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Gitter für Jobs, die im Remotemodus ausgeführt werden

Wenn in einem Datenintegrationsdienstgitter Mappings, Profile und Arbeitsabläufe ausgeführt werden, können Sie den Dienst so konfigurieren, dass Jobs in separaten DTM-Prozessen auf Remoteknoten ausgeführt werden. Die Knoten im Gitter können über unterschiedliche Kombinationen von Rollen verfügen.
In einem Datenintegrationsdienstgitter werden zum Ausführen von Jobs in separaten Remoteprozessen die folgenden Komponenten verwendet:
Master-Dienstprozess
Wenn Sie einen in einem Gitter ausgeführten Datenintegrationsdienst aktivieren, wird auf jedem Knoten mit der Dienstrolle im Gitter ein Dienstprozess gestartet. Der Datenintegrationsdienst legt einen Dienstprozess als Master-Dienstprozess fest. Der Master-Dienstprozess verwaltet Anwendungsbereitstellungen, die Protokollierung, Jobanfragen und den Versand von Mappings an Worker-Dienstprozesse zur Optimierung und Kompilierung. Außerdem fungiert der Master-Dienstprozess auch als Worker-Dienstprozess und kann Mappings optimieren und kompilieren.
Worker-Dienstprozesse
Der Datenintegrationsdienst legt die verbleibenden Dienstprozesse als Worker-Dienstprozesse fest. Wenn ein Worker-Dienstprozess startet, registriert er sich selbst beim Master-Dienstprozess, sodass der Master den Worker zur Kenntnis nimmt. Ein Worker-Dienstprozess optimiert und kompiliert Mappings und generiert dann eine Gitteraufgabe. Eine Gitteraufgabe ist eine Jobanfrage, die vom Worker-Dienstprozess an den Dienstmanager auf dem Masterrechenknoten gesendet wird.
Dienstmanager auf dem Masterrechenknoten
Wenn Sie einen Datenintegrationsdienst aktivieren, der in einem Gitter ausgeführt wird, legt dieser einen Knoten mit der Berechnungsrolle als Masterrechenknoten fest.
Der Dienstmanager auf dem Masterrechenknoten führt folgende Funktionen durch, um den optimalen Worker-Rechenknoten zur Ausführung des Mappings zu bestimmen:
Der Masterrechenknoten fungiert auch als Worker-Knoten und kann Mappings ausführen.
DTM-Prozesse auf Worker-Rechenknoten
Der Datenintegrationsdienst legt die verbleibenden Knoten mit der Berechnungsrolle als Worker-Rechenknoten fest. Der Dienstmanager auf einem Worker-Rechenknoten führt Mappings in separaten DTM-Prozessen aus, die in Containern gestartet wurden.

