen dazu finden Sie im Kapitel „SAML-Authentifizierung für Informatica-Webanwendungen“ im Sicherheitshandbuch zu Informatica 10.2 HotFix 1.
Datenherkunft überspringen bei Metadata Manager-Vorgängen zum Sichern oder Wiederherstellen des Repository
Ab Version 10.2 HotFix 1 können Sie die Option [<-sl|--skipLineage> skipLineage] im Befehl backupRepository und restoreRepository verwenden, um bei Metadata Manager-Vorgängen zum Sichern oder Wiederherstellen des Repository die Datenherkunft zu überspringen.
Informationen dazu finden Sie in der Informatica 10.2 HotFix 1 Metadata Manager-Befehlszeilenreferenz.
PowerCenter
In diesem Abschnitt werden neue PowerCenter-Funktionen in Version 10.2 HotFix 1 erläutert.
Pushdown-Optimierung für SAP HANA
Ab Version 10.2 HotFix 1 können Sie, wenn der Verbindungstyp ODBC ist, als Untertyp des ODBC-Providers SAP HANA auswählen, um die Umwandlungslogik zu SAP HANA zu verschieben. Zum Verschieben der Umwandlungslogik zu SAP HANA können Sie eine quellseitige, zielseitige oder vollständige Pushdown-Optimierung konfigurieren.
Weitere Informationen finden Sie im Erweiterten Arbeitsablaufhandbuch für Informatica PowerCenter 10.2 HotFix 1.
Pushdown-Optimierung für Snowflake
Ab Version 10.2 HotFix 1 können Sie, wenn der Verbindungstyp ODBC ist, eine quellseitige oder vollständige Pushdown-Optimierung konfigurieren, um die Umwandlungslogik in Snowflake zu verschieben.
Informationen dazu finden Sie im Erweiterten Arbeitsablaufhandbuch für Informatica PowerCenter 10.2 HotFix 1.
PowerExchange-Adapter für Informatica
In diesem Abschnitt werden neue Funktionen der Informatica-Adapter in Version 10.2 HotFix 1 beschrieben.
PowerExchange for Microsoft Azure Blob Storage
Ab Version 10.2 HotFix 1 enthält PowerExchange for Microsoft Azure Blob Storage die folgenden Funktionen:
- •Sie können Mappings auf der Spark-Engine ausführen.
- •Sie können den Dateiport verwenden, um den Namen der Datei zu speichern, aus dem der Datenintegrationsdienst zur Laufzeit die Daten liest.
- •Sie können CSV-, Avro- und Parquet-Dateien lesen und schreiben, wenn Sie Mappings in der nativen Umgebung ausführen.
- •Sie können Verzeichnisse lesen, wenn Sie Mappings in der nativen Umgebung ausführen.
- •Sie können Headerzeilen generieren oder überspringen, wenn Sie Mappings in der systemeigenen Umgebung ausführen. In der Spark-Engine wird die Kopfzeile standardmäßig erstellt.
- •Sie können ein vorhandenes Blob anfügen. Der Anfügevorgang gilt nur für die CSV-Dateien in der nativen Umgebung.
- •Sie können Blob- und Containernamen überschreiben. Geben Sie im Feld zum Überschreiben des Blob-Containers den Containernamen bzw. die Unterordner im Stammcontainer mit dem absoluten Pfad an.
- •Sie können im GZIP-Format komprimierte CSV-Dateien in der nativen Umgebung lesen und schreiben.
Weitere Informationen finden Sie im Informatica PowerExchange for Microsoft Azure Blob Storage 10.2 HotFix 1-Benutzerhandbuch.
PowerExchange for Microsoft Azure SQL Data Warehouse
Ab Version 10.2 HotFix 1 bietet PowerExchange for Microsoft Azure SQL Data Warehouse die folgenden Funktionen:
- •Sie können die Schlüsselbereichspartitionierung konfigurieren, wenn Sie Daten aus Microsoft Azure SQL Data Warehouse Objekten lesen.
- •Sie können die SQL-Abfrage überschreiben und Einschränkungen definieren, wenn Sie Daten aus einem Microsoft Azure SQL Data Warehouse Objekt lesen.
- •Sie können Pre-SQL- und Post-SQL-Abfragen für Quell- und Zielobjekte in einem Mapping konfigurieren.
- •Sie können den nativen Ausdrucksfilter für die den Quelldatenobjektvorgang konfigurieren.
- •Sie können Aktualisierungs-, Upsert- und Löschoperationen in Microsoft Azure SQL Data Warehouse Tabellen durchführen.
- •Sie können in der nativen Umgebung einen nicht zwischengespeicherten Lookup-Vorgang konfigurieren.
