Installieren Sie für native Konnektivität die Version von IBM DB2 Client Application Enabler (CAE), die für die Version des IBM DB2-Datenbankservers geeignet ist. Um die Kompatibilität zwischen Informatica und Datenbanken sicherzustellen, verwenden Sie die entsprechenden Datenbank-Client-Bibliotheken.
Sie können native Konnektivität für eine IBM DB2-Datenbank konfigurieren, um die Leistung zu erhöhen.
Die folgenden Schritte stellen eine Richtlinie zum Konfigurieren der nativen Konnektivität dar. Spezifische Anweisungen finden Sie in der Dokumentation zur Datenbank.
1Um die Konnektivität auf dem Computer zu konfigurieren, auf dem der Datenintegrationsdienst-, PowerCenter-Integrationsdienst- oder PowerCenter-Repository-Dienst-Prozess ausgeführt wird, melden Sie sich am Computer als ein Benutzer an, der einen Dienstprozess starten kann.
2Setzen Sie die Umgebungsvariablen DB2INSTANCE, INSTHOME, DB2DIR und PATH.
Die IBM DB2-Software für UNIX hat immer eine zugeordnete Benutzeranmeldung, meistens db2admin, die für Datenbankkonfigurationen benutzt wird. Der Benutzer besitzt die DB2-Instanz.
DB2INSTANCE. Der Name des Instanzbesitzers.
Bei Verwendung einer Bourne-Shell:
$ DB2INSTANCE=db2admin; export DB2INSTANCE
Bei Verwendung einer C-Shell:
$ setenv DB2INSTANCE db2admin
INSTHOME. Das ist ein db2admin-Basisverzeichnispfad.
Bei Verwendung einer Bourne-Shell:
$ INSTHOME=~db2admin
Bei Verwendung einer C-Shell:
$ setenv INSTHOME ~db2admin>
DB2DIR. Legen Sie die Variable so fest, dass sie auf das Installationsverzeichnis von IBM DB2 CAE verweist. Wenn beispielsweise der Client im Verzeichnis /opt/IBM/db2/V9.7 installiert ist:
Bei Verwendung einer Bourne-Shell:
$ DB2DIR=/opt/IBM/db2/V9.7; export DB2DIR
Bei Verwendung einer C-Shell:
$ setenv DB2DIR /opt/IBM/db2/V9.7
PATH. Legen Sie zum Ausführen der IBM DB2-Befehlszeilenprogramme die Variable so fest, dass sie das DB2-bin-Verzeichnis enthält.
Bei Verwendung einer Bourne-Shell:
$ PATH=${PATH}:$DB2DIR/bin; export PATH
Bei Verwendung einer C-Shell:
$ setenv PATH ${PATH}:$DB2DIR/bin
3Legen Sie die Variable der gemeinsam genutzten Bibliothek so fest, dass sie das DB2-lib-Verzeichnis enthält.
Die IBM DB2-Clientsoftware enthält eine Reihe von gemeinsam genutzten Bibliothekskomponenten, die die Datenintegrationsdienst-, PowerCenter-Integrationsdienst- und PowerCenter-Repository-Dienst-Prozesse dynamisch laden. Legen Sie die Umgebungsvariable der gemeinsam genutzten Bibliothek so fest, dass die Dienste die gemeinsam genutzten Bibliotheken zur Laufzeit suchen können.
Der Pfad der gemeinsam genutzten Bibliothek muss außerdem das Informatica-Installationsverzeichnis (server_dir) enthalten.
Legen Sie die Umgebungsvariable der gemeinsam genutzten Bibliothek basierend auf dem Betriebssystem fest.
In der folgenden Tabelle werden die Variablen der gemeinsam genutzten Bibliothek für jedes Betriebssystem beschrieben:
Betriebssystem | Variable |
|---|
Linux | LD_LIBRARY_PATH |
AIX | LIBPATH |
Verwenden Sie zum Beispiel die folgende Syntax für Linux:
- - Bei Verwendung einer Bourne-Shell:
$ LD_LIBRARY_PATH=${LD_LIBRARY_PATH}:$HOME/server_dir:$DB2DIR/lib; export LD_LIBRARY_PATH
- - Bei Verwendung einer C-Shell:
$ setenv LD_LIBRARY_PATH ${LD_LIBRARY_PATH}:$HOME/server_dir:$DB2DIR/lib
Für AIX:
- - Bei Verwendung einer Bourne-Shell:
$ LIBPATH=${LIBPATH}:$HOME/server_dir:$DB2DIR/lib; export LIBPATH
- - Bei Verwendung einer C-Shell:
$ setenv LIBPATH ${LIBPATH}:$HOME/server_dir:$DB2DIR/lib
4Bearbeiten Sie die .cshrc- oder die .profile-Datei, um den gesamten Satz der Shell-Befehle einzubeziehen. Speichern Sie die Datei und melden Sie sich entweder erneut an oder führen Sie den Quellbefehl aus.
Bei Verwendung einer Bourne-Shell:
$ source .profile
Bei Verwendung einer C-Shell:
$ source .cshrc
5Wenn sich die DB2-Datenbank auf demselben Computer befindet, auf dem der Datenintegrationsdienst-, PowerCenter-Integrationsdienst- oder PowerCenter-Repository-Dienst-Prozess läuft, konfigurieren Sie die DB2-Instanz als Remoteinstanz.
Führen Sie den folgenden Befehl aus, um zu überprüfen, ob es einen Remote-Eintrag für die Datenbank gibt:
DB2 LIST DATABASE DIRECTORY
Der Befehl listet neben allen Datenbanken, auf die der DB2-Client zugreifen kann, auch ihre Konfigurationseigenschaften auf. Wenn dieser Befehl „Remote“ als Eintrag für „Verzeichniseintragstyp“ auflistet, fahren Sie mit
7 fort.
6Wenn die Datenbank nicht als „Remote“ konfiguriert ist, dann führen Sie den folgenden Befehl aus, um zu überprüfen, ob ein TCP/IP-Knoten für den Host katalogisiert ist:
DB2 LIST NODE DIRECTORY
Wenn der Knotenname leer ist, können Sie beim Einrichten einer Remotedatenbank einen Knoten erstellen. Verwenden Sie den folgenden Befehl, um eine Remotedatenbank einzurichten und um ggfs. einen Knoten zu erstellen:
db2 CATALOG TCPIP NODE <nodename> REMOTE <hostname_or_address> SERVER <port number>
Führen Sie den folgenden Befehl aus, um die Datenbank zu katalogisieren:
db2 CATALOG DATABASE <dbname> as <dbalias> at NODE <nodename>
Weitere Informationen zu diesen Befehlen finden Sie in der Datenbankdokumentation.
7Prüfen Sie, ob Sie eine Verbindung zu der DB2-Datenbank herstellen können. Öffnen Sie den DB2-Befehlszeilenprozessor und führen Sie folgenden Befehl aus:
CONNECT TO <dbalias> USER <username> USING <password>
Wenn die Verbindung erfolgreich hergestellt wurde, führen Sie mit den Befehlen CONNECT RESET oder TERMINATE eine Bereinigung durch.