Unterstützte Knotenrollen

Wenn Jobs in einem Datenintegrationsdienst-Gitter in separaten Remoteprozessen ausgeführt werden, können die Knoten im Gitter nur die Dienstrolle, nur die Berechnungsrolle oder sowohl die Dienst- als auch die Berechnungsrolle enthalten.
Ein Datenintegrationsdienst-Gitter, in dem Jobs in separaten Remoteprozessen ausgeführt werden, kann Knoten mit den folgenden Rollen enthalten:
Dienstrolle
Ein Datenintegrationsdienst-Prozess wird auf jedem Knoten mit der Dienstrolle ausgeführt. Dienstkomponenten innerhalb des Datenintegrationsdienst-Prozesses führen Arbeitsabläufe und Profile aus. Zudem optimieren und kompilieren sie Mappings.
Berechnungsrolle
DTM-Prozesse werden auf jedem Knoten mit der Berechnungsrolle ausgeführt. Die DTM-Prozesse führen bereitgestellte Mappings, von Mapping-Aufgaben innerhalb eines Arbeitsablaufs ausgeführte Mappings und aus einem Profil umgewandelte Mappings aus.
Dienst- und Berechnungsrollen
Auf jedem Knoten, der sowohl über die Dienst- als auch über die Berechnungsrolle verfügt, werden ein Datenintegrationsdienst-Prozess und DTM-Prozesse ausgeführt. Mindestens ein Knoten mit sowohl der Dienst- als auch der Berechnungsrolle ist zur Ausführung von Ad-hoc-Jobs mit Ausnahme von Profilen erforderlich. Zu Ad-hoc-Jobs zählen Mappings, die im Developer Tool ausgeführt werden, bzw. Vorschauen, Scorecards oder Drilldowns von Profilergebnissen, die im Developer Tool oder im Analyst Tool ausgeführt werden. Der Datenintegrationsdienst führt diese Jobtypen in separaten DTM-Prozessen auf dem lokalen Knoten aus.
Darüber hinaus können Knoten mit beiden Rollen sämtliche Aufgaben durchführen, die ein Knoten mit nur der Dienstrolle oder ein Knoten mit nur der Berechnungsrolle durchführen kann. Ein Arbeitsablauf kann beispielsweise auf einem Knoten mit nur der Dienstrolle oder auf einem Knoten mit sowohl der Dienst- als auch mit der Berechnungsrolle ausgeführt werden. Ein bereitgestelltes Mapping kann auf einem Knoten mit nur der Berechnungsrolle oder auf einem Knoten mit sowohl der Dienst- als auch mit der Berechnungsrolle ausgeführt werden.
In der folgenden Tabelle werden die Jobtypen, die auf Knoten ausgeführt werden, basierend auf der Knotenrolle aufgelistet:
Jobtyp
Dienstrolle
Berechnungsrolle
Dienst- und Berechnungsrolle
Mapping-Optimierung und -Kompilierung durchführen
Ja
-
Ja
Bereitgestellte Mappings ausführen
-
Ja
Ja
Arbeitsabläufe ausführen
Ja
-
Ja
In Mapping-Arbeitsablaufaufgaben enthaltene Mappings ausführen
-
Ja
Ja
Profile ausführen
Ja
-
Ja
Aus Profilen umgewandelte Mappings ausführen
-
Ja
Ja
Ad-hoc-Jobs mit Ausnahme von Profilen im Analyst Tool oder im Developer Tool ausführen
-
-
Ja
HINWEIS: Wenn Sie einen Content-Managementdienst einem Datenintegrationsdienst zuordnen, um Mappings auszuführen, die Referenzdaten lesen, muss jeder Knoten im Gitter sowohl über die Dienst- als auch über die Berechnungsrolle verfügen.

Jobtypen

Wenn Jobs in einem Datenintegrationsdienstgitter in separaten Remoteprozessen ausgeführt werden, hängt die Art der Ausführung der einzelnen Jobs durch den Datenintegrationsdienst vom Jobtyp ab.
Der Datenintegrationsdienst verteilt die Arbeitslast basierend auf den folgenden Jobtypen auf die Knoten im Gitter:
Arbeitsabläufe
Wenn Sie eine Arbeitsablaufinstanz ausführen, führt der Master-Dienstprozess die Arbeitsablaufinstanz und Nicht-Mapping-Aufgaben aus. Der Master-Dienstprozess verwendet Round-Robin, um jedes Mapping in einer Mapping-Aufgabe an einen Worker-Dienstprozess zu senden. Die LDTM-Komponente des Worker-Dienstprozesses optimiert und kompiliert das Mapping. Der Worker-Dienstprozess kommuniziert dann mit dem Masterrechenknoten, um das kompilierte Mapping an einen separaten DTM-Prozess zu senden, der auf einem Worker-Rechenknoten ausgeführt wird.
Bereitgestellte Mappings
Wenn Sie ein bereitgestelltes Mapping ausführen, verwendet der Master-Dienstprozess Round-Robin, um jedes Mapping an einen Worker-Dienstprozess zu senden. Die LDTM-Komponente des Worker-Dienstprozesses optimiert und kompiliert das Mapping. Der Worker-Dienstprozess kommuniziert dann mit dem Masterrechenknoten, um das kompilierte Mapping an einen separaten DTM-Prozess zu senden, der auf einem Worker-Rechenknoten ausgeführt wird.
Profile
Wenn Sie ein Profil ausführen, wandelt der Master-Dienstprozess den Profiling-Job basierend auf den erweiterten Profiling-Eigenschaften des Datenintegrationsdiensts in mehrere Mapping-Jobs um. Der Master-Dienstprozess verteilt die Mappings dann auf die Worker-Dienstprozesse. Die LDTM-Komponente des Worker-Dienstprozesses optimiert und kompiliert das Mapping. Der Worker-Dienstprozess kommuniziert dann mit dem Masterrechenknoten, um das kompilierte Mapping an einen separaten DTM-Prozess zu senden, der auf einem Worker-Rechenknoten ausgeführt wird.
Ad-hoc-Jobs mit Ausnahme von Profilen
Wenn Sie einen Ad-hoc-Job mit Ausnahme von Profilen ausführen, verwendet der Datenintegrationsdienst Round-Robin, um die erste Anfrage direkt an einen Worker-Dienstprozess zu senden, der auf einem Knoten ausgeführt wird und sowohl über die Dienst- als auch über die Berechnungsrolle verfügt. Der Worker-Dienstprozess führt den Job in einem separaten DTM-Prozess auf dem lokalen Knoten aus. Der Datenintegrationsdienst umgeht den Master-Dienstprozess, um einen schnelleren Durchsatz sicherzustellen. Wenn Sie über dieselbe Anmeldung zusätzliche Ad-hoc-Jobs ausführen, sendet der Datenintegrationsdienst die Anfragen an denselben Worker-Dienstprozess.
HINWEIS: SQL-Abfragen oder Webdienstanfragen können nicht in einem Datenintegrationsdienstgitter ausgeführt werden, das zur Ausführung von Jobs in separaten Remoteprozessen konfiguriert ist.