Weitere Informationen finden Sie im Informatica PowerExchange for Microsoft Azure SQL Data Warehouse 10.2 HotFix 1-Benutzerhandbuch.
PowerExchange for Netezza
Ab Version 10.2 HotFix 1 können Sie dynamische Zuordnungen konfigurieren, um Netezza-Quellen und -Ziele basierend auf von Ihnen festgelegten Parametern und Regeln zur Laufzeit zu ändern.
Wenn Sie dynamische Zuordnungen konfigurieren, haben Sie auch die Möglichkeit, das Ziel zur Laufzeit zu erstellen oder zu ersetzen. Sie können in den erweiterten Eigenschaften des Netezza-Datenobjekt-Schreibvorgangs die Option Tabelle zur Laufzeit erstellen oder ersetzen auswählen.
PowerExchange for Teradata Parallel Transporter API
Ab Version 10.2 HotFix 1 können Sie dynamische Zuordnungen konfigurieren, um Teradata-Quellen und -Ziele basierend auf von Ihnen festgelegten Parametern und Regeln zur Laufzeit zu ändern.
Wenn Sie dynamische Zuordnungen konfigurieren, haben Sie auch die Möglichkeit, das Teradata-Ziel zur Laufzeit zu erstellen oder zu ersetzen. Sie können in den erweiterten Eigenschaften des Teradata-Datenobjekt-Schreibvorgangs die Option Tabelle zur Laufzeit erstellen oder ersetzen auswählen.
PowerExchange-Adapter für PowerCenter
In diesem Abschnitt werden neue PowerCenter-Adapter-Funktionen in Version 10.2 HotFix 1 beschrieben.
PowerExchange for Amazon Redshift
Ab Version 10.2 HotFix 1 enthält PowerExchange for Amazon Redshift die folgenden neuen Funktionen:
- •Zusätzlich zu den vorhandenen Regionen steht Ihnen auch die Region AWS GovCloud zur Verfügung, um Daten daraus zu lesen bzw. Daten darin zu schreiben.
- •Sie können die Teilgröße eines Objekts angeben, um das Objekt in mehreren Teilen aus Amazon S3 herunterzuladen.
- •Beim Abrufen der Datei aus Amazon Redshift können Sie Daten mit den per AWS verwalteten Verschlüsselungsschlüsseln oder dem per AWS KMS verwalteten Kundenhauptschlüssel für serverseitige Verschlüsselung verschlüsseln.
- •Sie können die Anzahl der Dateien angeben, um die Anzahl der Staging-Dateien für jeden Stapel zu berechnen. Wenn Sie die Anzahl der Dateien nicht angeben, berechnet PowerExchange for Amazon Redshift die Anzahl der Staging-Dateien.
- •Sie können die Option TRUNCATECOLUMNS im Kopierbefehl verwenden, um die Daten der Datentypenspalten VARCHAR und CHAR zu kürzen, bevor Daten ins Ziel geschrieben werden.
- •PowerExchange for Amazon Redshift unterstützt Version 11 und 12 des Betriebssystems SuSe Linux Enterprise Server.
Weitere Informationen finden Sie im Informatica PowerExchange for Amazon Redshift 10.2 HotFix 1-Benutzerhandbuch für PowerCenter.
PowerExchange for Amazon S3
Ab Version 10.2 HotFix 1 enthält PowerExchange for Amazon S3 die folgenden neuen Funktionen:
- •Zusätzlich zu den vorhandenen Regionen steht Ihnen auch die Region AWS GovCloud zur Verfügung, um Daten daraus zu lesen bzw. Daten darin zu schreiben.
- •Sie können die Zeile angeben, die Sie beim Lesen von Daten aus Amazon S3 als Kopfzeile verwenden möchten. Sie können die Zeilennummer in der Eigenschaft Unter den Quellsitzungseigenschaften ist eine Eigenschaft für die Kopfzeilennummer verfügbar.
- •Sie können die Zeilennummer der Zeile angeben, aus der der PowerCenter-Integrationsdienst Daten lesen soll. Sie können unter den Quellsitzungseigenschaften die Eigenschaft zum Datenlesen aus Zeile konfigurieren.
- •Sie können im Dateinamen Sternchen (*) als Platzhalterzeichen verwenden, um Dateien aus dem Amazon S3-Bucket abzurufen. Sie können das Sternchen (*) als Platzhalterzeichen eintragen, um alle Dateien bzw. nur die mit dem Namensmuster übereinstimmenden Dateien abzurufen.