Beispielgitter, das Jobs im Remotemodus ausführt

In diesem Beispiel enthält das Gitter drei Knoten. Der erste Knoten, „Node1“, verfügt nur über die Dienstrolle. „Node2“ verfügt sowohl über die Dienst- als auch über die Berechnungsrolle. „Node3“ verfügt nur über die Berechnungsrolle. Der Datenintegrationsdienst ist so konfiguriert, dass Jobs in separaten Remoteprozessen ausgeführt werden.
Die folgende Abbildung zeigt ein Beispiel für ein Datenintegrationsdienst-Gitter, das zur Ausführung von Mapping-, Profil-, Arbeitsablauf- und Ad-hoc-Jobs in separaten Remoteprozessen konfiguriert ist:
Das Datenintegrationsdienst-Gitter enthält drei Knoten. Der erste Knoten, „Node1“, verfügt nur über die Dienstrolle und führt den Master-Dienstprozess aus. Arbeitsablaufjobs werden im Master-Dienstprozess auf „Node1“ ausgeführt. „Node2“ verfügt sowohl über die Dienst- als auch über die Berechnungsrolle und führt den Worker-Dienstprozess aus. Mapping-Optimierungen und -Kompilierungen finden auf „Node2“ statt. Vorschaujobs werden auf „Node2“ ausgeführt. „Node3“ verfügt nur über die Berechnungsrolle und ist als Masterrechenknoten festgelegt. Bereitgestellte Mappings, Mappings aus Mapping-Aufgaben und Mappings aus Profilen werden auf „Node3“ in separaten DTM-Prozessen ausgeführt, die in einem Container gestartet wurden.
Der Datenintegrationsdienst verwaltet Anfragen und führt Jobs auf den folgenden Knoten im Gitter aus:

Regeln und Richtlinien für Gitter, die Jobs im Remotemodus ausführen

Beachten Sie die folgenden Regeln und Richtlinien, wenn Sie ein Datenintegrationsdienst-Gitter zur Ausführung von Jobs in separaten Remoteprozessen konfigurieren:

Wiederherstellen des Diensts, wenn Jobs im Remotemodus ausgeführt werden

Sie müssen den Datenintegrationsdienst wiederherstellen, wenn Sie eine Diensteigenschaft ändern oder die Rolle für einen Knoten aktualisieren, der dem Dienst bzw. dem Gitter zugewiesen ist, in dem der Dienst ausgeführt wird. Es gibt weitere Gründe, die eine Wiederherstellung des Diensts erforderlich machen, wenn sich dieser in einem Gitter befindet und zur Ausführung von Jobs in separaten Remoteprozessen konfiguriert ist.
Wenn Jobs in einem Datenintegrationsdienst-Gitter in separaten Remoteprozessen ausgeführt werden, stellen Sie den Datenintegrationsdienst wiederher, nachdem Sie folgende Aktionen durchgeführt haben:
Zum Wiederherstellen des Datenintegrationsdiensts wählen Sie ihn im Domänennavigator aus und klicken Sie auf Dienst recyceln.

Konfigurieren eines Gitters, das Jobs im Remotemodus ausführt

Wenn in einem Datenintegrationsdienst-Gitter Mappings, Profile und Arbeitsabläufe ausgeführt werden, können Sie den Datenintegrationsdienst so konfigurieren, dass Jobs in separaten DTM-Prozessen auf Remoteknoten ausgeführt werden.
Führen Sie die folgenden Aufgaben durch, um ein Datenintegrationsdienst-Gitter zur Ausführung von Mappings, Profilen und Arbeitsabläufen in separaten Remoteprozessen zu konfigurieren:
  1. 1Aktualisieren Sie die Rollen für die Knoten im Gitter.
  2. 2Erstellen Sie ein Gitter für Mappings, Profile und Arbeitsabläufe, die in separaten Remoteprozessen ausgeführt werden.
  3. 3Weisen Sie den Datenintegrationsdienst dem Gitter zu.
  4. 4Konfigurieren Sie den Datenintegrationsdienst so, dass Jobs in separaten Remoteprozessen ausgeführt werden.
  5. 5Aktivieren Sie den Ressourcenmanager-Dienst.
  6. 6Konfigurieren Sie ein gemeinsam genutztes Protokollverzeichnis.
  7. 7Konfigurieren Sie optional Eigenschaften für jeden Datenintegrationsdienst-Prozess, der auf einem Knoten mit der Dienstrolle ausgeführt wird.
  8. 8Konfigurieren Sie optional Berechnungseigenschaften für jede DTM-Instanz, die auf einem Knoten mit der Berechnungsrolle ausgeführt werden kann.
  9. 9Stellen Sie den Datenintegrationsdienst wiederher.

Schritt 1. Knotenrollen aktualisieren

Standardmäßig verfügt jeder Knoten über die Dienst- und Berechnungsrolle. Sie können die Rollen für jeden Knoten aktualisieren, den Sie dem Gitter hinzufügen möchten. Aktivieren Sie nur die Dienstrolle, wenn ein Knoten den Datenintegrationsdienst-Prozess ausführen soll. Aktivieren Sie nur die Berechnungsrolle, wenn ein Knoten Mappings ausführen soll.
Mindestens ein Knoten im Gitter muss sowohl über die Dienst- als auch über die Berechnungsrolle verfügen, um Ad-hoc-Jobs mit Ausnahme von Profilen auszuführen.
HINWEIS: Um die Dienstrolle auf einem Knoten zu deaktivieren zu können, müssen Sie zunächst alle auf dem Knoten ausgeführten Anwendungsdienstprozesse herunterfahren und den Knoten als primären oder Backup-Knoten für jeden Anwendungsdienst entfernen. Sie können die Dienstrolle auf einem Gateway-Knoten nicht deaktivieren.
    1Klicken Sie im Administrator Tool auf die Registerkarte Verwalten > Ansicht Dienste und Knoten.
    2Wählen Sie im Domänennavigator einen Knoten aus, den Sie dem Gitter hinzufügen möchten.
    3Klicken Sie in der Ansicht Eigenschaften für die allgemeinen Eigenschaften auf Bearbeiten.
    Das Dialogfeld Allgemeine Eigenschaften bearbeiten wird angezeigt.
    4Wählen Sie die Dienst- oder Berechnungsrolle aus oder löschen Sie sie, um die Knotenrolle zu aktualisieren.
    5Klicken Sie auf OK.
    6Falls Sie die Berechnungsrolle aktiviert hatten, wird das Dialogfeld Berechnungsrolle deaktivieren angezeigt. Führen Sie die folgenden Schritte durch:
    1. aWählen Sie zum Deaktivieren der Berechnungsrolle einen der folgenden Modi aus:
    2. bKlicken Sie auf OK.
    7Wiederholen Sie die Schritte zum Aktualisieren der Knotenrolle für jeden Knoten, den Sie dem Gitter hinzufügen möchten.