- •Sie können den im Amazon S3-Bucket gespeicherten Objekten ein oder mehrere Tags hinzufügen, um die Objekte zu kategorisieren. Jedes Tag enthält ein Schlüsselwertpaar. Sie können entweder die Schlüsselwertpaare eintragen oder den absoluten Dateipfad angeben, der die Schlüsselwertpaare enthält.
- •Sie können die Teilgröße eines Objekts angeben, um das Objekt in mehreren Teilen aus Amazon S3 herunterzuladen.
- •Sie können Partitionierung für Amazon S3-Quellen konfigurieren. Durch die Partitionierung wird zur Laufzeit beim Lesen von Daten aus Amazon S3-Quellen die Mapping-Leistung optimiert.
- •PowerExchange for Amazon S3 unterstützt Version 11 und 12 des Betriebssystems SuSe Linux Enterprise Server.
Weitere Informationen finden Sie im Informatica PowerExchange for Amazon S3 10.2 HotFix 1-Benutzerhandbuch für PowerCenter.
PowerExchange for Cassandra
Ab Version 10.2 HotFix 1 unterstützt der Informatica Cassandra ODBC-Treiber asynchrones Schreiben.
Um asynchrones Schreiben auf einem Linux-Betriebssystem zu aktivieren, müssen Sie den Schlüsselnamen EnableAsynchronousWrites in der Datei odbc.ini hinzufügen und den Wert auf 1 setzen.
Um asynchrones Schreiben auf einem Windows-Betriebssystem zu aktivieren, müssen Sie die Eigenschaft EnableAsynchronousWrites in der Windows-Registrierung für den Cassandra-ODBC-Datenquellennamen hinzufügen und den Wert auf 1 setzen.
Weitere Informationen finden Sie im Informatica PowerExchange for Cassandra 10.2 HotFix 1-Benutzerhandbuch für PowerCenter.
PowerExchange for Microsoft Dynamics CRM
Ab Version 10.2 HotFix 1 enthält PowerExchange for Microsoft Dynamics CRM die folgenden neuen Funktionen:
- •Sie können entweder den Discovery-Dienst oder Unternehmensdienst als Diensttyp für die Passport-Authentifizierung in der Microsoft Dynamics CRM-Laufzeitverbindung auswählen.
- •Sie können bei Aktualisierungs-, Upsert- und Löschoperationen einen alternativen Schlüssel konfigurieren .
- •Sie können einen alternativen Schlüssel als Referenz für die Datentypen Lookup, Kunde, Eigentümer und PartyList festlegen.
Weitere Informationen finden Sie im Informatica PowerExchange for Microsoft Dynamics CRM 10.2 HotFix 1-Benutzerhandbuch für PowerCenter.
PowerExchange for Salesforce
Ab Version 10.2 HotFix 1 bietet PowerExchange for Salesforce die folgenden neuen Funktionen:
- •Sie können mithilfe von Version 42.0 der Salesforce-API eine Salesforce-Verbindung herstellen und auf Salesforce-Objekte zugreifen.
- •Sie können OAuth für Salesforce-Verbindungen konfigurieren.
Weitere Informationen finden Sie im Informatica PowerExchange for Salesforce 10.2 HotFix 1 Benutzerhandbuch für PowerCenter.
PowerExchange for SAP NetWeaver
Ab Version 10.2 HotFix 1 enthält PowerExchange for SAP NetWeaver die folgenden neuen Funktionen:
- Unterstützung von Verbindungsresilienz bei Integrations-Mappings für Business-Inhalte
Sie können in der Listener-Sitzung von Integrations-Mappings für Business-Inhalte die folgenden Parameter für die Verbindungsresilienz konfigurieren:
- - Anzahl erneuter Versuche für Verbindungsresilienz. Definiert die Anzahl der Wiederholungsversuche für den Verbindungsaufbau, die der PowerCenter-Integrationsdienst bei einem erfolglosen Verbindungsversuch zu SAP ausführen soll.
- - Verzögerung zwischen erneuten Versuchen für Verbindungsresilienz. Definiert das Zeitintervall in Sekunden zwischen den Wiederholungsversuchen für den Verbindungsaufbau.