Schritt 2. Ein Gitter erstellen

Wenn Sie ein Gitter erstellen möchten, erstellen Sie das Gitterobjekt und weisen Sie dem Gitter Knoten zu. Sie können einen Knoten einem Gitter zuweisen, wenn der Datenintegrationsdienst zur Ausführung von Jobs in separaten Remoteprozessen konfiguriert ist.
Wenn ein Datenintegrationsdienst-Gitter Mappings, Profile und Arbeitsabläufe in separaten Remoteprozessen ausführt, kann das Gitter die folgenden Knoten enthalten:
Wenn Sie einen Content-Managementdienst einem Datenintegrationsdienst zuordnen, um Mappings auszuführen, die Referenzdaten lesen, muss jeder Knoten im Gitter sowohl über die Dienst- als auch über die Berechnungsrolle verfügen.
    1Klicken Sie im Administrator Tool auf die Registerkarte Verwalten.
    2Klicken Sie auf die Ansicht Dienste und Knoten.
    3Wählen Sie im Domänen-Navigator die Domäne aus.
    In der Ansicht „Dienste und Knoten“ ist im Domänennavigator die Domäne „testDomain“ ausgewählt.
    4Klicken Sie im Navigator-Menü „Aktionen“ auf Neu > Gitter.
    Das Dialogfeld Gitter erstellen wird angezeigt.
    5Geben Sie die folgenden Eigenschaften ein:
    Eigenschaft
    Beschreibung
    Name
    Name des Gitters. Der Name unterliegt nicht der Groß-/Kleinschreibung und muss innerhalb der Domäne eindeutig sein. Er darf weder mehr als 128 Zeichen enthalten noch mit @ beginnen. Außerdem darf er weder Leerzeichen noch die folgenden Sonderzeichen enthalten:
    ` ~ % ^ * + = { } \ ; : ' " / ? . , < > | ! ( ) ] [
    Beschreibung
    Beschreibung des Gitters. Die Beschreibung darf nicht mehr als 765 Zeichen enthalten.
    Knoten
    Wählen Sie die Knoten aus, die Sie dem Gitter zuweisen möchten.
    Pfad
    Speicherort im Navigator, z. B.:
    DomainName/ProductionGrids
    6Klicken Sie auf OK.

Schritt 3. Datenintegrationsdienst dem Gitter zuweisen

Weisen Sie den Datenintegrationsdienst für die Ausführung im Gitter zu.
    1Wählen Sie in der Ansicht Dienste und Knoten im Domänennavigator den Datenintegrationsdienst aus.
    2Wählen Sie die Registerkarte Eigenschaften aus.
    3Klicken Sie im Bereich Allgemeine Eigenschaften auf Bearbeiten.
    Das Dialogfeld Allgemeine Eigenschaften bearbeiten wird angezeigt.
    4Wählen Sie neben Zuweisen die Option Gitter aus.
    5Wählen Sie das Gitter aus, das dem Datenintegrationsdienst zugewiesen werden soll.
    6Klicken Sie auf OK.

Schritt 4. Jobs in separaten Remoteprozessen ausführen

Konfigurieren Sie den Datenintegrationsdienst so, dass Jobs in separaten Remoteprozessen ausgeführt werden.
    1Wählen Sie in der Ansicht Dienste und Knoten im Domänennavigator den Datenintegrationsdienst aus.
    2Wählen Sie die Registerkarte Eigenschaften aus.
    3Klicken Sie im Abschnitt Ausführungsoptionen auf Bearbeiten.
    Das Dialogfeld Ausführungsoptionen bearbeiten wird angezeigt.
    4Wählen Sie für die Eigenschaft Joboptionen starten die Option In separaten Remoteprozessen aus.
    5Klicken Sie auf OK.

Schritt 5. Den Ressourcenmanager-Dienst aktivieren

Standardmäßig ist der Ressourcenmanager-Dienst deaktiviert. Sie müssen den Ressourcenmanager-Dienst aktivieren, damit Jobs vom Datenintegrationsdienst-Gitter in separaten Remoteprozessen ausgeführt werden können.
    1Erweitern Sie in der Ansicht Dienste und Knoten den Ordner System_Services.
    2Wählen Sie im Domänennavigator den Ressourcenmanager-Dienst aus und klicken Sie auf Dienst recyceln.