- Unterstützung neuer SAP-Datentypen
Basierend auf der von Ihnen verwendeten Integrationsmethode können Sie die folgenden neuen SAP-Datentypen verwenden:
Datentyp | Datenintegration mit dem ABAP-Programm (Table Reader und Table Writer) | Datenintegration mit BAPI/RFC-Funktionen | IDoc-Integration mit ALE |
|---|
INT8 | Unterstützt | Nicht unterstützt | Nicht unterstützt |
DF16_DEC | Unterstützt | Unterstützt | Nicht unterstützt |
DF34_DEC | Unterstützt | Unterstützt | Nicht unterstützt |
DF16_DEC | Unterstützt | Unterstützt | Nicht unterstützt |
DF34_DEC | Unterstützt | Unterstützt | Nicht unterstützt |
DF16_RAW | Unterstützt | Unterstützt | Nicht unterstützt |
DF34_RAW | Unterstützt | Unterstützt | Nicht unterstützt |
RAWSTRING | Unterstützt | Nicht unterstützt | Unterstützt |
STRING | Unterstützt | Unterstützt | Unterstützt |
SSTRING | Unterstützt | Unterstützt | Nicht unterstützt |
Weitere Informationen finden Sie im Informatica PowerExchange for SAP NetWeaver 10.2 HotFix 1-Benutzerhandbuch für PowerCenter.
PowerExchange for Snowflake
Ab Version 10.2 HotFix 1 bietet PowerExchange for Snowflake die folgenden neuen Funktionen:
- •Sie können eine benutzerdefinierte SQL-Abfrage zum Konfigurieren einer Snowflake-Quellen konfigurieren.
- •Sie können beim Erstellen temporärer Tabellen in der Snowflake-Staging-Datenbank den Datenbank- und Schema-Namen überschreiben. Sie müssen den zu überschreibenden Datenbank- und Schema-Namen in den JDBC-URL-Parametern der Snowflake-Verbindung hinzufügen.
- •Sie können den importierten Snowflake-Quelltabellennamen überschreiben, indem Sie den Tabellennamen in den Snowflake-Sitzungseigenschaften festlegen. Sie können außerdem ein SQL-Override konfigurieren, um die zum Extrahieren von Daten aus der Snowflake-Quelle verwendete Standard-SQL-Abfrage zu überschreiben.
- •Sie können den Snowflake-Zieltabellennamen überschreiben, indem Sie den Tabellennamen in den Snowflake-Zielsitzungseigenschaften festlegen.
- •Sie können bei Verwendung des ODBC-Verbindungstyps eine quellseitige oder vollständige Pushdown-Optimierung konfigurieren, um die Umwandlungslogik in Snowflake zu verschieben. Informationen zu den Operatoren und Funktionen, die der PowerCenter-Integrationsdienst in Snowflake verschieben kann, finden Sie im Erweiterten Arbeitsablaufhandbuch für Informatica PowerCenter 10.2 HotFix 1.
- •Sie können mehrere Snowflake-Quelltabellen zusammenfügen, indem Sie eine Join-Bedingung angeben.
- •Sie können für den Quellqualifikator in einem Mapping eine nicht verbundene Lookup-Umwandlung konfigurieren.
- •Sie können für eine Snowflake-Sitzung eine Pass-Through-Partitionierung konfigurieren. Nach dem Hinzufügen der Anzahl der Partitionen können Sie für jede der Partitionen eine SQL-Override- oder Filterüberschreibungsbedingung festlegen.
- •Sie können die Einstellungen für die HTTP-Proxyserver-Authentifizierung zur Entwurfszeit oder zur Laufzeit konfigurieren, um Daten aus Snowflake zu lesen bzw. in Snowflake zu schreiben.
- •Sie können eine Okta-SSO-Authentifizierung konfigurieren, indem Sie die Authentifizierungsdetails in den JDBC-URL-Parametern der Snowflake-Verbindung festlegen.
- •Sie können Daten aus Snowflake lesen und Daten in Snowflake schreiben, die für das Staging von Daten in Azure oder Amazon aktiviert sind.
Weitere Informationen finden Sie im Informatica PowerExchange for Snowflake 10.2 HotFix 1-Benutzerhandbuch für PowerCenter.
PowerExchange for Teradata Parallel Transporter API
Ab Version 10.2 HotFix 1 können Sie beim Verwenden des Ladeoperators die maximale Puffergröße, die von der Teradata PT-API zum Schreiben von Daten herangezogen wird, in Kilobyte festlegen. Der Wert für die maximale Puffergröße lässt sich in den Teradata-Zielsitzungseigenschaften einstellen.
Sicherheit
In diesem Abschnitt werden neue Sicherheitsfunktionen in Version 10.2 HotFix 1 erläutert.
Sicherheit – Passwortkomplexität
Ab Version 10.2 HotFix 1 können Sie Passwortkomplexität aktivieren, um die Passwortstärke zu validieren. Diese Option ist standardmäßig deaktiviert.
Weitere Informationen finden Sie im Kapitel „Sicherheitsverwaltung in Informatica Administrator“ im Informatica 10.2 HotFix 1-Sicherheitshandbuch.