Schritt 6. Ein gemeinsam genutztes Protokollverzeichnis konfigurieren

Wird der Datenintegrationsdienst in einem Gitter ausgeführt, so kann auf jedem Knoten mit der Dienstrolle ein Datenintegrationsdienst-Prozess ausgeführt werden. Konfigurieren Sie alle Dienstprozesse so, dass sie dasselbe gemeinsam genutzte Verzeichnis für Protokolldateien verwenden. Durch die Konfiguration eines gemeinsam genutzten Protokollverzeichnisses stellen Sie sicher, dass bei einem Failover des Master-Dienstprozesses auf einen anderen Knoten der neue Master-Dienstprozess auf frühere Protokolldateien zugreifen kann.
    1Wählen Sie in der Ansicht Dienste und Knoten im Domänennavigator den Datenintegrationsdienst aus.
    2Klicken Sie auf die Registerkarte Prozesse.
    3Wählen Sie einen Knoten aus, um das gemeinsam genutzte Protokollverzeichnis dafür zu konfigurieren.
    4Klicken Sie im Abschnitt Protokollierungsoptionen auf Bearbeiten.
    Das Dialogfeld Protokollierungsoptionen bearbeiten wird angezeigt.
    5Geben Sie den Speicherort für das gemeinsam genutzte Protokollverzeichnis ein.
    6Klicken Sie auf OK.
    7Wiederholen Sie die Schritte für alle Knoten auf der Registerkarte Prozesse, um die einzelnen Dienstprozesse mit identischen absoluten Pfaden zu den gemeinsam genutzten Verzeichnissen zu konfigurieren.

Schritt 7. Optional Prozesseigenschaften konfigurieren

Konfigurieren Sie optional die Eigenschaften des Datenintegrationsdienst-Prozesses für jeden Knoten mit der Dienstrolle im Gitter. Sie können die Dienstprozesseigenschaften für jeden Knoten anders konfigurieren.
Klicken Sie auf die Ansicht Prozesse, um Eigenschaften für die Datenintegrationsdienst-Prozesse zu konfigurieren. Wählen Sie einen Knoten mit der Dienstrolle aus, um Eigenschaften zu konfigurieren, die spezifisch für diesen Knoten sind.

Schritt 8. Optional Berechnungseigenschaften konfigurieren

Sie können die Berechnungseigenschaften konfigurieren, die der Data Transformation Manager (DTM) beim Ausführen von Jobs verwendet. Wird der Datenintegrationsdienst in einem Gitter ausgeführt, so führen DTM-Prozesse Jobs auf jedem Knoten mit der Berechnungsrolle aus. Sie können die Berechnungseigenschaften für jeden Knoten anders konfigurieren.
Klicken Sie auf die Ansicht Berechnen, um Berechnungseigenschaften für den DTM zu konfigurieren. Wählen Sie einen Knoten mit der Berechnungsrolle aus, um Eigenschaften zu konfigurieren, die spezifisch für auf dem Knoten ausgeführte DTM-Prozesse sind. Beispielsweise können Sie für jeden Knoten ein anderes temporäres Verzeichnis bzw. andere Werte für Umgebungsvariablen konfigurieren.

Schritt 9. Den Datenintegrationsdienst wiederherstellen

Nachdem Sie Eigenschaften des Datenintegrationsdiensts geändert haben, müssen Sie den Dienst wiederherstellen, damit die geänderten Eigenschaften wirksam werden.
Zum Wiederherstellen des Diensts wählen Sie ihn im Domänennavigator aus und klicken Sie auf Dienst recyceln.

Protokolle für Jobs, die im Remotemodus ausgeführt werden

Wenn ein Datenintegrationsdienst-Gitter ein Mapping in einem separaten Remoteprozess ausführt, schreibt der Worker-Dienstprozess, der das Mapping optimiert und kompiliert, Protokollereignisse in eine Protokolldatei. Der DTM-Prozess, der das Mapping ausführt, schreibt Protokollereignisse in eine andere Protokolldatei. Wenn Sie auf das Mapping-Protokoll zugreifen, konsolidiert der Datenintegrationsdienst die beiden Dateien in einer einzigen Protokolldatei.
Der Worker-Dienstprozess schreibt in eine Protokolldatei im gemeinsam genutzten Protokollverzeichnis, das für die einzelnen Datenintegrationsdienst-Prozesse konfiguriert ist. Der DTM-Prozess schreibt in eine temporäre Protokolldatei im Protokollverzeichnis, das für den Worker-Rechenknoten konfiguriert ist. Wenn der DTM-Prozess die Ausführung des Mappings beendet, sendet er die Protokolldatei an den Master-Prozess des Datenintegrationsdiensts. Der Master-Dienstprozess schreibt die DTM-Protokolldatei in das gemeinsam genutzte Protokollverzeichnis, das für die Datenintegrationsdienst-Prozesse konfiguriert ist. Danach entfernt der DTM-Prozess die temporäre DTM-Protokolldatei aus dem Worker-Rechenknoten.
Wenn Sie mit dem Administrator Tool oder mit dem Befehl „infacmd ms getRequestLog“ auf das Mapping-Protokoll zugreifen, konsolidiert der Datenintegrationsdienst die beiden Dateien in einer einzigen Protokolldatei.
Die konsolidierte Protokolldatei enthält die folgenden Meldungstypen:
LDTM-Meldungen, die vom Worker-Dienstprozess auf dem Dienstknoten geschrieben werden
Der erste Abschnitt des Mapping-Protokolls enthält LDTM-Meldungen zur Mapping-Optimierung und -Kompilierung sowie zur Generierung der Gitteraufgabe, die vom Worker-Dienstprozess auf dem Dienstknoten geschrieben werden.
Die Meldungen zur Gitteraufgabe umfassen die folgende Meldung, die den Speicherort der Protokolldatei angibt, die vom DTM-Prozess auf dem Worker-Rechenknoten geschrieben wird:
INFO: [GCL_5] The grid task [gtid-1443479776986-1-79777626-99] cluster logs can be found at [./1443479776986/taskletlogs/gtid-1443479776986-1-79777626-99].
Das aufgelistete Verzeichnis ist ein Unterverzeichnis des folgenden Standardprotokollverzeichnisses, das für den Worker-Rechenknoten konfiguriert ist:
<Informatica installation directory>/logs/<node name>/dtmLogs/
DTM-Meldungen, die vom DTM-Prozess auf dem Rechenknoten geschrieben werden
Der zweite Abschnitt des Mapping-Protokolls enthält Meldungen zur Mapping-Ausführung, die vom DTM-Prozess auf dem Worker-Rechenknoten geschrieben werden.
Der DTM-Abschnitt des Protokolls beginnt mit den folgenden Zeilen, die den Namen des Worker-Rechenknotens angeben, der das Mapping ausgeführt hat:
###
### <MyWorkerComputeNodeName>
###

### Start Grid Task [gtid-1443479776986-1-79777626-99] Segment [s0] Tasklet [t-0] Attempt [1]
Der DTM-Abschnitt des Protokolls endet mit der folgenden Zeile:
### End Grid Task [gtid-1443479776986-1-79777626-99] Segment [s0] Tasklet [t-0] Attempt [1]

Überschreiben von Rechenknotenattributen zur Erhöhung der Anzahl gleichzeitiger Jobs

Sie können Rechenknotenattribute überschreiben, um die Anzahl der gleichzeitigen Jobs zu erhöhen, die auf dem Knoten ausgeführt werden. Sie können die maximale Anzahl der Kerne und die maximale Speichermenge überschreiben, die der Ressourcenmanager-Dienst für Jobs zuordnen kann, die auf dem Rechenknoten ausgeführt werden. Die Standardwerte sind die tatsächliche Anzahl der Kerne und der tatsächliche Speicher, die auf dem Computer verfügbar sind.
Wenn der Datenintegrationsdienst Jobs in separaten Remoteprozessen ausführt, benötigt ein Computer, der einen Rechenknoten darstellt, standardmäßig mindestens fünf Kerne und 2,5 GB Speicher, um einen Container zum Starten eines DTM-Prozesses zu initialisieren. Wenn ein beliebiger dem Gitter zugewiesener Berechnungsknoten weniger als fünf Kerne aufweist, wird diese Anzahl als Mindestanzahl der Kerne verwendet, die zum Initialisieren eines Containers notwendig sind. Verfügt ein Rechenknoten, der einem Gitter zugewiesen ist, beispielsweise über drei Kerne, so benötigt jeder Rechenknoten in diesem Gitter mindestens drei Kerne und 2,5 GB Speicher, um einen Container zu initialisieren.
Wenn die folgenden Bedingungen zutreffen, sollten Sie Rechenknotenattribute unter Umständen überschreiben, um die Anzahl der gleichzeitigen Jobs zu erhöhen:
Beispiel: Sie haben ein Datenintegrationsdienst-Gitter konfiguriert, das einen einzigen Rechenknoten enthält. Sie möchten zwei Mappings aus unterschiedlichen Anwendungen gleichzeitig ausführen. Da sich die Mappings in unterschiedlichen Anwendungen befinden, führt der Datenintegrationsdienst die Mappings in separaten DTM-Prozessen aus. Dazu werden zwei Container benötigt. Der Computer, der den Rechenknoten darstellt, enthält vier Kerne. Die beiden Mappings können nicht gleichzeitig ausgeführt werden, weil nur ein einziger Container initialisiert werden kann. Sie können die Rechenknotenattribute überschreiben, um anzugeben, dass der Ressourcenmanager-Dienst acht Kerne für Jobs zuweisen kann, die auf dem Rechenknoten ausgeführt werden. Anschließend können zwei DTM-Prozesse und die beiden Mappings jeweils gleichzeitig ausgeführt werden.
Gehen Sie beim Überschreiben von Rechenknotenattributen sorgfältig vor. Geben Sie Werte an, die den tatsächlich verfügbaren Ressourcen auf dem Computer nahe kommen, damit Sie den Computer nicht überlasten. Konfigurieren Sie die Werte so, dass die Speicheranforderungen für die Gesamtanzahl der gleichzeitigen Mappings die tatsächlichen Ressourcen nicht überschreiten. Für ein Mapping, das in einem Thread ausgeführt wird, ist ein Kern erforderlich. Ein Mapping kann die Speichermenge nutzen, die in der Eigenschaft Maximale Speichergröße pro Anfrage für die Datenintegrationsdienst-Module konfiguriert ist.
Zum Überschreiben von Rechenknotenattributen führen Sie für einen angegebenen Knoten den Befehl „infacmd rms SetComputeNodeAttributes“ aus.
Sie können die folgenden Optionen überschreiben:
Option
Argument
Beschreibung
-MaxCores
-mc
max_number_of_cores_to_allocate
Optional. Maximale Anzahl der Kerne, die der Ressourcenmanager-Dienst für Jobs zuweisen kann, die auf dem Berechnungsknoten ausgeführt werden. Ein Berechnungsknoten benötigt mindestens fünf verfügbare Knoten, um einen Container zum Starten eines DTM-Prozesses zu initialisieren. Wenn ein beliebiger dem Gitter zugewiesener Berechnungsknoten weniger als fünf Kerne aufweist, wird diese Anzahl als Mindestanzahl der Kerne verwendet, die zum Initialisieren eines Containers notwendig sind.
Standardmäßig stellt die maximale Anzahl der Kerne die tatsächliche Anzahl der auf dem Computer verfügbaren Kerne dar.
-MaxMem
-mm
max_memory_in_mb_to_allocate
Optional. Maximale Speichermenge in Megabyte, die vom Ressourcenmanager-Dienst für Jobs zugwiesen werden kann, die auf dem Berechnungsknoten ausgeführt werden. Ein Berechnungsknoten benötigt mindestens 2,5 GB Speicher, um einen Container zum Starten eines DTM-Prozesses zu initialisieren.
Standardmäßig stellt die maximale Speichermenge die tatsächlich auf dem Computer verfügbare Speichermenge dar.
Nachdem Sie Rechenknotenattribute überschrieben haben, müssen Sie den Datenintegrationsdienst wiederherstellen, damit die Änderungen wirksam werden. Zum Zurücksetzen einer Option auf ihren Standardwert geben Sie -1 als Wert ein.